Badeunfall

19-jähriger Afghane in Laufenburg ertrunken: Es ist schon der dritte tödliche Badeunfall

Schon der dritte Asylbewerber ertrinkt in diesem Sommer in den Gewässern der Region

Schon der dritte Asylbewerber ertrinkt in diesem Sommer in den Gewässern der Region

Schon wieder ist ein Asylsuchender beim Baden ertrunken. Es ist der dritte tödliche Badeunfall eines Asylbewerbers in der Region in diesem kurzen Sommer. Ein Zufall?

In Laufenburg ist ein Asylsuchender beim Baden ertrunken – schon wieder: Es ist bereits der dritte tödliche Badeunfall eines Asylbewerbers in der Region in diesem kurzen Sommer. Wie lassen sich die Unfälle vermeiden?

Drei Asylbewerber gerieten am Dienstagabend beim Baden im Rhein in Laufenburg in Not. Während sich einer selber ans Ufer retten konnte und ein zweiter von einem Fischer mit Boot gerettet werden konnte, kam für einen dritten Asylbewerber jede Hilfe zu spät. Trotz sofortiger Suche blieb er verschwunden (wir berichteten).

Am Mittwochmorgen wurde der Teenager von der Polizei im Rechen des Wasserkraftwerks von Laufenburg tot aufgefunden. Beim Todesopfer handelt es sich um einen 19-jährigen Afghanen, der in der Unterkunft in Laufenburg lebte.

Gefahren unterschätzt

Laufenburgs Bademeister Markus Eschbach hat die Suchaktion miterlebt und muss den Kopf schütteln: «Bei Hochwasser oder höherem Wasserstand sollte man das Baden hier in Laufenburg auch als geübter Schwimmer unterlassen. Schon erfahrenere sind hier ertrunken, weil sie sich überschätzt haben», sagt der Instruktor von Rettungsschwimmern gegenüber Tele M1.

Aber wie kommt es dazu, dass Asylbewerber immer wieder die Gefahren unserer Gewässer unterschätzen – zumal sie selber gar nicht oder kaum schwimmen können?

Müsste man die Asylbewerber nicht häufiger vor den Gefahren warnen oder gar schulen?

Es ist bereits der dritte tödliche Badeunfall eines Asylbewerbers in der Region in diesem kurzen Sommer.

Beim Kanton heisst es auf Anfrage von Tele M1, dass man Asylbewerber sehr wohl vor den Gefahren des Wassers, vor allem der fliessenden Gewässer. Aber leider sei es unmöglich, für über 2500 Asylbewerber Schwimmunterricht anbieten zu können. Im Falle des 19-jährigen Afghanen haben die Anweisungen offenbar nichts bewirkt.

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