Frick

Eine besondere Hauptprobe: Fricker Feuerwehr feiert gleich zwei Jubiläen

Fricker Kinder und Mitglieder der Jugendfeuerwehr Frickingen.ghi

Fricker Kinder und Mitglieder der Jugendfeuerwehr Frickingen.ghi

Die Fricker Feuerwehr feierten zwei Jubiläen mit einer ganz besonderen Hauptprobe: 10 Jahre gemeinsame Stützpunktfeuerwehr mit Gipf-Oberfrick und Oeschgen, 30 Jahre Partnerschaft mit Frickingen.

Sowohl Fricks Gemeindeammann Daniel Suter als auch der Kommandant der Feuerwehr Frick, Andreas Fahrni, sprachen von einer besonderen Hauptprobe. In der Tat integrierten die Fricker zwei Jubiläen in diesen Anlass: 10 Jahre gemeinsame Stützpunktfeuerwehr mit Gipf-Oberfrick und Oeschgen, 30 Jahre Partnerschaft mit Frickingen.

Aktiv mit von der Partie war die Partnergemeinde Frickingen. Das Partnerschaftsjubiläum wird zwar am kommenden Samstag in Frickingen mit Beteiligung einer Fricker Delegation gefeiert. Die Hauptprobe der Fricker Feuerwehr wurde nun eine Woche zuvor genutzt, um sowohl die Partnerschaft als auch das 10-Jahr-Jubiläum der gemeinsamen Stützpunkt-Feuerwehr zu feiern, verbunden mit der Rohbaubesichtigung des Anbaus des Feuerwehrgebäudes.

Gemeindeammann Daniel Suter bezeichnete in seiner Begrüssungsansprache die gemeinsame Stützpunkt-Feuerwehr mit Gipf-Oberfrick und Oeschgen als eine Erfolgsgeschichte. Die beteiligten Gemeinden profitierten von dieser Neuorganisation. Einen besonderen Gruss richtete der Fricker Ammann an den Frickinger Bürgermeister Jürgen Stukle, den Musikverein Altheim (Frickingen), die Feuerwehr Frickingen und die Jugendfeuerwehr Frickingen.

Die Hauptprobe sei zugleich eine Leistungspräsentation der Schutzorganisationen Zivilschutz Oberes Fricktal, des Regionalen Führungsorgans und der Regionalpolizei. Man wolle der Bevölkerung aufzeigen, wie für den Notfall vorgesorgt sei und was in einem solchen Fall zu tun sei, sagte Daniel Suter.

«Fusion ist für die Gemeinden ein Erfolg»

«Die Fusion der Feuerwehren macht Sinn und ist für die beteiligten Gemeinden ein Erfolg», doppelte Feuerwehrkommandant Andreas Fahrni nach. Er wies darauf hin, dass bis zum Sommer 2020 im ganzen Kanton Notfalltreffpunkte eingerichtet würden, die entsprechend gekennzeichnet werden.

Bei grösseren Ereignissen, wie etwa einem Stromausfall, werde die Bevölkerung dort Informationen erhalten. Kommandant Fahrni bezeichnete einen möglichen Blackout als ein grösseres Ereignis, auf das man sich entsprechend vorbereite. Die Feuerwehren würden zusammen mit den andern Schutzorganisationen die Risiken und deren Bewältigung aufzeigen und entsprechende Einsatzpläne entwickeln.

Der Fricker Feuerwehrkommandant dankte der Gemeinde für den Um- und Anbau des Feuerwehrgebäudes im Kostenumfang von 3,5 Millionen Franken. Damit erhalte die Feuerwehr verschiedene notwendige Räumlichkeiten.

Der Musikverein Altheim konzertierte mit 47 Musikerinnen und Musikern in der leergeräumten Fahrzeughalle und umrahmte damit die Feier. Im Freien zeigte die 18 Jugendliche umfassende Jugendfeuerwehr von Frickingen mit einem Schnelleinsatz, was sie draufhat.

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