Wahlen

SVP-Hochburg liegt in Uezwil, der SP gefällts in Bremgarten am besten

Uezwil

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In der einen Gemeinde top, in der anderen Flop. Wo im Freiamt es welcher Partei am Sonntag gut lief, zeigt diese Übersicht.

Der Wahlsonntag ist vorbei und die Ergebnisse der Nationalratswahlen sind da. Jetzt weiss man nicht nur, welcher Kandidat am meisten Stimmen bekommen hat, sondern auch, welche Gemeinde wie gewählt hat.

Die SVP hat den höchsten Stimmenanteil in Uezwil erreicht. 50,24 Prozent aller Stimmberechtigten, die am Sonntag ihre Stimme abgegeben haben, haben dort die SVP gewählt. Am wenigsten Stimmen bekam sie prozentual in Bremgarten. Dort wählten 26,73 Prozent aller Wähler die SVP.

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Grafik: Dominic Kobelt. Daten: OpenData-PortalFullscreen-Modus

Die Hochburg der SP ist in Bremgarten. Dort wurde sie von 15,98 Prozent aller Wähler gewählt. In Beinwil gewann sie aber nur 4,95 Prozent aller Stimmen. Der geringste Anteil für die SP im Freiamt.

Die FDP hatte in Widen einen erfolgreichen Wahlsonntag mit 17,63 Prozent der Stimmen. Dafür hatte sie in Rottenschwil ihren geringsten Stimmenanteil im Freiamt. Nur 6,75 Prozent aller Wahlberechtigten haben sich dort für die FDP entschieden.

Die CVP schaffte es in Merenschwand, ihren grössten Stimmenanteil zu erreichen. Dort schaffte es die Partei, 16,97 Prozent aller Wähler für sich zu gewinnen. Ihr Tiefpunkt hatte die CVP in der Gemeinde Rottenschwil. 3,92 Prozent der Stimmberechtigten gaben hier die Stimme der CVP.

Die Grünen haben ihre Hochburg in Muri mit 10,05 Prozent. In Dietwil hingegen verzeichneten sie ihren geringsten Wähleranteil. Dort liessen sich 3,48 Prozent der Wähler von der Politik der Grünen überzeugen.

Die GLP fand in Jonen proportional zur Gemeindegrösse am meisten Gleichgesinnte. Dort wurde sie von 11,63 Prozent gewählt. In Boswil waren die Grün-Liberalen aber nicht besonders erfolgreich. Nur 3,13 Prozent der Stimmberechtigten gaben hier ihre Stimme der GLP.

In Kallern hatte die BDP ihren höchsten Stimmenanteil. 4,65 Prozent der Wähler entschieden sich für sie. Das tiefste Ergebnis hatten sie in Geltwil. Gerade einmal 0,49 Prozent der Wahlberechtigten der Gemeinde gaben ihre Stimme für die BDP ab.

Die EVP bekam in Oberrüti 3,50 Prozent der Stimmen. Somit hatte sie dort ihren grössten Stimmenanteil. In Kallern lief es für sie weniger gut. Sie bekam nur 0,11 Prozent der Stimmen, somit ihr schlechtestes Ergebnis im Freiamt.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Fassung hiess es, die SVP hätte in Tägerig den prozentual höchsten Stimmenanteil. Das ist falsch. In Tägerig hat die SVP 38.01 Prozent der Stimmen erhalten. Am meisten sind es aber in Uezwil mit 50,24 Prozent.

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