Nachgefragt
Dieser Aargauer ist der beste Gipser der Schweiz – und der drittbeste Europas

Lukas Berger nahm vom 1. bis 3. Dezember an den Europameisterschaften Euro-Skills in Göteborg teil. Der Mumpfer hat in der Kategorie Gipser die Bronzemedaille gewonnen.

Rael Probst
Drucken
Lukas Berger mit einer selbst gemalten Schweden-Flagge.

Lukas Berger mit einer selbst gemalten Schweden-Flagge.

UNBEKANNT

Herr Berger, Sie haben an den Euro-Skills in Schweden in der Kategorie Gipser teilgenommen. Was war es für ein Gefühl, als Sie als Bronze-Medaille-Gewinner auf das Podest gerufen wurden?

Es war eine enorme Erleichterung. Der Druck war gross, denn mein Ziel war das Podest. Nun habe ich es geschafft und ich bin überglücklich.

Waren Sie gut vorbereitet?

Absolut, im Juli wurden die Euro-Skills-Aufgaben bekannt gegeben und ich konnte mich optimal darauf vorbereiten. Am Wettkampf selbst wurden die Aufgaben dann zu 30 Prozent abgeändert, aber darauf war ich vorbereitet.

Gab es heikle Momente während dem Arbeiten in der Wettkampf-Halle?

Am zweiten Tag wurde uns eine Stunde Arbeitszeit gestrichen. Dafür hatten wir am dritten Tag eine Stunde mehr Zeit. Das hat mich aber ein wenig aus dem Konzept gebracht.

Was haben Sie mitgenommen von diesen drei ereignisvollen Tagen?

Sicherlich noch mehr mentale Stärke. Ich musste meine Nervosität im Zaum halten, das ist mir dank dem Training und der super Zusammenarbeit mit meinem Experten dann auch gelungen.

Was war das Schönste, dass Sie in Göteborg erlebt haben?

Das Rangverlesen mit dem Glücksmoment ist eine schöne Erfahrung, die ich nie mehr vergessen werde. Das Feiern danach mit der gesamten Schweizer Delegation hat Spass gemacht. Wir waren alle völlig losgelöst, weil der Druck endlich weg war.

Wie werden Sie nun in der Schweiz empfangen?

Arbeiten muss ich nicht sofort wieder, die Schweizer Delegation wird in Zürich mit einem Apéro empfangen. Es kommen alle, die uns kennen.

Aktuelle Nachrichten