Beleuchtete Gassen, geschmückte Tannenbäume, weihnachtliche Klänge: Vom 14. bis 16. Dezember findet der Laufenburger Weihnachtsmarkt statt. Die rund 100 Stände erstrecken sich vom Marktplatz auf Schweizer Seite über die Rheinbrücke bis zum Rathaus auf badischer Seite. «Damit sind wir der einzige grenzüberschreitende Weihnachtsmarkt in Europa», sagt René Leuenberger vom Verein Gewerbe Region Frick-Laufenburg, der die «Altstadtweihnacht» auf Schweizer Seite organisiert. Bislang ist jede Seite für ihren Teil der Organisation verantwortlich und so gibt es auch leichte Unterschiede im Angebot.

Gemeinsam ist beiden Seiten das familiäre Ambiente und das Altstadt-Flair. «Und wir bemühen uns um vielfältige Angebote», sagt Leuenberger. Dies werde von den Besuchern honoriert, ist er überzeugt. «Der Laufenburger Weihnachtsmarkt in den letzten Jahren immer bekannter geworden.» Dies bestätigt auch Monika Wissler, Leiterin des Tourismusbüros. «Dieses Jahr gab es sogar Anfragen von Car-Unternehmen, die Reisen anbieten möchten.» Und auch die Anfragen von Privatpersonen, die von weiter her anreisen möchten, nähmen zu. Leuenberger rechnet an den drei Tagen mit rund 10 000 Besuchern.

Neben den Verkaufs- und Verpflegungsständen runden an auf beiden Rheinseiten an allen drei Tagen musikalische Darbietungen das Programm ab. Am Freitagabend etwa ertönen auf Schweizer Seite weihnachtliche Klänge von den beiden Stadtmusiken. Offiziell eröffnet wird die 15. Altstadtweihnacht am 14. Dezember um 18 Uhr auf der Bühne in Deutschland von den beiden Stadtoberhäuptern. Am Freitag und Samstag ist der Markt bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag bis 19 Uhr. «Die Atmosphäre am Abend ist speziell schön», so Leuenberger.