Laufenburg

«Vielfalt ohne Grenzen»: Bald feiert das Film-Portrait Premiere

Filmemacher Gusty Hufschmid (l.) und Graf Hans (Uwe Mospak) freuen sich auf die Premieren.

Der Säckinger Filmemacher Gusty Hufschmid hat das Leben in Laufenburg während eines Jahres begleitet. Entstanden ist ein interessantes Portrait der Schwesterstadt beidseits des Rheins.

Obwohl ihn noch niemand gesehen hat, zeichnet sich ab, dass der Film «Laufenburg – Vielfalt ohne Grenzen» ein grosser Erfolg werden dürfte. Die Neugier der Laufenburger auf «ihren Film» auf beiden Seiten des Rheins ist gross. Auch werden die beiden Tourist-Infos ständig nach Tickets für die Filmpremieren – in der Schweiz findet sie am 5. Dezember um 19.30 Uhr in der Aula der Schule Blauen statt – gefragt.

Dies ist der Grund dafür, dass der Kartenvorverkauf bereits am 10. Oktober beginnen wird. «Dass die Nachfrage nach Karten jetzt schon so gross ist, finde ich toll» sagt Filmemacher Gusty Hufschmid. Denn obwohl ein «alter Hase» im Geschäft, fiebert der Bad Säckinger den Premieren seines neuen Werkes mindestens genauso entgegen wie viele Laufenburger und Mitwirkende des Streifens.

«Der Film ist super geworden, mein bester bisher», sagt Hufschmid mit ein wenig Stolz in der Stimme. Immerhin haben sein Team und er ein knappes Jahr das Leben in den Zwillingsstädten begleitet und damit allerhand Sehenswürdiges eingefangen. Entstanden sind unzählige Stunden Material, die als Basis für den 90-minütigen Streifen dienen.

«Alles in allem haben wir zwischen 1000 und 1500 Stunden Arbeit in den Film über die beiden Laufenburg investiert. Ich kann das kaum mehr ausrechnen», hält Hufschmid fest.

Graf Hans sorgt im Film immer wieder für Lacher

Wer die beiden öffentlichen Vorführungen des zeitgeschichtlich wertvollen Werkes über die Doppelstadt erleben möchte, das es in dieser Form noch nicht gibt, sollte sich rechtzeitig bei der Tourist-Info die Eintrittskarten besorgen.

Zur Begrüssung erhält jeder Besucher ein Gläschen Premierensekt. Aber noch ein «Zückerli» hat Hufschmid in petto: Sowohl während der Pause als auch nach Ende der Vorstellung ist der Film vor Ort erhältlich. Und dies sogar zwei Euro billiger als später im Laden.

Durch die Premieren führt Moderator Jeannot Weissenberger von den Mundart-Barden «D’Knaschtbrüeder», die mit ihrem Lied «Alemannisch» auch im Film vertreten sind. Dieses Musikvideo, das Hufschmid vor Laufenburger Kulisse auf beiden Seiten des Rheins gedreht und veröffentlicht hat, bekam auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken insgesamt über 100 000 Klicks.

Entstanden ist der Film über die beiden Laufenburg durch die Zusammenarbeit von Gusty Hufschmid mit José Morla, Dieter Syga, Peter Haidacher, Serge Policky und Wilfried Gass. Getextet und eingesprochen hat den Streifen die professionelle Radiosprecherin Sabine Krüger. Für viele «Lacher» sorgt Uwe Mospak als «Graf Hans IV».

Wie ein roter Faden schlängelt er sich durch den abwechslungsreichen Film. Das Lektorat besorgte Charly Oberle. «Laufenburg – Vielfalt ohne Grenzen» ist übrigens eine prima Geschenkidee zu Weihnachten: Für alle, welche die Doppelstadt kennen und lieben, aber auch für jene, die sie kennenlernen wollen oder sie vermissen, da sie fortgezogen sind.

Der Streifen hat eine Startauflage von 1500 DVDs und 200 BluRays. Offizielle Verkaufsstellen, wo man die Silberscheiben Ende November erhalten wird, werden noch bekannt gegeben. (az)

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