Zeiningen

Ein Jahr Pause ist genug – dieses Jahr soll wieder der traditionelle Herbstmarkt stattfinden

Bei schönem Wetter kommen jeweils Tausende Besucher an den «Märt».

2018 stand das grosse Dorffest im Fokus, am Samstag findet das lange Warten der Zeiningerinnen und Zeininger ein Ende.

Die Zeiningerinnen und Zeininger mussten ungewöhnlich lange auf die nächste Durchführung ihres traditionellen Herbstmarkts warten. Seit 1986 findet dieser eigentlich jährlich jeweils am Wochenende nach dem Bettag statt.

ntlich, denn: Im vergangenen Jahr setzte der «Märt» zum ersten Mal in seiner über 30-jährigen Geschichte aus. Allerdings mit einem guten Grund – das Dorf feierte schliesslich während dreier Tage sein 800-Jahre-Jubiläum.

Die Vereine, die stark in die Organisation des Markts involviert sind und die Besucher in den Beizli kulinarisch versorgen, bündelten ihre Kräfte für das Fest.

Nun aber ist es wieder soweit: Nach einem Jahr Pause findet am Samstag der 33. «Zeiniger Märt» statt. Und vielleicht ist deswegen die Vorfreude noch ein bisschen grösser. Jedenfalls sind über 50 Anmeldungen von Marktfahrern eingegangen.

«Wir müssen also schauen, dass alle ihren Platz haben auf der Marktstrasse», sagt Peter Freiermuth vom Verein «Zeiniger Märt» mit einem Lachen. Die Marktstrasse in Zeiningen – das ist das Mitteldorf vom Volg-Laden bis hin zum Feuerwehrmagazin.

Nur einheimische Marktfahrer

Das Angebot an den Ständen reicht von Kunsthandwerk, Büchern und Landwirtschaftsprodukten über kulinarische Leckereien bis hin zu Schmuck und Dekorationsobjekten. «Einige der Marktfahrer sind sogar seit dem ersten Jahr mit dabei», sagt Freiermuth.

Besonders dabei ist, dass nur Marktfahrer aus Zeiningen oder zumindest mit einer Zeininger Beteiligung zugelassen werden. So sind beispielsweise auswärtige oder gemeindeübergreifende Vereine, bei denen Zeininger dabei sind, beim Dorfmarkt willkommen.

Das hat zwei Gründe: Einerseits gehe es darum, «die besondere Atmosphäre am Märt» sowie die Dimension zu wahren, wie Freiermuth sagt. Andererseits soll den Zeiningern auch eine Plattform geboten werden, ihre Werke und ihr Schaffen zu präsentieren.

Der Markt jedenfalls ist, trotz Pause, nicht aus dem Dorfleben wegzudenken. Neben Einheimischen sind jeweils viele Heimweh-Zeininger, aber auch Gäste von nah und weiter weg anzutreffen.

«Der Anlass hat eine grosse Bedeutung», sagt Gemeindeschreiberin Sheena Heinz. «Die Atmosphäre im Dorf ist immer speziell. Hier treffen sich die Menschen, halten einen Schwatz oder trinken etwas zusammen.»

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Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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