Eiken
Neuer Spielplatz in Eiken lässt Kinderherzen höher schlagen

Auf dem Schulhausplatz entsteht ein vielseitiger Kletter- und Balanciergarten für Schüler. Die Baukosten belaufen sich auf rund 70000 Franken, die von der Gemeinde übernommen werden.

Lucas Zeugin
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Die Bauarbeiten am Balanciergarten sind bereits weit fortgeschritten.

Die Bauarbeiten am Balanciergarten sind bereits weit fortgeschritten.

Lucas Zeugin

Auf dem Schulhausplatz in Eiken wird zurzeit ein Projekt realisiert, das nach seiner baulichen Verwirklichung die Kinderherzen höher schlagen lassen dürfte. Nachdem in den letzten Jahren schrittweise verschiedenste Spielgeräte auf dem Schulareal aus Sicherheitsgründen abmontiert werden mussten, setzte mit dem Beginn der Sommerferien ein gegenläufiger Prozess ein. Am 7. Juli 2014 erfolgte der Spatenstich für die Neugestaltung des Pausenplatzes. Zwischen dem «Roten Platz» und dem Oberstufenschulhaus entsteht ein abwechslungsreicher Bewegungsraum mit Klettertrichter, Balancierrollen, Pollern und ähnlichen Vorrichtungen, in dem sich das kindliche Spiel vielseitig entfalten kann.

Gemeinnützige Arbeit

Der Kletter- und Balanciergarten entspricht den Bedürfnissen der Schüler, denn in einer Umfrage durften die Kinder ihre Vorstellungen vom persönlichen Traumspielplatz auf dem Schulareal kundtun. Die verschiedenen Wünsche wurden ausgewertet und an den Gemeinderat zur Prüfung weitergeleitet. Nachdem man grünes Licht für die Realisierung des Projekts geben konnte, erfolgte die Bildung einer breit abgestützten Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeindeammann Peter Balzer, die sicherstellt, dass die Bedürfnisse aller Schüler altersgerecht abgedeckt werden, und dafür sorgt, dass die bautechnische Umsetzung reibungslos funktioniert.

Mit der Einbindung des Bauunternehmens Erne AG in das Projekt gewannen die Verantwortlichen einen wertvollen Partner, der in der Doppelfunktion als Bauherr und Sponsor die Gemeinde sowie die Schule in ihrem Vorhaben unterstützt. In gemeinnütziger Arbeit setzten junge Lernende in Begleitung eines Vorarbeiters und Maschinisten die Spielgeräte zusammen, sind für den Aushub besorgt und erledigen die Umgebungsarbeiten.

Ein Lehrling zeigt sich bei einem Besuch vor Ort von seinem Engagement restlos begeistert: «Es ist eine tolle Arbeit und man lernt viel bei solchen Projekten. Auf der Baustelle können wir beispielsweise nicht baggern.» Hinter der Beteiligung an solch aussergewöhnlichen Projekten steckt die Bemühung der Firma Erne, den Lehrlingen abwechslungsreiche Tätigkeiten fernab vom Baustellenalltag zu ermöglichen und somit die berufliche Ausbildung attraktiver zu gestalten.

Garantierter Spass

Nach den Sommerferien dürfen sich die Schüler getrost ein wenig auf das neue Schuljahr freuen, denn zu diesem Zeitpunkt sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die Anlage zur Nutzung bereitstehen. Gemeindeammann Peter Balzer besucht regelmässig die Baustelle und ist schon jetzt begeistert: «Was von allen Beteiligten geleistet wurde, ist hervorragend. Mit der Vielfalt an verschiedenen Spielgeräten ist uns eine überzeugende Kombination gelungen.» Ob der Spielplatz nach den Ferien in einem feierlichen Rahmen eröffnet wird, ist offen. Nur eins ist jetzt schon klar: Der neue Spielplatz wird allen Kletterfreudigen viel Spass bereiten.

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