Sins

Sinser Budget schliesst mit einer schwarzen Null bei gleichbleibendem Steuerfuss

Der Mehrertrag von gut 85'000 Franken fliesst in die Vorfinanzierung der Südwestumfahrung in Sins.

Der Mehrertrag von gut 85'000 Franken fliesst in die Vorfinanzierung der Südwestumfahrung in Sins.

Ein Mehrertrag fliesst gemäss Gemeindeversammlungsbeschluss in die Südwestumfahrung.

Der Voranschlag 2020 der Gemeinde Sins schliesst bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 102 Prozent mit einem Mehrertrag von 85'100 Franken ab. Er wird der Vorfinanzierung für die Südwestumfahrung gutgeschrieben, wie der Gemeinderat mitteilt.

Der Steuerertrag der natürlichen Personen von 10,091 Mio. Franken, inklusive Quellen- und Sondersteuern, wurde auf Empfehlung des Kantons mit einem generellen Zuwachs von zwei Prozent berechnet. Die Prognose der Aktiensteuern stützt sich auf den Ertrag in der Rechnung 2018 sowie die prognostizierten Einnahmen im Jahr 2019. Mit den budgetierten 1,07 Mio. Franken liegen diese um 162'000 Franken über dem Vorjahresbudget. Der vom Departement Finanzen und Ressourcen berechnete Finanzausgleich beträgt 732'000 Franken. Einen zusätzlichen Einnahmeposten von 98'900 Franken gibt es für die Gemeinde Sins für die Feinjustierung der Aufgabenbilanz.

Der betriebliche Aufwand der Erfolgsrechnung sinkt um 0,5 Prozent auf 17,042 Mio. Franken, der Ertrag sinkt ebenfalls um 0,5 Prozent auf 17,017 Mio. Franken. Daraus resultiert gegenüber dem Vorjahr ein um 2400 Franken schlechteres betriebliches Ergebnis. Nach der Entnahme aus der Aufwertungsreserve (274'400 Franken) sowie der Einlage in die Vorfinanzierung von 85'100 Franken ergibt dies ein ausgeglichenes Gesamtergebnis.

Investitionen von 5,4 Millionen Franken

Die Nettoinvestitionen von 5,379 Mio. Franken betreffen den Bau des Schulhauses Letten, Einbau Sonnenschutz am bestehenden Schulhaus Letten, Sanierung der Sportanlage Letten, Südwestumfahrung, Verursacherknoten Eichfeld, Belagsersatz Ortsdurchfahrt Meienberg, Eigentümerbeiträge Knoten Industrie Nord, Umrüstung von Strassenbeleuchtung auf LED und das letzte Baulos der Flur- und Güterstrassen.

Die Nettoinvestitionen liegen damit um 3,373 Mio. Franken höher als im Vorjahr. Bei den Spezialfinanzierungen resultiert bei der Abwasserbeseitigung ein Ertragsüberschuss von 23'800 (Vorjahr: 12'600 Franken). Die Investitionsrechnung beinhaltet für die GEP-Massnahmen 750'000 Franken, für den Beitrag an das Verbands-GEP der ARA 62'100 Franken und für den Beitrag an die ARA für den Ersatz des Gasspeichers 38'600 Franken. Dem stehen 200'000 Franken Einnahmen aus Anschlussgebühren gegenüber.

Im Bereich Abwasser können lediglich 42 Prozent der Investitionen selber finanziert werden, weshalb das Nettovermögen um rund 375'000 Franken abnimmt. Die Abfallwirtschaft weist einen Ertragsüberschuss von 2300 (Vorjahr: 22'300) Franken aus. Investitionen sind im neuen Jahr keine vorgesehen. Das Nettovermögen steigt auf rund 425'300 Franken. (az)

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