Dottikon

Sternenkreuzung soll sicherer werden: Das fordert eine Petition

Hier kommt es noch regelmässig zu Beinahe-Unfällen.

Hier kommt es noch regelmässig zu Beinahe-Unfällen.

Der Gemeinderat Dottikon will die aktuelle Situation an der vielbefahrenen Kreuzung verbessern. Diese beschäftigt auch den Kanton.

Nachdem ihre 6-jährige Tochter an der Sternenkreuzung in Dottikon fast überfahren wurde, war für Caroline Schrepfer klar: So geht es nicht weiter. Deswegen lancierte sie eine Petition. Ihr Ziel: Der Dottiker Verkehrsknoten, über den täglich bis zu 10'000 Autos fahren und den täglich Schulkinder überqueren, soll sicherer werden.

Regelmässig komme es zu brenzligen Situationen, vor allem wegen der Ampelschaltung. Denn schalten die Fussgängerampeln auf Grün, schalten auch die Ampeln der abbiegenden Fahrzeuge auf Grün mit einem zusätzlichen gelben Blinklicht. 199 Personen unterstützten die Petition, die der Gemeinderat nun beantwortet hat.

«Wir nehmen die Ängste der Eltern sehr ernst», schreibt der Gemeinderat. Bei der laufenden Revision der Bau- und Nutzungsordnung wolle man Verbesserungen an der Kreuzung einbringen. Dazu wurde auch ein Vorstoss beim Kanton eingereicht.

«Zurzeit überprüft der Kanton auch, welche Optimierungen an der Ampelanlage möglich sind», steht in der Antwort. Weiter bittet der Gemeinderat die Eltern, auf Elterntaxis zu verzichten, da diese die Situation nur noch verschärfen. (az)

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