Benzenschwil/Merenschwand

Sanierung der Kantonsstrasse: Ab Weihnachten kommt eine Vollsperrung

Sieht fast aus wie echt: Spatenstich mit allen Planern, Projektleiter Josef Korbotsch (Zweiter von links) und Gemeindeammann Hannes Küng (ganz rechts).

Sieht fast aus wie echt: Spatenstich mit allen Planern, Projektleiter Josef Korbotsch (Zweiter von links) und Gemeindeammann Hannes Küng (ganz rechts).

Seit Ende August wird die Kantonsstrasse zwischen Benzenschwil und Merenschwand saniert. Am Samstag erfolgte der Spatenstich.

Alle am Vorhaben Beteiligten zeigten sich sichtlich erfreut, dass das schon lange geplante Projekt endlich realisiert werden kann. Sechs von ihnen griffen gut gelaunt zu den bereit­gestellten Spaten, um das Vorhaben nun auch offiziell und feierlich zu starten.

«Die Kantonsstrasse zwischen Benzenschwil und Merenschwand hat einen alten Belag», berichtete Projektleiter Josef Korbonits, «sie genügt in ihrer bestehenden Form mit den aktuellen Fahrbahnbreiten den Anforderungen nicht mehr.» Ziel sei, die Strasse zwischen den Orten sicherer zu machen, so Gesamtprojektleiter Marius Büttiker. Schliesslich diene sie als Schulweg. Ausserdem solle der Lärmpegel mittels eines speziellen Deckbelags deutlich vermindert werden. Natürlich sei so eine umfangreiche Baumassnahme immer mit Einschränkungen verbunden, dafür wolle er sich entschuldigen.

Drei Bauphasen und zeitweise Strassensperrungen

Wie es in den kommenden Monaten auf der Baustelle vorangehen wird, die einen rund 1,1 Kilometer langen Strassenabschnitt betrifft, erklärte Josef Korbonits. Für die Sanierung werde die bestehende Strassentrasse genutzt, im Laufe der nächsten Monate erfolge die Verbreiterung auf 6,2 Meter.

Ausserdem sollen Stützmauern sowie Werkleitungen neu erstellt oder saniert werden. Zudem seien in beiden Orten neue Gehwegabschnitte geplant. «An den Kreuzungen mit der Hüselerstrasse in Benzenschwil und Merenschwand sind Querungshilfen vorgesehen.» Diese sollen in der Strassenmitte mit Inseln versehen werden, um einen sicheren Weg über die Strasse zu gewährleisten. Korbonits dazu: «Die Mittelinseln werden zwei Meter breit sein, sodass man dort auch mit Velos oder Kinderwagen bequem queren kann.»

Aktuell befinde sich das Projekt in Bauphase eins, eine Ampelanlage regelt den Verkehr, der einspurig geführt wird. Nach der Weihnachtspause sei Phase zwei geplant, für den Durchgangsverkehr erfolge dann eine Vollsperrung der Strecke, nur Postauto und Landwirtschaft sei die Durchfahrt gestattet. Die Umleitungen für Anstösser und den weiteren Verkehr werden signalisiert.

Auch für die dritte Bauphase, die im November 2021 abgeschlossen sein soll, müsse die Sperrung bestehen bleiben. Marius Büttiker teilte mit: «Der Deckbelag wird im Sommer 2022 eingebaut, dafür brauchen wir schönes Wetter.» Das Projekt belaufe sich auf rund fünf Millionen Franken, wovon die Gemeinde zwei Millionen und der Kanton drei Millionen Franken tragen. «Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde läuft super, wir hoffen jetzt auf eine unfallfreie Bauzeit», sagte der Gesamtprojektleiter abschliessend.

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