Oberhof

Sonnenklar: Sommer gewinnt im Eierleset haushoch

Mit Geschick geht es meistens gut an diesem fröhlichen Wettstreit: Für die Sportler gilt es, die rohen Eier möglichst unversehrt ins Fangtuch zu werfen.ari

Mit Geschick geht es meistens gut an diesem fröhlichen Wettstreit: Für die Sportler gilt es, die rohen Eier möglichst unversehrt ins Fangtuch zu werfen.ari

Beim Eierleset treten zwei Vierermannschaften gegeneinander an – ein Riesenspass für alle.

Sommer gegen Winter – beim diesjährigen Eierleset am Auffahrtstag in Oberhof war dieser fröhliche Wettstreit eigentlich schon entschieden, bevor er überhaupt begonnen hatte. Strahlend blauer Himmel, der Sommer hatte mit Temperaturen über 25 Grad deutlich seinen Anspruch angemeldet. Winter und rote Nasen – war da mal was?

Doch wie auch immer, dieses Gaudi wollte sich natürlich niemand entgehen lassen. Zwei Vierermannschaften mit je zwei Damen und Herren der Turnvereine des Dorfes waren angetreten, um jeweils 75 rohe Eier auf ihren Bahnen aufzulesen und abwechselnd Stück für Stück möglichst unversehrt ins Fangtuch zu werfen.

Mal übermütig, mal wackelig

Einige tollkühne Läufer taten das aus atemberaubender Entfernung, mit Geschick ging es dennoch meist gut. Ging mal eins daneben, war eine Leerrunde zu absolvieren, Zeitverlust für die gesamte Mannschaft! Aber die Sportler waren sowohl beim Laufen wie beim Fangen ein ziemlich gut eingespieltes Team, es gab wenig Eierbruch.

Bei jedem farbigen (zehnten) Ei waren Spezialrunden fällig, der Sommer in farbenfroh flatternden Hawaiihemden, der Winter in dicken Wollmützen. Mal übermütig, mal etwas wackelig kutschierten sie in Karette, Schlitten, mal zu zweit an den Beinen zusammengebunden oder auf Laufbrettern über die Piste. Kleine Pannen inbegriffen. Auch gemogelt wurde manchmal ein ganz klein wenig, aber wer wollte das schon so genau wissen. Im Vordergrund stand einzig und alleine der Riesenspass.

Der Schweiss fliesst

Gegen Ende des Wettstreites zeigten sich bei einigen der acht Aktiven kleine Ermüdungserscheinungen, der Schweiss lief reichlich. Klar, dass am Ende die Sommermannschaft haushoch gewann.

Ein attraktives Rahmenprogramm rundete das Fest am Nachmittag ab. Die Kinder durften Traktor fahren, Glückspäckli fischen, Büchsen werfen oder mit den Würfeln spielen. Die Erwachsenen versuchten ihr Glück bei der Tombola. Auch kulinarisch blieben kaum Wünsche offen.

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