Urnenabstimmung
Das Schulhaus in Oeschgen wird per Aufstockung der Pausenhalle erweitert

Bei der Urnenabstimmung zur Erweiterung des Schulraums in Oeschgen blieb es bis zur Endauszählung spannend. Doch nachdem das Ergebnis der Antworten in der Stichfrage vorlag, war klar: Die Mehrheit der Oeschger, die ihre Stimme abgegeben haben, will die Aufstockung der Pausenhalle und nicht die Container-Lösung.

Hans Christof Wagner
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Jetzt steht es fest - die Schule Oeschgen wird mit der Aufstockung der Pausenhalle erweitert, nicht mit Containern.

Jetzt steht es fest - die Schule Oeschgen wird mit der Aufstockung der Pausenhalle erweitert, nicht mit Containern.

Dennis Kalt / Aargauer Zeitung

Zur Wahl hatten zwei Varianten gestanden: A 2, die Erweiterung des Schulhauses mittels eines dreigeschossigen Container-Anbaus, und C, die Aufstockung der Pausenhalle. Den Oeschgern wurden drei Fragen gestellt. In Frage 1 und 2 konnten sie jeweils Ja oder Nein zu Container-Lösung oder Aufstockung sagen. Bei 382 gültigen Stimmausweisen sagten 196 Ja zur Container-Variante, 321 zur Aufstockung.

Absolutes Mehr an Ja-Stimmen für beide Varianten erreicht

Damit hatten beide Varianten das absolute Mehr an Ja-Stimmen erreicht. Somit kam es auf Frage 3, die Stichfrage, an. Bei der machte Variante C, die Aufstockung, mit 203 Ja-Stimmen das Rennen. Für die Container-Variante votierten nur 166. Auffallend: Mit 150 sagten schon bei Frage 1 viele Oeschger Nein zu den Containern. Bei Frage 2, dem Ja oder Nein zur Aufstockung, beliefen sich die Nein-Stimmen auf nur 48.

710 Oeschger waren insgesamt stimmberechtigt. Bei 382 gültigen Stimmzetteln betrug die Wahlbeteiligung 53,8 Prozent.

«Erfreulich hoch» findet diese Gemeindeammann Christoph Koch. Mit 203 zu 166 für die Aufstockungslösung sei das Votum für die Variante C «deutlich», für die auch der Gemeinderat selbst geworben hatte. Koch glaubt:

«Sicher zum Nein zu den Containern beigetragen hat die Aussicht, für nahezu das gleiche Geld einen Massivbau bekommen zu können.»

Die Aufstockung ist ersten Kalkulationen zufolge nur rund 100 000 Franken teurer.

Marianne Bircher vom «Komitee Eltern aus Oeschgen», das sich für die Container-Lösung stark gemacht hatte, zum Abstimmungsresultat:

«Besser als nichts und auch für uns ein Teilerfolg.»

Die Aufstockung sei «sicher nicht die langfristige Lösung, aber ich bin dennoch froh, dass die Oeschger Schüler bald mehr Platz zur Verfügung haben», sagt sie. Aber noch seien manche Fragen offen, auch die, wie es ab August beim Kindergarten weitergehe.