Wohlen

Repla präsentiert gute Zahlen und zwei Waltenschwiler lösen sich im Vorstand ab

Arsène Perroud.

Arsène Perroud.

Die Abgeordnetenversammlung des Regionalplanungsverbandes Unteres Bünztal genehmigte in Wohlen diskussionslos alle Sachgeschäfte.

Für die Abgeordneten-Versammlung des Regionalplanungsverbandes Unteres Bünztal (Repla) hatte die Gemeinde Wohlen ihr Casino so eingerichtet, dass eine Tagung unter Berücksichtigung der Corona-Bestimmungen möglich wurde. Die Versammlung war im Juni aus den bekannten Gründen verschoben worden.

Zahlen aus dem Vorjahr: besser als erwartet

Eine spektakuläre Angelegenheit war die Tagung nicht. Unter der Leitung des Wohler Gemeindeammanns und Repla-­Präsidenten Arsène Perroud wurden Protokoll, Jahresberichte von Präsidium und Geschäftsstelle sowie der einzelnen Arbeitsgruppen ebenso diskussionslos gutgeheissen wie die Rechnung 2019 und das Budget 2021.

Die Zahlen aus dem Vorjahr sind deutlich besser als erwartet. Statt des veranschlagten Defizits von rund 20'000 Franken konnte ein Überschuss von rund 12'000 Franken ausgewiesen werden. Verantwortlich dafür ist laut Arsène Perroud vor allem der Umstand, dass der budgetierte Personalaufwand nur zum Teil ausgeschöpft werden musste. Für das nächste Jahr sind von Geschäftsführung und Arbeitsgruppen Aktivitäten im weitgehend gleichen Umfang geplant wie 2020. Bei einem geplanten Aufwand von knapp 144000 Franken und einem Ertrag von 135000 Franken resultiert ein Aufwandüberschuss von knapp 7000 Franken. Der Repla kann sich das problemlos leisten, in der Bilanz sind per Ende 2019 Aktiven von knapp 170000 Franken ausgewiesen.

Hansruedi Müller folgt auf Michel Christen

Mit Michel Christen, dem bis Ende 2019 amtierenden Gemeindeammann von Waltenschwil, wurde ein verdientes Mitglied aus dem Vorstand verabschiedet. Der Nachfolger kommt ebenfalls aus Waltenschwil: Vizeammann Hansruedi Müller wurde einstimmig gewählt.

Über die Tätigkeit der Arbeitsgruppen hat die AZ bereits berichtet. An der Tagung ging der Präsident noch einmal auf das Thema «SBB und Freiamt» ein und hielt angesichts der aktuellen Situation mit mangelnden Verbindungen und reduziertem Angebot einmal mehr fest: «Wir werden von den Schweizerischen Bundesbahnen stiefmütterlich behandelt.»

Im Anschluss an die Versammlung referierte Werner Leuthard, Leiter der Abteilung Energie des Kantons Aargau, zum Thema: «Aktive Rolle des Kantons Aargau für eine sichere, umweltverträgliche Energieversorgung.» Er ging anschaulich auf die verschiedenen Aspekte der Energieversorgung ein und votierte auch für eine Annahme des Energiegesetzes.

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Autor

Toni Widmer

Toni Widmer

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