Rheinfelden

Noch dieses Schuljahr: Die International School zieht um

In dieses Gebäude wird die International School noch dieses Schuljahr ziehen.

In dieses Gebäude wird die International School noch dieses Schuljahr ziehen.

Die Bauarbeiten an der Rheinfelder Bahnhofstrasse sind im Verzug. Die Schulleiterin rechnet mit einem weiteren Wachstumsschub nach dem Umzug.

Im ehemaligen Coop an der Bahnhofsstrasse in Rheinfelden sind Bauarbeiten im Gang. Es entstehen die neuen Räumlichkeiten der International School Rheinfelden. Auf über 2100 Quadratmetern sind moderne Klassenzimmer und Begegnungsflächen geplant.

Ein multifunktionaler Bewegungsraum mit Bühne soll ebenso entstehen wie ein Wintergarten für Frühkindergarten und Kindergarten und 550 Quadratmeter Pausenflächen im Freien, mit grosser gedeckter Terrasse.

Die Vorfreude bei Schulleiterin Sabina Sümegi ist spürbar. «Die neuen Räumlichkeiten werden toll», sagt sie gegenüber der AZ. Allerdings: Wann sie genau bezogen werden können, ist noch nicht terminiert, obwohl ursprünglich mal davon die Rede war, dass die Schule im Jahr 2019 umziehe.

Verzögerungen während der Bauarbeiten

«Der Umzug der International School wird noch im laufenden Schuljahr erfolgen», sagt Martin Briner von der Wimag Weibel Immobilien AG, der die Liegenschaft gehört. Es sei zu einigen Verzögerungen gekommen. «Wir hatten ambitionierte Ziele, doch im Zuge der Umbauarbeiten hat sich gezeigt, dass am einen oder anderen Ort zusätzlicher Handlungsbedarf bestand», so Briner. Oberstes Ziel sei es ohnehin, einen modernen Schulstandort zu errichten. Dazu sei man auf gutem Weg, sagt Briner.

Neben der International School wird im alten Coop auch das Bistro «Gustibus» samt Bar eröffnen. Führen wird es der Rheinfelder Gastronom Araz Abram. Weitere 500 Quadratmeter Fläche im Erdgeschoss stehen noch zur Miete. «Hier könnten wir uns gut einen Dienstleistungsbetrieb vorstellen», sagt Martin Briner.

Die Oberstufe entwickelt sich gut

Am bisherigen Standort der International School im ehemaligen Restaurant Drei Könige in Rheinfelden komme man an die Kapazitätsgrenzen, so Sabina Sümegi. «Deshalb hat sich das Wachstum im laufenden Jahr auch etwas verlangsamt.»

Mit dem Umzug bestehe dann aber auch die Möglichkeit Klassen zu teilen, was derzeit aus Platzgründen nicht möglich sei. «Dann wird ein neuer Wachstumsschub kommen», ist Sümegi überzeugt. Anfragen gebe es bereits jetzt viele. Für Interessierte finden deshalb regelmässig Infoanlässe statt – der nächste bereits morgen Donnerstag um 17.30 Uhr im «Drei Könige».

Zufrieden ist Sabina Sümegi mit der Entwicklung der Oberstufe, die 2017 eingeführt wurde. Man sei stets im Austausch mit den Bezirksschulen Rheinfelden und Möhlin, so die Schulleiterin. «Wir haben uns einen guten Ruf erarbeitet. Es hat sich gezeigt, dass Schüler von uns problemlos an die öffentlichen Schulen übertreten können.»

Dies gelte sowohl für Schulen in der Schweiz als auch international. «Unser Ziel ist es, dass den Schülern beide Wege offenstehen.» Nachteile gebe es einzig beim Übertritt in eine Kantonsschule in der Schweiz. Schüler von Privatschulen mit Wohnsitz im Aargau müssen hierfür eine Prüfung absolvieren. «Darunter leiden wir», so Sümegi. Ändern lasse sich dies in nächster Zeit aber wohl kaum.

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Autor

Marc Fischer

Marc Fischer

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