Fricktal
30. Zweibrückenschwimmen: 400 Schwimmer wagten sich in den Rhein

Ideale Bedingungen für die Teilnehmer am 30. Zweibrückenschwimmen zwischen Bad Säckingen und Mumpf.

Hans Christof Wagner
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Die Schwimmer begeben sich in den 24 Grad warmen Rhein. Hans Christof Wagner

Die Schwimmer begeben sich in den 24 Grad warmen Rhein. Hans Christof Wagner

Hans Christof Wagner

Bereits um 10 Uhr, dem Anmeldestart, war die Warteschlange am Pontonierhaus in Mumpf lang. Dort galt es, die 15 Franken Gebühr zu entrichten und die weisse Badekappe entgegenzunehmen, die für alle Schwimmer obligatorisch war. Dieses Jahr waren die Wartezeiten auf die Motorboote der Mumpfer Pontoniere geringer. Schon gegen 10.30 Uhr konnte die erste Gruppe ablegen und die rasante Fahrt rheinaufwärts nach Bad Säckingen geniessen.

Am Steg unterhalb des Rheinkraftwerks angekommen, ging es auch dort, nach der Einweisung und Belehrung von Simon Büdel, Vorsitzendem der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft Bad Säckingen, zügig weiter. Mit allerlei Utensilien – Schwimmnudeln, Schwimmbrettern, aufblasbaren Gummiteilen und Flossen – wagten sich die Teilnehmer in den kühlen Fluss, um sich zurück nach Mumpf treiben zu lassen, über eine Distanz von 3,5 Kilometern. Dabei ging es unter der Holzbrücke und der Fridolinsbrücke – Namensgeber für das Freizeitvergnügen – hindurch. Simon Büdel: «Lassen Sie sich an den beiden Brücken jeweils zwischen dem ersten und dem zweiten Pfeiler hindurch treiben. Und vergessen Sie nicht, sich danach dem Schweizer Ufer zuzuwenden, sonst haben Sie beim Aussteigen in Mumpf Probleme.»

Im Unterschied zu früheren Jahren starteten die Schwimmer nicht im grossen Block, sondern in Gruppen zwischen 30 und 40 Personen. So musste niemand allzu lange in der prallen Sommersonne warten. Und auch für die rund 60 Helfer bedeutete die Neuerung weniger Stress. Nach der Absage im vergangenen Jahr war das 30. Zweibrückenschwimmen für die Veranstalter von der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) Sektion Fricktal ein voller Erfolg. Bis in den Nachmittag riss die Warteschlange am Mumpfer Pontonierhaus nicht mehr ab – so viele wollten sich das Bad in Vater Rhein nicht entgehen lassen.

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