Volleyball NLB

Noch ein Sieg fehlt den Fricktalern, damit sie in den Playoffs stehen

Die Volleyballer von Laufenburg-Kaisten freuen sich über den 3:1-Sieg gegen Klettgau. zVg

Die Volleyballer von Laufenburg-Kaisten freuen sich über den 3:1-Sieg gegen Klettgau. zVg

Die NLB-Volleyballer Laufenburg-Kaisten schlagen die Konkurenz Klettgau klar mit 3:1 Sätzen.

Die Saison war bisher schwierig für die NLB-Volleyballer von LaufenburgKaisten. Auf starke Spiele folgten schwache, Sieg und Niederlage wechselten sich ab. Im Jahr 2017 zählt bis auf weiteres nur der Sieg, wenn sie sich für die Playoffs qualifizieren wollen. Vor dem wichtigen Spiel am Samstag gegen den VBG Klettgau hatten sie nur zwei Punkte Vorsprung auf Malters, das direkt hinter ihnen auf dem fünften und damit einem Playout-Rang liegen. Dank dem 3:1-Erfolg gegen die Schaffhauser und der Niederlage von Malters besteht nun ein Fünf-Punkte-Polster.

Gegen Klettgau funktionierte zu Beginn fast alles. Klettgaus Zuspieler agierte in den ersten Spielzügen unglücklich und passte mehrere Male zu Aussenangreifer Artur Krein, der drei Mal am Block von Mathias Jost und Stjepan Grgic hängen blieb und dann noch drei Mal ins Aus schlug. In der Folge verwalteten die Fricktaler den Vorsprung konsequent und waren auch im zweiten Satz nach anfänglichem Rückstand bald überlegen. Spielertrainer Lucian Jachowicz, der nach dem Abgang von Zuspieler Reto Pfund doch wieder das Trikot überstreifen musste, konnte seine Angreifer nach Belieben einsetzen. Er resümiert: «Wir haben kaum Fehler gemacht, es hat alles funktioniert. Das waren mit die zwei besten Sätze der Saison bisher.»

Im dritten Durchgang konnte sich lange keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Klettgau spielte besser als zuvor. «Sie haben ihre Aufschläge gut getroffen und wir waren nicht mehr ganz so konsequent wie am Anfang», sagt Jachowicz. So mussten auch die Fricktaler vermehrt über die Aussenpositionen spielen, was das Spiel für Klettgau erleichterte. 19:25 gaben die Fricktaler den Satz ab.

Auch der vierte Durchgang war ausgeglichen. Laufenburg-Kaisten lag meist vorne, doch nie mit mehr als zwei Punkten. Ein Sideout von Hekele und ein Blockpunkt von Grgic bescherte den Fricktalern die ersten Matchbälle (24:21), ehe die Klettgauer mit einer Finte ins Netz das Spiel beendeten. (az)

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