Wohlen
Wohnpark Steindler: Ein Drittel der 50 Wohnungen sind bereits verkauft

Die Überbauung der Büttiker Koch AG an der Friedhofstrasse in Wohlen ist 2017 bezugsbereit. Das Interesse an den 50 Wohnungen ist schon jetzt sehr gross.

Toni Widmer
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Die Sichtschutzwände entlang der Grossbaustelle zeigen Visualisierungen vom künftigen Erscheinungsbild der Überbauung sowie Innenansichten der Wohnungen.

Die Sichtschutzwände entlang der Grossbaustelle zeigen Visualisierungen vom künftigen Erscheinungsbild der Überbauung sowie Innenansichten der Wohnungen.

Toni Widmer

Davon träumt wohl jeder Investor: Mitte August ging die Büttiker Koch AG mit den 50 Wohnungen der neuen Überbauung Steindler an der Wohler Friedhofstrasse auf den Markt und bereits ist ein Drittel aller verfügbaren Einheiten verkauft. «Mit einem solchen Echo hätten wir nicht gerechnet, wir sind wirklich positiv überrascht», sagt Jakob Schmidli, in der Koch AG für den Verkauf Immobilien zuständig.

Ein Quartier verändert sich

Mit den Vorarbeiten für die Überbauung, mit deren Realisierung im Frühsommer begonnen worden ist, hat sich das markante Quartier an der südlichen Einfahrt von Wohlen nachhaltig verändert. Die Gärtnerei Donat mit ihren Gewächshäusern und dem Blumenladen ist verschwunden und mir ihr zwei weitere Liegenschaften, die das Dorfbild über Jahrzehnte geprägt haben.

Die Gärtnerei Donat ist ins Quartier Boll gezügelt, der Blumenladen lediglich auf die andere Strassenseite. Er wird in zwei Jahren an seinen alten Standort zurückkehren, in einen neuen Laden im vordersten Baukörper der Steindler-Überbauung. Dieses Gebäude kommt entlang der Friedhofstrasse zu stehen, übernimmt in seiner Gestaltung deren Radius und wird 4-geschossig mit Attika gebaut.

Mit diesem Kubus verbunden sind die zwei nachgelagerten Häuser «Hof Süd» und «Hof Nord», sie werden 4-geschossig ohne Attika. Der südliche Abschlussbau zur Steindlerstrasse wird ebenfalls 4-geschossig ohne Attika, die beiden weiteren Häuser im Westen werden 2-geschossig mit einem Attikageschoss.

Das vorgelagerte Hauptgebäude erfüllt die Funktion eines Schallriegels zur Friedhofstrasse. «Strassenseitig sind Nasszellen, Küchen und Nebenräume geplant, alle Wohnräume sind gegen Westen ausgerichtet. Wir sind überzeugt, dass wir so eine ruhige Wohnlage schaffen können», sagt Jakob Schmidli.

Die Erschliessung erfolgt von der Steindlerstrasse her in eine Tiefgarage. Geplant sind rund 100 Parkplätze für Bewohner und Besucher. Rechnung getragen wird aber auch der «Velostadt» Wohlen. Neben einer Einstellhalle für rund 160 Fahrräder gibt es 50 gedeckte Veloabstellplätze im Erdgeschoss. Für die Kunden des Blumengeschäfts, für das rund 270 Quadratmeter reserviert sind, sowie eines weiteren Ladens oder Gewerbebetriebes, der rund 130 Quadratmeter gross sein wird, sind oberirdisch 12 Parkplätze vorgesehen.

Realisiert wird die Überbauung im Minergie-Standard, die Wärmeenergie liefert eine zentrale Pellets-Heizung. Das Baugesuch wurde im März 2014 eingereicht und bereits im August darauf bewilligt. Schmidli führt diese relativ kurze Zeitspanne auf eine seriöse Planungsphase zurück: «Wir haben von Anfang an die Anwohner und die Gemeinde offen informiert und in unsere Überlegungen mit einbezogen und Anliegen von Dritten so weit als möglich berücksichtigt. Das hat sich gelohnt. Im Baugesuchsverfahren gab es keine einzige Einsprache.

In die ersten der 50 Eigentumswohnungen können die Besitzer im Frühsommer 2017 einziehen, Ende 2017 soll die ganze Überbauung fertig sein.

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