Veranstaltungsbranche

«Wir glauben an die Zukunft» – Winkler Livecom setzt trotz Coronakrise auf den Berufsnachwuchs

Die auszubildenden Kauffrauen (v. l.): Linda Reutimann (1. Lehrjahr), Alina Baumann (1. Lehrjahr), Julia Weyer (1. Lehrjahr), Enya Merki (2. Lehrjahr) und Patricia Nötzli (Berufsbildungsverantwortliche).

Die auszubildenden Kauffrauen (v. l.): Linda Reutimann (1. Lehrjahr), Alina Baumann (1. Lehrjahr), Julia Weyer (1. Lehrjahr), Enya Merki (2. Lehrjahr) und Patricia Nötzli (Berufsbildungsverantwortliche).

Die Wohler Firma möchte jungen Menschen trotz der aktuellen Lage einen Berufseinstieg ermöglichen. Durch die Kurzarbeit fallen in der Personalabteilung zusätzliche Aufgaben an. Die Ausbildung der zukünftigen Veranstaltungsfachmänner ist schwieriger.

Corona hat die Firmen der Veranstaltungsbranche hart getroffen. Die Mitarbeitenden sind zur Untätigkeit verdammt. Und das seit Monaten. Dennoch setzt die Wohler Firma Winkler Livecom auf den Nachwuchs.

Kürzlich konnten vier Lernende zum ersten Arbeitstag begrüsst werden. «Wir wollen ein Signal senden, dass wir weiterhin an die Zukunft der Eventbranche glauben. Ausserdem möchten wir jungen Menschen, trotz der aktuellen Umstände, den Berufseinstieg ermöglichen», sagt Stefan Mathys, Mitinhaber und Co-CEO der Winkler Livecom.

Viel Arbeit in der Personalabteilung

Derzeit bildet das Unternehmen neun Lernende in insgesamt drei Fachbereichen (Kaufmännische Ausbildung, Veranstaltungstechniker und Logistiker) aus. Die drei jungen Frauen, die ihre kaufmännische Ausbildung starteten, taten dies in unterschiedlichen Abteilungen. Zwei von ihnen unterstützen Stefan Mathys in seiner Arbeit.

Eine Lernende wird von Patricia Nötzli, Leiterin Human Resources und Administration, betreut. «Im Personalbereich fallen durch die Kurzarbeit zusätzliche administrative Aufgaben an, bei denen sie mich gut unterstützen und auch einiges lernen kann», so Nötzli. Jedes Jahr wechseln die angehenden Kauffrauen die Abteilung, um so Einblicke in die Bereiche Human Resources, Disposition, Empfangsdienst, Verkauf und Marketing zu erhalten. Sie lernen auf diese Weise nicht nur das Unternehmen kennen, sondern können auch ihre Fähigkeiten optimal entwickeln.

Ausbildung, obwohl die Projekte fehlen

Die Ausbildung der angehenden Veranstaltungsfachmänner gestaltet sich schwierig. Da derzeit wenig bis keine Projekte stattfinden, müssen sich die Vorgesetzten einiges einfallen lassen. Bei Winkler Livecom organisieren die Verantwortlichen regelmässig interne Weiterbildungen zu verschiedenen Themen. Und so können die Mitarbeitenden der Wohler Eventfirma nur hoffen, dass möglichst bald wieder Normalität einkehrt. Erste Aufträge konnte man schon verbuchen. Das stimmt die Verantwortlichen zuversichtlich. (az)

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