Kaisten
Am Montag fällt der Startschuss für die Erschliessung einer Wohnzone

Nächste Woche beginnen die Bauarbeiten zur Erschliessung im Gebiet Rüttene-Fröschmatt. Es sind drei Bauphasen bis Oktober 2014 geplant. In der ersten sollen Werkleitungen verlegt sowie die Ringstrasse gebaut werden.

Marc Fischer
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In der Gewerbezone laufen die Arbeiten bereits, in der Wohnzone dahinter beginnen sie in der kommenden Woche. sh

In der Gewerbezone laufen die Arbeiten bereits, in der Wohnzone dahinter beginnen sie in der kommenden Woche. sh

Was lange währt, geht endlich los: Voraussichtlich am kommenden Montag beginnen die Erschliessungsarbeiten im Gebiet Rüttene-Fröschmatt. «Es soll jetzt zügig vorwärtsgehen», sagt Gemeinderat Stefan Moser dazu. Und: «Wir sind schon zu lange an diesem Projekt.»

Tatsächlich geht der Planungskredit bereits auf das Jahr 2007 zurück. Ein erster Kredit für die Erschliessung des Baugebiets wurde an der Gemeindeversammlung im November 2011 dann jedoch zurückgewiesen, weil die Beitragspläne noch nicht vorlagen. Im zweiten Versuch im vergangenen Jahr klappte es dann: Der Kredit in der Höhe von 2,32 Millionen Franken wurde gutgeheissen.

Gewerbezone abgetrennt

Das Areal in der Gewerbezone wurde zwischen den beiden Gemeindeversammlungsentscheiden abgetrennt. Dort entsteht ein Werkhof des Kaister Bauunternehmens J. Rebmann AG. Die Arbeiten für dieses Projekt sind derzeit bereits in vollem Gang.

In der kommenden Woche soll nun auch der Startschuss für die Erschliessung der Wohnzone fallen. «Drei Bauphasen sind von jetzt bis Oktober 2014 geplant», erklärt Gemeinderat Stefan Moser. In der ersten sollen die Werkleitungen und Leerrohre gelegt und die neue Ringstrasse gebaut werden. «Einzig der Feinbelag der Strasse wird noch nicht eingebaut», so Moser weiter. Dieser folgt erst, wenn auch die Wohnhäuser errichtet sind. Der bevorstehende Winter sollte gemäss Stefan Moser die Erschliessungsarbeiten nicht beeinträchtigen.

Trafostation wird verschoben

Die Elektroerschliessung des Gebiets Rüttene-Fröschmatt erfolgt über die bestehende Trafostation Brüel. Diese wird allerdings noch umplatziert. An der kommenden Gemeindeversammlung vom 22. November beantragt der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von rund 300 000 Franken für diese «Zügelaktion». Die Trafostation wird neu in das Werkhofgebäude auf der Nachbarparzelle integriert und findet dort im Untergeschoss Platz.

Interessenten vorhanden

Die Landparzellen im Gebiet Rüttene-Fröschmatt sind im Besitz von verschiedenen Eigentümern. «Für die Landbesitzer ist es wichtig zu wissen, dass es jetzt vorwärtsgeht», so Stefan Moser. Dem Vernehmen nach seien zahlreiche Bauinteressenten vorhanden. «Diese kennen nun den Zeitplan und können ihre Projekte planen und Baugesuche einreichen», sagt Stefan Moser. Deshalb sei dem Gemeinderat auch eine offene Kommunikationspolitik wichtig, damit Bevölkerung und Anstösser über die Pläne im Bild seien.

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