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Isolierspengler Steffen Bjarki Pfeifer setzt sich gegen die Konkurrenz durch

Isolierspengler: Gold für Steffen Bjarki Pfeifer aus Rheinfelden

Isolierspengler: Gold für Steffen Bjarki Pfeifer aus Rheinfelden

Steffen Bjarki Pfeifer absolviert bei der der Novisol AG in Rheinfelden eine Lehre zum Isolierspengler und stand bei den «Swiss Skills» ganz oben auf dem Podest.

Der 20-jährige Isolierspengler holt sich in Bern die Goldmedaille. Der bei der Novisol AG in Rheinfelden sich im 2. Lehrjahr befindliche gebürtige Deutsche mit isländischen Wurzeln berichtet von seinen Erfahrungen beim Wettbewerb.

Die Anerkennung von seinem Lehrmeister ist ihm sicher. Steffen Bjarki Pfeifer, 20, der im Alter von 18 Jahren Abitur machte und derzeit sein zweites Lehrjahr als Isolierspengler bei der Novisol AG in Rheinfelden absolviert, hat sich gegen fünf Berufskollegen an den «Swiss Skills» in Bern durchgesetzt und den Titel geholt. Zeit, den Sieg ausgiebig zu feiern, hatte der gebürtige Deutsche mit isländischen Wurzeln nicht. Gestern Montag stand er schon wieder auf der Baustelle bei der Roche in Kaiseraugst.

Steffen Bjarki Pfeifer absolviert bei der der Novisol AG in Rheinfelden eine Lehre zum Isolierspengler und stand bei den «Swiss Skills» ganz oben auf dem Podest.

Steffen Bjarki Pfeifer absolviert bei der der Novisol AG in Rheinfelden eine Lehre zum Isolierspengler und stand bei den «Swiss Skills» ganz oben auf dem Podest.

Steffen Bjarki Pfeifer absolviert bei der der Novisol AG in Rheinfelden eine Lehre zum Isolierspengler und stand bei den «Swiss Skills» ganz oben auf dem Podest.

Teilgenommen habe Pfeiffer am Wettbewerb, weil er sich gerne einmal mit den Berufskollegen messen wollte. «Man ist schon ein wenig neugierig, wo man steht», sagt er. An den «Swiss Skills» ging es für die Isolierspengler darum, nach einer vorgegebenen Zeichnung Formen aus Alu-Blechen herzustellen. Mit verschiedenen Maschinen mussten die Blechteile geformt und zusammengesetzt werden

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Vorgenommen habe er sich den Sieg nicht. «Mein Ziel war es zunächst, mich nicht zu blamieren», sagt Pfeifer. Nicht nur die starken Konkurrenten, auch, dass er während dem Wettkampf das eine oder andere Mal im Rampenlicht stand, machte es für ihn nicht gerade einfach. «Die Nervosität ist schon das eine oder andere Mal aufgeflackert. Gerade dann, wenn mir der Moderator über die Schulter geschaut und dem Publikum erklärt hat, was ich gerade mache», erzählt Pfeiffer.

Am Anfang gab es einen Schnitzer

«Klar, in dem Augenblick, in dem ich erfahren habe, dass ich den Wettbewerb gewonnen habe, habe ich mich richtig gefreut», sagt Pfeifer. Vor allem zu Beginn des Wettbewerbs habe er aber nicht wirklich damit gerechnet. «Ich habe gleich am ersten Tag des Wettbewerbs einen grossen Schnitzer fabriziert», sagt er. So bemerkte er, nachdem er mehrere Teile fertiggestellt hatte, dass diese nicht zusammen passen. Doch er konnte den Fehler noch ausmerzen und die folgenden Tage liefen dann «wie am Schnürchen». Pfeiffer windet seinem Ausbildungsbetrieb ein Kränzchen. «Nicht zuletzt weil mir nach gut einem Jahr in der Lehre schon so viel gezeigt und beigebracht wurde, habe ich den Wettbewerb gewonnen», sagt er.

Berufsbildner Michael Henke freut sich, solch einen talentierten Lehrling im Unternehmen zu haben. «Heutzutage ist es nicht immer leicht, ambitionierte und zuverlässige Auszubildende für den Handwerks-Bereich zu finden. Das gilt auch für unsere Branche. Vor diesem Hintergrund sind wir natürlich auf die Leistung von Steffen stolz», sagt er. Eine Belohnung oder ein Geschenk vom Betrieb gab es für Pfeifer noch nicht. «Wir werden uns aber noch etwas einfallen lassen», so Henke.

Hier sehen Sie die Auflistung der übrigen Aargauer Medaillensieger.

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Autor

Dennis Kalt

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