Zeiningen

Aufstockung finanziell nicht attraktiv – Gemeinde bevorzugt Neubau der Schulanlage

Die Variante «Neubau» sieht ein zusätzliches Schulhaus bei der Schulanlage Brugglismatt vor.

Die Variante «Neubau» sieht ein zusätzliches Schulhaus bei der Schulanlage Brugglismatt vor.

Die Zeininger Schulanlage soll für fast acht Millionen Franken erweitert werden. Von der Gemeinde wird derzeit ein Neubau favorisiert. Abgestimmt werden soll darüber im nächsten Sommer.

In Zeiningen laufen die Planungen zum Schulraum auf Hochtouren. Klar ist: Aufgrund der steigenden Schülerzahlen braucht es mehr Platz. Anfang Juni stellte die Gemeinde in einem Dossier mehrere Varianten für eine Schulraumerweiterung vor, favorisiert wurde ein Neubau bei der Schulanlage Brugglismatt. Allerdings sollte noch eine weitere Variante, nämlich eine Aufstockung des Schulhauses Brugglismatt 2, geprüft werden. Das ist inzwischen geschehen, wie aus einer Mitteilung der Gemeinde hervorgeht. Bevorzugt wird demnach aber weiterhin die Variante Neubau.

Geprüft wurden zwei Ausführungen der Variante Aufstockung. Eine mit zwei zusätzlichen Stockwerken und eine mit einem zusätzlichen Stockwerk sowie einem Erweiterungsbau auf dem heutigen Pausenplatz.

Anbau würde mindestens so teuer wie ein Neubau

Beide Ausführungen erachtet die Gemeinde finanziell als nicht attraktiv. Die doppelte Aufstockung wird mit Kosten von 9,9 Millionen Franken, die einfache Aufstockung mit 7,9 Millionen Franken veranschlagt. Damit liegen die Kosten bei beiden Ausführungen mindestens so hoch wie bei der Variante Neubau. Für diese wurden zunächst 7,2 Millionen Franken veranschlagt. Die Variante wurde inzwischen weiter ausgearbeitet. Die Gemeinde rechnet so mit Kosten von 7,9 Millionen Franken für den Neubau – samt Anbau der Mehrzweckhalle, Spielplatz- und Umgebungsgestaltung sowie Parkplatzbau.

Somit wird der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 1. September einen Planungskredit für einen Neubau vorlegen. Zustimmung vorbehalten, startet danach gleich ein Studienauftrag samt Architekturwettbewerb. «Da der Zeitplan sehr straff ist, werden bereits jetzt Vorbereitungsarbeiten getroffen», heisst es in der Mitteilung. So sucht die Gemeinde bereits nach Mitgliedern für die Wettbewerbsjury. Im Sommer 2021 soll der Millionenkredit für das Neubau­projekt vor eine ausserordentliche Gemeindeversammlung kommen.

Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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