Herznach

Eine Arena für das Gewerbe

Das OK steckt in den Vorbereitungen für die Gewerbearena, im Uhrzeigersinn: Fredy Rubin, Jürg Rubin, Roland Obrist, Stefan Leimgruber, Peter Wiedmer, Vroni Müller, David Kläusler und Markus Schwarb; es fehlt Silvia Herzog. zvg

Das OK steckt in den Vorbereitungen für die Gewerbearena, im Uhrzeigersinn: Fredy Rubin, Jürg Rubin, Roland Obrist, Stefan Leimgruber, Peter Wiedmer, Vroni Müller, David Kläusler und Markus Schwarb; es fehlt Silvia Herzog. zvg

Die zweite «Gewerbearena» soll Besuchern und Ausstellern einen Mehrwert bieten.

Rund 50 Aussteller aus dem Staffeleggtal und den angrenzenden Regionen werden sich am Wochenende vom 17. bis 19. Mai auf dem Turnhallenareal in Herznach präsentieren. Es sind Handwerker, Dienstleistungsbetriebe, Gastrounternehmen – kurz: «Aussteller aus allen Bereichen der Wirtschaft», wie David Kläusler, Präsident des Organisationskomitees, sagt. Die zweite «Gewerbearena» soll aber wiederum mehr sein als eine normale Gewerbeschau. Neben der traditionellen Gewerbeausstellung und dem Lehrlingsanlass am Samstag gibt es an der «Gewerbearena» auch einige andere Attraktionen zu sehen und hören.

Mit dem «Arenazelt» etwa erhalten die Aussteller zusätzlich zu ihrem Stand eine Plattform, die sie freiwillig, kostenlos und ganz individuell nutzen können. «Das reicht von der Märchenstunde über Musikdarbietungen bis hin zur Vorstellung eines konkreten Produkts», sagt Kläusler. Dieses Angebot komme bei den Ausstellern gut an. «Die Aufführungszeiten im Zelt sind schon jetzt fast komplett ausgebucht.»

Namhafte Referenten

An zwei Abenden wird die Ausstellung zudem von Referenten besucht. Am Freitagabend von Kult-Fussballtrainer Hanspeter Latour, der unter dem Titel «Träume wahr werden lassen» darüber erzählt, wie und warum seine Träume – mit und ohne Ball – wahr geworden sind. Am Samstagabend gibt Internetunternehmer und Onlinepionier Jörg Eugster einen Einblick in die digitale Zukunft. «Bei den Referaten geht es einerseits darum, dem Publikum ein spannendes Rahmenprogramm zu bieten. Andererseits sollen auch die Aussteller Inputs daraus mitnehmen können», sagt Kläusler. Die Referate finden aus diesem Grund jeweils erst nach dem abendlichen Ausstellungsende statt.

Beim letzten Anlass vor fünf Jahren haben die Organisatoren erstmals auf das Arena-Konzept gesetzt – mit Erfolg, wie David Kläusler sagt. «Die Idee kam sowohl bei Besuchern als auch Ausstellern gut an. Wir konnten einen Mehrwert schaffen.»

«Ausstellung ist ein Kraftakt»

Auch, dass die Zahl der Aussteller im Vergleich mit der letzten Ausgabe «praktisch gleich» geblieben sei, deutet Kläusler als positives Zeichen für das Konzept. Einen anderen Grund dafür sieht er im Aufwand, den die Aussteller betreiben müssen. «Das Ziel ist, diesen möglichst gering zu halten. Denn wir wissen, dass eine Gewerbeschau gerade für kleinere Betriebe ein Kraftakt ist.» Auch deshalb findet der Anlass nur alle fünf Jahre statt.

Einen Kraftakt hat auch das neunköpfige OK in den verbleibenden Wochen bis zum Start der Arena noch zu vollbringen. «Es läuft gut, wir sind an der Feinjustierung», sagt Kläusler und fügt mit einem Lachen an: «Erfahrungsgemäss wird es dann in den letzten Tagen noch einmal hektisch.»

Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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