Rheinfelden

Beim grenzüberschreitenden Rheinschwimmen machen auch die Stadträte mit

Vom Inseli schwimmen die Teilnehmenden ans deutsche Ufer.

Vom Inseli schwimmen die Teilnehmenden ans deutsche Ufer.

Das grenzüberschreitende Rheinschwimmen findet am Sonntag auf dem Inseli statt. Allerdings nur, wenn das Wetter stimmt. Ein Verschiebedatum gibt es nicht.

Das grenzüberschreitende Rheinschwimmen beider Rheinfelden findet am Sonntag, 24. Juli, statt – allerdings nur bei passenden Wasser- und Wetterbedingungen. Einen Ausweichtermin wird es nicht geben. Das gleichzeitige Fischessen der Pontoniere im Stadtpark im schweizerischen Rheinfelden findet dagegen bei jedem Wetter statt.

1,2 Kilometer auf dem Rhein

«Das Rheinschwimmen war vor einem Jahr ein grosser Erfolg», sagt Bea Bieber, Gemeinderätin in der Zähringerstadt. Gemeinsam mit dem Stadtsportausschuss-Vorsitzenden Dieter Wild hofft sie, die letztjährige Teilnehmerzahl von rund 200 Schwimmerinnen und Schwimmern noch zu übertreffen.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Voraussetzung ist eine gewisse Sicherheit beim Schwimmen. Der Startschuss fällt um 11 Uhr auf dem Inseli, geschwommen werden rund 1,2 Kilometer bis zum Ruderclub in Warmbach. Dort könne jeder Teilnehmer bequem und zügig aus dem Wasser steigen, sagt Wild, «es gibt bei dieser Neuauflage nämlich eine Treppe».

Prämierung beim Ruderclub

Diesmal gibt es eine Prämierung zeitnah nach Ankunft beim Ruderclub, dort stehen für alle Schwimmer auch Getränke bereit. Die Veranstalter hoffen auf viele Einzelschwimmer, Gruppen und Vereine. Auch Vertretungen der beiden Stadtregierungen werden mitschwimmen.

Prämiert werden der jüngste und der älteste Teilnehmer und die originellste Gruppe. Den Siegern winken Gutscheine, zum Beispiel Tageskarten mit der Personenschifffahrtsgesellschaft und Wickelfische. Darin bleiben persönliche Dinge trocken. Die Wickelfische sind erhältlich im Stadtbüro Rheinfelden/Schweiz, in der Touristinfo und im Bürgerbüro.

Die Schwimmer werden nach der Prämierung mit Booten der Pontoniere aufs Inseli und auf Wunsch zum Fischessen gefahren. «Wir unterstützen das Rheinschwimmen gerne mit unseren Bootstransporten und freuen uns, wenn die Teilnehmer anschliessend ans gemeinsame Schwimmen bei uns gemütlich am Fischessen verweilen», hält Stephan Wiekert, Präsident der Rheinfelder Pontoniere, fest. Alleine schon die Fahrt mit den Pontonierbooten sei ein Erlebnis für alle Teilnehmenden.

Rettungsdienst sorgt für Sicherheit

Die Sicherheitsbegleitung während des Schwimmens übernehmen die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG und der Rheinrettungsdienst. Die Hochrheinkommission unterstützt die grenzüberschreitende Veranstaltung finanziell. Während des Schwimmens bewachen beim Inseli Mitglieder der Sportkommission Wertsachen und Kleidungsstücke der Schwimmer.

Aktuell ist der Wasserstand recht hoch, doch es bleibt noch ein guter Monat Zeit. Das Organisationskomitee wird kurz vor dem Rheinschwimmen entscheiden, ob eine Durchführung möglich ist. Sollte es aus Wasserstandsgründen am 24. Juli ausfallen müssen, wird es ohne Ausweichdatum abgesagt.

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