Frick

Herbstferien voller Bewegung: Erstmals findet das «Kinder-Camp» statt

Im «Kinder-Camp» können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sportlich betätigen. (Symbolbild)

Im «Kinder-Camp» können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sportlich betätigen. (Symbolbild)

In Frick findet erstmals ein «Kinder-Camp» statt. 28 Sechs- bis Dreizehnjährige machen mit und widmen sich den verschiedenen Disziplinen wie Unihockey, Parkour oder Jonglieren.

Es ist eine Premiere im Fricktal: Erstmals findet hier ein «Kinder-Camp» statt. Hinter dem Angebot steht der gleichnamige Verein, der seit 2007 in den Schulferien Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 13 Jahren zu Sport und Bewegung motivieren möchte. Am Montag startet das Camp in Frick. 28 machen mit.

Begründer der Camps und Vereinspräsident ist Andreas Wølner-Hanssen, der im Baselbiet zuhause ist. Dessen Eltern, Terje und Sigi Wølner-Hanssen, wohnen in Hausen bei Brugg und sind auch im Vereinsvorstand tätig. Trotz der räumlichen Nähe hat in den 13 Jahren seit Bestehen bisher kein Camp im Fricktal stattgefunden. «Es hat sich einfach nicht ergeben», sagt Terje Wølner-Hanssen. Doch jetzt die Premiere: «Eigentlich hätte das Camp schon im Frühjahr stattfinden sollen. Es wurde aber wegen Corona abgesagt», berichtet er. 28 Anmeldungen sind insgesamt eingegangen. Vier Plätze wären noch frei. «Obwohl es noch nie im Fricktal stattgefunden hat, sind wir mit 28 Anmeldungen sehr zufrieden», sagt Terje Wølner-­Hanssen.

Es werden darin diverse Sport- und Bewegungsarten praktiziert

Die 28 bis 32 Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt und erleben die eine Woche KinderCamp in der Sporthalle Ebnet. Das von Montag, 28. September, bis Freitag, 2. Oktober, dauernde Camp ist im Unterschied zu den Fussballcamps, welche der Verein ebenfalls anbietet, eines der polysportiven. Das heisst, es werden darin diverse Sport- und Bewegungsarten praktiziert. Neben Fussball sind das Unihockey, Jonglieren, Seilspringen, Parkour, Tanz und Akrobatik.

Wegen Corona musste das Kinder-Camp in Frick verschoben werden. Und die Pandemie zwingt die Organisatoren zu weiteren Einschränkungen: Eltern können dieses Mal nicht dabei sein. Und die Show am letzten Tag, an der alle ihr während der Woche Erlerntes stolz präsentiert hätten, fällt ebenso aus.

Die Wølner-Hanssens freuen sich dennoch auf eine bewegungsreiche Woche. Und versprechen den Eltern der teilnehmenden Kinder: «Die werden abends todmüde ins Bett fallen – garantiert.»

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