Hellikon

Fertig Holperpiste: Marode Hauptstrasse wird saniert

Die seit Jahren stark beschädigte Hauptstrasse durch Hellikon wird ab kommendem Montag saniert und ausgebaut. (Archiv)

Die seit Jahren stark beschädigte Hauptstrasse durch Hellikon wird ab kommendem Montag saniert und ausgebaut. (Archiv)

Am kommenden Montag fahren an der Hauptstrasse in Hellikon die Baumaschinen auf. Die Bauarbeiten für den Ausbau und die Sanierung der maroden Strasse starten. Das heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Endlich, ist man versucht zu sagen – vor allem angesichts der langen Vorgeschichte. Den Kredit für das Projekt genehmigten die Helliker Stimmberechtigten nämlich bereits im Sommer 2013. Zahlreiche Einsprachen und die anschliessenden Verhandlungen verzögerten den Baustart allerdings um mehrere Jahre. Deshalb ist Andreas Drohomirecki, Projektleiter bei der Abteilung Tiefbau des Kantons, froh, dass die Arbeiten nun starten.

Los geht es am Montag gleich an zwei Bauplätzen. Die Strassensanierung und der Ausbau beginnen im Ausserortsbereich zwischen Zuzgen und Hellikon, wo die Strasse verbreitert wird. «Gleichzeitig wird im Bereich der Schulstrasse mit der dringend nötigen Sanierung der Wasserleitung gestartet», sagt Drohomirecki. Bei beiden Bauplätzen wird eine Lichtsignalanlage eingerichtet. Danach werden die Bauarbeiten in Etappen von Zuzgen her durch das Dorf in Richtung Wegenstetten ausgeführt. Der Verkehr wird auch dann mit einer Lichtsignalanlage geregelt.

Die Arbeiten dauern inklusive Einbau des Deckbelags rund eineinhalb Jahre und können voraussichtlich Ende September 2020 abgeschlossen werden.

Strasse erhält ein Trottoir

Der Ausbau umfasst den Abschnitt innerorts vom Abzweiger Schulstrasse bis zum Ende der Bauzone in Richtung Zuzgen, sowie den Abschnitt ausserorts vom Ende der Bauzone bis zur Gemeindegrenze Zuzgen. In erster Linie geht es darum, den beschädigten Belag – im Dorf wird die Strasse salopp auch als Schüttelbecher bezeichnet – zu ersetzen. Im Innerortsbereich wird ausserdem in Fahrtrichtung Möhlin auf der rechten Strassenseite ein 1,5 Meter breiter Gehweg erstellt. Zudem erneuert die Gemeinde die Werkleitungen, etwa für die Wasser- und Abwasserversorgung sowie die Strassenbeleuchtung.

Der schlechte Zustand hat in den vergangenen Jahren mehrmals Kosten verursacht, da immer wieder Schäden am Belag oder an den Werkleitungen behoben werden mussten. Gemeindeschreiber Severin Isler beziffert die Investitionssumme allein für die Reparaturen an den Werkleitungen auf mehrere Zehntausend Franken – und das seit 2013. «Die Leitungen sind absolut marod. Diese Situation war nicht nur eine Belastung für die Finanzen der Gemeinde, sondern auch äusserst stressig für unseren Brunnenmeister», sagt er. «Es ist deshalb gut, können die Arbeiten nun starten.»

Kosten bleiben im Rahmen

Gute Nachrichten gibt es vom Kanton auch bezüglich der Kosten: «Die Arbeiten konnten im Rahmen der bewilligten Kredite vergeben werden», sagt Andreas Drohomirecki. Der Kanton trägt mit 1,3 Millionen Franken den grössten Teil der Kosten, die Gemeinde ihrerseits hatte 2013 einen anteilsmässigen Beitrag in der Höhe von fast 750 000 Franken gesprochen.

Mit den Arbeiten in Hellikon startet die letzte Etappe des Ausbaus der Kantonsstrasse 494 im Wegenstettertal. «Der Ausbau ist mittlerweile – bis auf das Stück in Hellikon – abgeschlossen», sagt Drohomirecki. Zuletzt wurde die Strasse in Wegenstetten ausgebaut.

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Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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