Bau

Trotz Neubau bleibt die Aussicht auf das Kornhaus bestehen

Der zweigeschossige Coop-Neubau soll die Sicht auf das Kornhaus (im Hintergrund) nicht verdecken. HUG

Coop-Neubau

Der zweigeschossige Coop-Neubau soll die Sicht auf das Kornhaus (im Hintergrund) nicht verdecken. HUG

Die Bagger sind bereits da - und die Bauarbeiter bereits ihre Werkzeuge vor. Beim Coop-Areal in Frick entsteht ein Neubau. Trotz dieses Bauwerks wird die Sicht auf das Kornhaus nicht verbaut.

Vor dem Coop in Frick stehen Bagger, und Bauarbeiter montieren Armierungseisen. Der ganze Platz ist eingezäunt. Dort entsteht in den kommenden Monaten ein zweistöckiger Anbau, der an das bestehende Coop-Gebäude anschliesst. Als vor einigen Jahren die Raiffeisenbank - gleich nebenan - umgebaut wurde, musste auf das Kornhaus Rücksicht genommen werden, das wenige Meter entfernt steht; die Sicht auf das denkmalgeschützte Haus durfte nicht verbaut werden.

«Dies ist auch beim Coop-Anbau der Fall», sagt Heinz Schmid, Gemeindeschreiber von Frick. Die Gemeinde habe das Kornhaus gekauft und somit ein grosses Interesse daran, dass dieses geschichtsträchtige Gebäude auch in Zukunft genug Platz bekomme und gut sichtbar sei.

So war bei der Planung des Coop-Neubaus, neben dem Architekturbüro und der Gemeinde, auch die kantonale Denkmalpflege involviert. «Die Pläne des Projekts sehen heute ganz anders aus, als es ursprünglich geplant war», so Heinz Schmid. Denn auch die Bevölkerung hatte Bedenken. Bei der Gemeinde gingen Einwändungen gegen die Baubewilligung ein. Als die Baupläne jedoch angepasst wurden, gab es keine Einsprachen mehr und die Baubewilligung konnte erteilt werden.

Gebäudefarbe wird abgesegnet

Auch die Farbe des neuen Coop-Anbaus gab zu reden. Am Montag traf sich der Gemeinderat mit den Vertretern des Architekturbüros Vogel Architekten, um sich auf eine Farbe zu einigen. Der Vorschlag der Architekten kommt am Montag an die Gemeinderatssitzung. «Vermutlich können wir nun auch die Farbe absegnen», so Schmid.

Coop investiert rund 11 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung des Supermarkts in Frick. Beim Anbau handelt es sich um einen zweigeschossigen Bau, der grösstenteils auf dem bestehenden Vorplatz zu stehen kommt. Vorgesehen sind die neuen Räume für Verkaufsflächen. Beim Anbau handelt es sich aber nicht um eine reine Erweiterung, sondern um eine Modernisierung insgesamt mit einer angepassten Infrastruktur und vereinfachten Betriebsabläufen. Tangiert sind daher auch die eingemieteten Fremdfirmen: Sport- und Radio-TV-Geschäft, Schuh- und Kleiderladen.

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