Die beiden Liegenschaften an der Landstrasse 57 und 59 in Möhlin, direkt gegenüber der Agrola-Tankstelle, sollen abgebrochen und an ihrer Stelle zwei neue Gebäude erstellt werden. Das geht aus einem Baugesuch hervor, das derzeit auf der Abteilung Bau der Gemeinde Möhlin aufliegt. Geplant sind demnach zwei Wohn- und Geschäftshäuser. Haus A direkt an der Landstrasse, Haus B im rückwärtigen Bereich der Parzelle. Bauherrin ist die Birchmeier Baumanagement AG mit Sitz in Rheinfelden.

Coiffeurgeschäft zieht ein

Das Erdgeschoss des Gebäudes direkt an der Landstrasse besteht ausschliesslich aus Gewerbeflächen. Insgesamt sind es 160 Quadratmeter, aufgeteilt in drei Bereiche. «Für die Gewerbeflächen gibt es bereits einen konkreten Interessenten», sagt Peter Weber, Niederlassungsleiter Rheinfelden bei der Birchmeier Baumanagement AG.

Einen Namen möchte er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nennen, verrät aber immerhin so viel: Beim Interessenten handle es sich um ein lokales Coiffeurgeschäft. In den Gewerberäumlichkeiten an der Landstrasse sollen unter anderem ein Coiffeursalon und ein Kosmetikbereich entstehen.

Im Ober- und im Dachgeschoss von Haus A sind vier Mietwohnungen geplant. Fünf Eigentumswohnungen entstehen im Haus B. Die Liegenschaften befinden sich in der Dorfkernzone. Das Projekt sei denn auch «in enger Zusammenarbeit» mit der Fachgruppe Kernzone entstanden, sagt Weber. So habe man etwa für Haus B eine Holzfassade gewählt, in Anlehnung an frühere Seitengebäude von Wohnhäusern.

Zufahrt über Brügglistrasse

Die gemeinsame Tiefgarage mit 19 Parkplätzen sowie die Besucherparkplätze von Haus B werden über die Brügglistrasse erschlossen. Die Zufahrt für die Kundenparkplätze der Gewerbeflächen erfolgt hingegen über die Landstrasse. Der Fussweg zwischen Brügglistrasse und Landstrasse wird erhalten. Der Gemeinderat hat dem Verkauf der Fusswegparzelle bereits zugestimmt. «Sie erhält im Gegenzug ein Fusswegrecht zugesichert», so Weber.

Bei «optimalem Verlauf des Bewilligungsverfahrens» sei ein Baustart im Herbst denkbar, sagt Peter Weber. Die Bauherrin geht von einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren aus. Als Investitionssumme werden im Baugesuch gut vier Millionen Franken angegeben. Nicht eingerechnet sind dabei die Kosten für den Landkauf.