Wohlen

Warum es gut ist, dass Matteo so viel schwatzt

Dominik, Riccardo und Matteo (von links) freuen sich auf die Berufsinfotage.

Dominik, Riccardo und Matteo (von links) freuen sich auf die Berufsinfotage.

Fast alle Schülerinnen und Schüler haben eine Vorstellung, wie ihr Traumberuf sein soll. An den Berufsinfotagen von Berufe Wohlen+ können alle aus dem 7. Schuljahr erfahren, wie es im Arbeitsalltag wirklich ist. Riccardo, Matteo und Dominik erklären das.

Riccardo Huber hat genaue Vorstellungen von seinem Traumberuf: "Ich möchte einmal Architekt werden. Schon seit meiner Kindheit zeichne ich gerne, und es gelingt mir auch gut, Figuren in 3D zu zeichnen. Irgendwie kann ich mir die Objekte exakt vorstellen."

Er hat nur ein Problem, dafür aber auch schon eine Lösung parat: "Ich weiss, dass es schwierig wird, aus der Realschule Architekt zu werden. Aus diesem Grund hoffe ich, dass wir an den Schnuppertagen von Berufe Wohlen+ verschiedene Berufe kennen lernen. Vielleicht ist da auch ein verwandter Beruf dabei, der mich doch noch zu meinem Traumberuf führen wird. Umwege sind kein Problem für mich."

Bei Bügeleisen kennt er sich weniger aus

Matteo hingegen sagt: "Die Lehrer in der Schule sagen mir immer, ich soll nicht so viel schwatzen. Ich möchte einmal Krankenpfleger werden. In diesem Beruf habe ich mit Menschen zu tun, und da ist reden bestimmt ein Vorteil. Bei Berufe Wohlen+ lerne ich sicher Unternehmen kennen, in denen die Kommunikation wichtig ist."

Dominik nickt und erklärt: "Mir ist die Kommunikation mit Menschen auch wichtig. Ich möchte einmal in den Detailhandel. Dort interessieren mich vor allem die elektronischen Geräte. Ich kenne mich besonders bei den Computern sehr gut aus, beim Bügeleisen jedoch weniger", fügt er mit einem Grinsen hinzu.

Riccardo, Matteo und Dominik freuen sich auf die Berufsinfotage am 22. und 23. September. Die Firmen aus Wohlen, Villmergen, Niederwil und Umgebung öffnen an den zwei Tagen ihre Türen für die Jugendlichen.

Traumberufe ganz in der Nähe

Ob sich der Wunsch nach dem Traumberuf verfestigt, oder ob sie einen ganz neuen Traumberuf wählen, wissen die Jugendlichen noch nicht. Matteo meint: "Ich finde es gut, dass wir die Unternehmen aus der Umgebung kennen lernen. Es bringt ja auch nichts, wenn die Firma von meinem Traumberuf viel zu weit entfernt ist."

Dominik fügt hinzu: "Ja, und es ist auch angenehmer, wenn du die Leute aus den Betrieben schon einmal getroffen hast, dann weisst du, was dich in einer Schnupperlehre erwartet."

Bereits zum sechsten Mal werden die Berufsinfotage Berufe Wohlen+ durchgeführt. Unterstützt werden sie durch die Gewerbevereine Hagewo, IG Allmend Villmergen, HGV Villmergen und den Gewerbeverein Reusstal.

Weitere Informationen/Anmeldung für interessierte Betriebe gibt es hier. (az)

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