Statt mit den Sozialpartnern eine faire Lösung zu suchen, weigere sich Implenia, die Informationen für ein Konsultationsverfahren schriftlich zur Verfügung zu stellen, kritisiert die Gewerkschaft Unia. In diesem Verfahren können Betroffene Vorschläge machen, wie der Abbau verhindert oder weniger Stellen gestrichen werden können.

Reto Aregger, Mediensprecher von Implenia, wehrt sich gegen die Unia- Vorwürfe. «Dass die Informationen schriftlich vorliegen müssen, stimmt nicht.» Implenia habe unter anderem am 16. Mai eine Infoveranstaltung durchgeführt, «an der die Unia freiwillig nicht teilnahm».

Implenia habe sich um Transparenz und Dialog bemüht. «Die Gewerkschaft Syna hat Gespräche mit uns geführt, wir haben sogar auf ihren Wunsch die Konsultationsfrist verlängert.» (fh)