Herznach

Sie tanzen und turnen mit Akrobatik über alle Kontinente der Erde

Bei der Turnershow in Herznach stemmten grosse Löwen die kleinen Löwen in die Höhe. Ingrid Arndt

Bei der Turnershow in Herznach stemmten grosse Löwen die kleinen Löwen in die Höhe. Ingrid Arndt

Australien, Wilder Westen, Orient – mit ihrer Show nehmen die Turner die Zuschauer mit auf Weltreise.

Viele Monate probten die Mitglieder des Turnvereins intensiv. Das Organisationskomitee unter Leitung von Nicole Deiss und Jonas Schatzmann hatte so manch schlaflose Nacht. Doch was sie nun alle gemeinsam in ihrer farbenprächtigen und rasanten Turnershow «Backpacker sucht» zeigen, ist bis auf das kleinste Detail rundum gelungen.

Eine Gruppe der Aktiven führte mit Sketchen, per Skype und Filmvorführung fröhlich informativ durch das Programm hin in die jeweiligen Länder. Zwei gutgenährte, leicht bekleidete Herren amüsierten hüftschwingend das Publikum mit einer Bauchtanzparodie.

Von Australien nach Peru

Neugierig auf andere Kontinente und fremde Kulturen war er schon sehr, der Rucksacktourist. Und so machte er sich auf den Weg, suchte das Abenteuer, wollte andere Menschen kennenlernen und forderte die Gäste des Abends generationsübergreifend zum Mitkommen auf. Darauf liessen sie sich gerne ein und schon waren sie im afrikanischen Urwald gelandet. Grosse und kleine Löwen wirbelten und sprangen über die Bühne, bauten Pyramiden, schlugen Räder.

Danach kamen die Allerkleinsten mit ihren Mamas, hopsten mit jeder Menge Spass auf die schräge Matte und rutschten vergnügt wieder runter. Die Zwerge vom Kinderturnen hatten Wanderstock und Verpflegungssäckchen dabei, schwangen ihre Stöcke beim Trip in die Berge, turnten wie kleine Äffchen geschickt am Reck. Unverkennbar als Känguru verkleidet hatten sich die Jugis Australien als ihr Traumland ausgesucht und standen diesen Tieren in Können und Geschicklichkeit in nichts nach.

Die Frauen fühlten sich im Orient offensichtlich pudelwohl bei Tänzen und einer temporeichen Gymnastik. In Peru erwarteten die kleine Mädchenriege Inkas und Alpakas, im Reich der Mitte ging es mit Überschlägen vor- und rückwärts, synchron oder einzeln furios zur Sache. Eine Augenweide waren die Darbietungen am Stufenbarren.

Im Wilden Westen geht es nicht eben zimperlich her. Die Damen und Herren hatten sich darauf voll eingestellt, flogen auf, über und unter die Tische. Nach einem Zwischenhalt in Italien, einigen Flirts mit unbekleideten Herren in Stein oder «Natur» war Can-Can-tanzend Paris das nächste Ziel.

In Schottland musste sich unser Rucksacktourist einem Wettbewerb mit Stämme werfenden Ladys stellen. Leider gab er dabei nicht die beste Figur ab. Dafür bekamen die turnenden Herren am Barren viel Bewunderung.

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