Der Gemeinderat Möhlin hat mehrfach Reaktionen und Anregungen aus der Bevölkerung erhalten und dieses ernst genommen. Viele Bürger hatten auf den gefährlichen bestehenden Rechtsvortritt gegenüber der Bahnhofstrasse hingewiesen. Zusammen mit der Verkehrskommission und der Regionalpolizei vertieft, hat der Gemeinderat nun die Situation geprüft.

Zu kleine Sichtzone

Wie er in einer Mitteilung schreibt, lassen es die verkehrsrechtlichen Vorschriften leider nicht zu, dass bei der Einmündung der Kanzleistrasse in die Bahnhofstrasse ein «Stopp» oder «Kein Vortritt» signalisiert wird, da die gesetzlich vorgeschriebene Sichtzone von mindestens 60 Metern infolge der bestehenden Parkplätze an der Bahnhofstrasse nicht eingehalten werden kann.

Diese öffentlichen Parkplätze - insbesondere für Besucher der «alten Kanzlei» mit dem Familienzentrum und weiteren Institutionen - könnten jedoch keinesfalls aufgehoben werden, wie der Gemeinderat weiter ausführt.

Signalisation «Rechtsvortritt»

Als einzige Alternative hat der Gemeinderat nun entschieden, eine Signalisationtafel «Rechtsvortritt» auf der Bahnhofstrasse, vor der Einmündung an der Kanzleistrasse, anzubringen. Damit werden die Verkehrsteilnehmer auf der Bahnhofstrasse auf den bestehenden Rechtsvortritt der Kanzleistrasse aufmerksam gemacht.

Trotz allem gilt auch hier die Regel, dass ein Rechtsvortritt nicht erzwungen werden darf und sich damit die Vorsicht aller Verkehrsteilnehmer auch an dieser Kreuzung wie bisher positiv auswirken wird. (AZ)