Frick

Lammet-Erschliessung nimmt die erste Hürde

Die SBB-Unterführung am Schützenweg wird noch einige Wochen gesperrt bleiben.

Die SBB-Unterführung am Schützenweg wird noch einige Wochen gesperrt bleiben.

Die technisch anspruchsvolle Unterquerung des SBB-Dammes ist abgeschlossen. Anfang 2018 kommen die Lärmschutzwände.

Frick verzeichnete seit 2010 ein Bevölkerungswachstum von rund zehn Prozent. Auch in den nächsten Jahren wird der Wachstumsschub weitergehen. Einen Anteil daran wird das Quartier Lammet hinter dem Bahnhof tragen. Auf dem Areal sollen zwischen 200 und 300 Wohneinheiten entstehen. Seit Mitte Juni läuft die Erschliessung des Gebietes.

«Bisher sind vor allem Werkleitungen für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung gebaut worden», sagt Bauverwalter Harri Widmer. Diese wurden an die bestehenden Leitungen im Bereich des Werkhofs angeschlossen. Ebenso wurde kürzlich die «technisch anspruchsvolle» Unterquerung des SBB-Dammes abgeschlossen. «Anfang 2018 beginnen wir voraussichtlich mit den Vorarbeiten für die Lärmschutzwand entlang der Bahngleise», sagt Widmer. Danach folgen die Vorbereitungsarbeiten für die Bachöffnung und die Ableitung des Ziegeleiweihers. Parallel dazu werden die Arbeiten für die Werkleitungen und den anschliessenden Strassenbau weiterlaufen.

Läuft alles nach Plan, werden die Erschliessungsarbeiten Ende 2018 abgeschlossen sein und das Wohngebiet Lammet, dass vor allem Familien ansprechen soll, ist baureif.

Tempo-30-Zone soll kommen

Um das Wohngebiet einst für Familien attraktiv zu machen, wurde bereits ein Gestaltungsplan ausgearbeitet. Dieser beinhaltet die Offenlegung des eingedolten Ziegeleiweihers und das Anlegen von Grünflächen zwischen den Bauparzellen. Die Strassen werden so geplant, dass eine Tempo-30-Zone eingeführt werden kann. «Zudem liegt das ganze Gebiet am Bauzonenrand und in nächster Nähe zum Bahnhof», sagt Widmer, der sich sicher ist, dass die Kombination dieser Faktoren Familien ansprechen wird.

Derzeit gibt es noch keine konkreten Bauprojekte. Verantwortlich für die Projektentwicklung sind die Grundeigentümer Stahlton AG, Ernst Frey AG und die Jakob Müller AG. Für Widmer ist jedoch klar, dass auch die Gemeinde hierbei ein Wörtchen mitzureden hat: «Wir werden im Baubewilligungsverfahren die Umsetzung der Vorgaben im Gestaltungsplan kontrollieren und wenn nötig auch durchsetzen.»

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