Rheinfelden
Neues Buch über den stetigen Wandel Rheinfeldens

Die Neujahrsblätter des Bezirkshauptorts Rheinfelden sind erschienen und ab sofort im Handel. Das Hauptthema: Nämlich um die Entwicklung von Rheinfelden.

Catarina Martins
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Die Rheinfelder Neujahrsblatt-Kommission (oben, von links): Lucas Furtwängler, Christoph Roduner, Walter Herzog, Hans Peter Haug und Valentin Müller. Unten, von links: Andres Balzer, Romy Kaufmann, Hans Walz, Ute W. Gottschall und Susi Heid. cim

Die Rheinfelder Neujahrsblatt-Kommission (oben, von links): Lucas Furtwängler, Christoph Roduner, Walter Herzog, Hans Peter Haug und Valentin Müller. Unten, von links: Andres Balzer, Romy Kaufmann, Hans Walz, Ute W. Gottschall und Susi Heid. cim

«Die Vernissage der Rheinfelder Neujahrsblätter gilt als einer der schönsten Anlässe in Rheinfelden», eröffnete Ute W. Gottschall, Präsidentin der Neujahrsblätter-Kommission, den Anlass. Die beliebte Vernissage fand am Mittwochabend im Schützenkeller in Rheinfelden mit einem abschliessenden Apéro statt.

Die Mitglieder der Neujahrsblatt-Kommission hielten für die Verfasser der Artikel eine kleine Rede, bei der sie deren Leistungen und Arbeit lobten. Anschliessend erhielten diese und die anwesenden Gäste die druckfrischen Rheinfelder Neujahrsblätter als Geschenk. Für den langjährigen Layouter der Neujahrsblätter, Chris Leemann, gab es noch eine spezielle Ehrung. Ihm wurde eine goldene Auflage der Neujahrsblätter verliehen.

Als Gäste waren zudem die beiden Künstler Yvette Kolb aus Basel sowie Jürgen von Tomëi aus Rheinfelden geladen, welche die Anwesenden bei einer Lesung aus ihrem gemeinsamen Buch «s’Grischtkind in de Langen Eerle» unterhielten und zum Abschluss des Anlasses ein kleines, aber feines Theaterstück vortrugen.

Attraktive Dienstleistungsstadt

Das Hauptthema der diesjährigen Neujahrsblätter sei die Entwicklung Rheinfeldens, die von ihrer schönsten Seite beleuchtet werde, erläuterte das Kommissionsmitglied Walter Herzog. Die Zähringerstadt entwickelt sich immer mehr zu einer Dienstleistungsstadt, die aber trotzdem das Flair einer sympathischen Kleinstadt beibehalten will. Mit ihrer guten Verkehrslage, der Nähe zum Euro-Airport und der Infrastruktur gilt Rheinfelden als eine äusserst attraktive Stadt, vor allem für junge Familien. Neuzuzüger seien vor allem von der Nähe zur Natur sehr angetan, so Herzog weiter.

Die Stadt am Rhein hat volkswirtschaftlich gesehen drei traditionsreiche Eckpfeiler: Bier, Salz und Solebad–Gesundheit–Wellness. Dieses Thema wird in den diesjährigen Neujahrsblättern von Rolf Zimmermann in dem Artikel «Rheinfeldens Wirtschaft in Bewegung» auf 16 Seiten beleuchtet.

Ebenfalls unter der Rubrik «Dynamisch wirtschaftliche Entwicklung in Rheinfelden» berichten Henri Leuzinger und Valentin Müller über die Attraktivität des Wohnens in der Kleinstadt. Marcel Hauri erzählt zudem in einem lebendigen Bericht von der Entstehung des Herbstmarktes in Rheinfelden.

Aktuelles und Vergangenes

Auch aktuelle Themen wie zum Beispiel das der «Pferdestärken im Schloss» sind in einem von Gaby Gerber verfassten Artikel über die Feldschlösschen-Bierlieferung mit den Pferdefuhrwerken ins Städli behandelt worden. Die Rheinfelder Neujahrsblätter-Kommission bezeichneten Werner Rothweilers Artikel über Magdener, Rheinfelder, Möhliner und Olsberger, die 1842/43 aus Hungersnot und teils auch aus Armut nach Algerien auswanderten, als einen sehr empfehlenswerten Lesestoff.

Auch Jubiläen dürfen in den Neujahrsblättern nicht fehlen, wie zum Beispiel die der Colonia Libera Italiana (CLI), die in Rheinfelden 150 Jahre Unità dell’Italia feiert. Im diesjährigen Gemeindeporträt stellt sich mit Maisprach eine Gemeinde aus dem angrenzenden Baselbiet vor.

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