Rheinfelden

Swisslos-Bau schreitet voran

Nach dem Spatenstich im August ist das Logistikzentrum mittlerweile in die Höhe gewachsen.

Nach dem Spatenstich im August ist das Logistikzentrum mittlerweile in die Höhe gewachsen.

Hülle des Logistikzentrums in Rheinfelden steht – Solaranlagen-Anteile werden eifrig gekauft.

Das neue Logistikzentrum von Swisslos nimmt langsam Formen an. Im Herbst schloss Swisslos den Fundamentbau ab, auch die Stahlhülle des Gebäudes steht bereits. «Zuletzt wurde das Flachdach verlegt, ak­tuell werden die Öffnungen für die verschiedenen Leitungen angebracht», sagt Swisslos-Sprecher Willy Mesmer, der davon ausgeht, dass das neue Logistik­zentrum im Oktober bezogen werden kann.

Das Gebäude, das eine Gesamtnutzungsfläche von 5000 Quadratmetern aufweist, umfasst neben Waren- und Palettenlagern auch Büros und Werkstätten. Von hier aus sollen ­dereinst die rund 6000 Verkaufsstellen von Swisslos etwa mit Losen, Spielscheinen und Quittungen beliefert werden. Insgesamt werden durch das ­Logistikzentrum in Rheinfelden etwa 30 Stellen entstehen, so Mesmer. «Zurzeit gehen wir davon aus, dass wir diese mit dem Personal aus dem bestehenden Logistikzentrum in Reinach besetzen können.»

Eine Herausforderung bei dem Bauprojekt sei gewesen, das Gebäude mit einem Fundament auf stabilen Betonstreifen abzusichern. «Da unter dem Baugebiet eine Salzschicht liegt, besteht die Gefahr, dass es zu einem Erdfall kommt», sagt Mesmer. Die stabilen Betonstreifen, auf denen die Betonplatten liegen, seien in der Lage, einen Erdfall mit einem Durchmesser von bis zu 15 Meter aufzufangen.

Der Umzug der Swisslos-­Inventars aus dem Baselbiet nach Rheinfelden soll so vonstattengehen, dass Swisslos höchstens ein bis zwei Tage seine Verkaufsstellen nicht beliefern kann. «Rechtzeitig vorher werden wir die Verkaufsstellen auffordern, so zu bestellen, dass sie in dieser Zeit nicht ‹out of the stock› kommen», so Mesmer.

Auf dem Flachdach wird die AEW Energiedienste AG eine Solaranlage mit insgesamt 834 Modulen installieren. Grund hierfür ist, dass eine erste Solaranlage der AEW, die Ende 2018 in Rheinfelden auf dem Feuerwehrmagazin installiert wurde, auf grossen Anklang der Bevölkerung stiess. Hier konnten Einwohner der Stadt Bezugsrechte für einzelne Module erwerben. Im Gegenzug erhalten sie für den Strom, der von ihren Modulen produziert wird, eine Gutschrift auf die Stromrechnung.

«Das Interesse war so gross, dass wir eine Warteliste für eine zweite Anlage erstellt haben», sagt AEW-Sprecherin Silvia Geissmann. Seit der ersten Information an die Interessierten auf der Warteliste sei die Anlage erfreulicherweise bereits zu 44,6 Prozent finanziert. Die ­Solaranlage wird eine Spitzenleistung von 267 Kilowatt aufweisen. «Damit können rund 60 Haushalte mit Solarstrom versorgt werden», sagt Geissmann.

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Autor

Dennis Kalt

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