Kaisten
Die Box ist nun für Jugendliche offen

Ab heute Dienstag ist die Box Bestandteil des öffentlichen Raums in Kaisten. Die Jugendlichen freuen sich über den Container und sind schon dabei, ihn wohnlicher zu gestalten.

Susanne Hörth
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«Die Box ist ein Ort für lustiges Zusammensein», so Dario, ein Jugendlicher von Kaisten. Sein Kollege Patrick ergänzt: «Ein Ort, an dem wir Ideen für die Gestaltung der Box, aber auch Ideen für gemeinsame Aktivitäten ausserhalb entstehen lassen können.» Ab heute Dienstag ist die Kaister Box, ein ausgedienter, inzwischen aber fast fertig sanierter Baucontainer offiziell für die Jugendlichen des Dorfes offen.

Bereits am Samstag hat Gemeindeammann Josef Amsler den Container in die Hauptverantwortung der jungen Leute von Kaisten übergeben. Damit nimmt eine länger dauernde Geschichte ein gutes Ende. Schon vor Jahren war den Jugendlichen ein wettergeschützter Treffpunkt in Aussicht gestellt worden. Dann ging lange nichts. Amsler meinte denn auch, dass es verständlich sei, wenn für die jungen Leute der Eindruck entstanden sei, das Versprechen werde nicht eingelöst. Dass dem aber nicht so ist, zeigten vor allem die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres. Ein «Jugendcontainer» wurde ins Budget 2010 aufgenommen, das entsprechende Baugesuch aufgelegt und die daraufhin erfolgte Einsprache behandelt.

Nicht Kontrolle, sondern Kontakt

Seit zwei Wochen steht die Box nun beim Boll. Seither packen die Jugendlichen, einige Eltern und Mitglieder der Jugendkommission mit an, um die Box wohnlich zu gestalten. Noch fehlt zwar die orange Farbe, dem gemütlichen Beieinandersein steht nun aber nichts mehr im Wege. Juko-Präsident Josef Amsler sagte am Samstag, dass die Box nun Bestandteil des öffentlichen Raumes sei. Jedes Jahr soll etwas für die Box oder in ihrem Umfeld getan werden, versprach Amsler den anwesenden Jugendlichen. «Wir wollen und wir werden euch nicht kontrollieren. Aber wir wollen mit euch in Kontakt bleiben.» Als Boxwart und damit auch Verbindungsperson zur Juko und dem Gemeinderat hat sich Patrick Böhler zur Verfügung gestellt.»

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