Rheinfelden

Grundstein mit Dokumenten unter Betonplatte eingemauert

Grundsteinlegung im Objekt Lindenallee: Auch Vizeammann Brigitte Rüedin schaufelt Beton.

Grundsteinlegung im Objekt Lindenallee: Auch Vizeammann Brigitte Rüedin schaufelt Beton.

Die neue Überbauung Lindenallee in Rheinfelden erlebte gestern Abend ihre offizielle Grundsteinlegung. Das Projekt unterhalb der Reha ist mit 50 Millionen Franken budgetiert. Die Bauleute freuen sich, «aus dem Dreck heraus» zu sein.

Dies will heissen, dass die Fundamente und darüber die Bodenplatten bereits betoniert sind. Ein kleiner Ausschnitt war noch ausgespart, um eine offizielle Grundsteinlegung vornehmen zu können: Ein Fass mit zahlreichen aktuellen Dokumenten wurde einbetoniert.

Gekommen waren neben einer Reihe von künftigen Wohnungseigentümern auch alle, die in das Vorhaben im Osten der Stadt involviert sind; angefangen von Investoren und Architekten über Bauunternehmen bis hin zu Behörden und Banken.

Es gibt achtzig Wohneinheiten

Bislang gehörte das Areal der Reha-Pensionskasse, die ursprünglich beabsichtigte, selbst einen Bauteil zu nutzen. Doch neuere Überlegungen führten zu einem Verzicht und der Perspektive, in absehbarer Zeit nahe der Klinik einen eigenen Betriebsbau zu realisieren.

Dies führte zu einer Umplanung, sodass nun 80 Wohneinheiten im Objekt Lindenallee zur Verfügung stehen, wovon bereits 67 verkauft sind. Aus Sicht von Architekt Daniel John aus Frick ein Erfolg.

Träger des Projekts ist die Lindenallee Immobilien AG, an der die Reha Rheinfelden mit 50 Prozent beteiligt ist. Architekt John geht davon aus, dass bei günstiger Witterung und optimalem Baufortschritt die ersten Wohnungen im Januar 2015 bezogen werden können; mit der kompletten Fertigstellung der Anlage rechnet er im Sommer besagten Jahres.

Auch er sieht somit einen «ehrgeizigen Terminplan». Keine Zweifel lässt er daran, dass es sich um eine «hochwertige Bebauung» handelt und meint: «Mit der Materialisierung der Wohnungen liegen wir etwas über dem Durchschnitt.»

Angebot der Reha nutzbar

Der für den Verkauf verantwortliche Bruno Kuster verweist darauf, dass es entsprechend den Marktwünschen mehr Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen gebe als ursprünglich geplant. Betreutes Wohnen sei nicht angedacht, doch bestehe die Chance, Angebote der Reha auf freiwilliger Basis zu nutzen.

Kuster: «Das ist eine Option, dort zum Essen zu gehen, Sport- und Fitness-Programme zu nutzen oder Vortragsveranstaltungen zu besuchen.» Wie sich das Zusammenwirken entwickelt, werde der Alltag zeigen.

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