Regionalpolizei Muri

Vandalismus in Halloween-Nacht: 100 Jugendliche kontrolliert und Feuerwerk konfisziert

Die Regionalpolizei Muri erhöhte zu Halloween die Polizeipräsenz. In Bremgarten und Wohlen blieb es an dem Abend dagegen ruhig. Bild: Eddy Schambron/Archiv

Die Regionalpolizei Muri erhöhte zu Halloween die Polizeipräsenz. In Bremgarten und Wohlen blieb es an dem Abend dagegen ruhig. Bild: Eddy Schambron/Archiv

Massive Sachbeschädigungen in der Halloween-Nacht vor zwei Jahren haben die Regionalpolizei Muri dazu bewogen, sowohl 2018 als auch dieses Jahr mehrere Patrouillen inklusive Diensthund in den Einsatz zu schicken. Mit Erfolg, wie Renato Orsi, Chef der Repol Muri, feststellt.

In fünf Stunden wurden am 31. Oktober an die 100 Jugendliche kontrolliert. Dabei wurden Gegenstände eingezogen. Neben Eiern stellten die Polizisten Spraydosen und Feuerwerkskörper sicher. Gegen vier junge Männer im Alter von 15 bis 18 Jahren wurde eine Wegweisung ausgesprochen.

«Interessant ist, dass vor zwei Jahren im Vorfeld von Halloween vor allem Horrorclowns für Aufregung sorgten, die Halloween-Nacht hingegen eher ruhig verlief. Dieses Jahr war es gerade umgekehrt.» Durch die hohe Polizeipräsenz und das konsequente Einschreiten hätten Sachbeschädigungen und Vandalismus weitgehend vermieden werden können.

Die meisten Kontrollen seien in Muri durchgeführt worden. Daraus zu schliessen, dass Muri eine Problemzone wäre, sei aber falsch. Im nächsten Jahr wird die Regionalpolizei Muri die entsprechenden Kontrollen gleich handhaben.

Kaum Vorkommnisse im Bezirk Bremgarten

Ruhiger ging es im Bezirk Bremgarten zu. «Bei uns waren die normalen Patrouillen unterwegs», erklärt Werner Jappert, stellvertretender Chef der Regionalpolizei Bremgarten. Es habe in jener Nacht keine besonderen Vorkommnisse gegeben. «Bei uns geht in den letzten Jahren Halloween eher ruhig über die Bühne.»

Gleiches stellt auch der Chef der Regionalpolizei Wohlen, Marco Veil, fest. «Seit drei, vier Jahren sind die Aktivitäten zu Halloween rückläufig.» In seinem Einsatzgebiet kam es zu zwei Einsätzen, weil Eier an eine Fassade geworfen wurden.

Autor

Eddy Schambron

Eddy Schambron

Meistgesehen

Artboard 1