Entsorgung

Waser Entsorgung baut ab Ende Juni in Rheinfelden aus – Zukunft in Hornussen ungewiss

In Rheinfelden baut die Waser Entsorgung AG unter anderem ein neues Bürogebäude. Ende Juni beginnen die Bauarbeiten. Archiv/nbo

In Rheinfelden baut die Waser Entsorgung AG unter anderem ein neues Bürogebäude. Ende Juni beginnen die Bauarbeiten. Archiv/nbo

Die Waser Entsorgung AG baut ihren Standort in Rheinfelden aus. In Hornussen sind dagegen noch Gespräche über die Zukunft im Gang.

Die Waser Entsorgung AG mit Sitz in Birsfelden investiert in den nächsten Jahren rund 1,2 Millionen Franken in ihren Standort im Gebiet Chleigrüt in Rheinfelden. Bis zu 150 000 Tonnen Abfall können dort künftig jährlich angenommen werden. Dies entspricht fast einer Verfünffachung der bisherigen Annahmemenge. Die Baubewilligung für das Projekt hat die Stadt Rheinfelden vor rund zwei Monaten erteilt (die AZ berichtete).

Bereits wurden auch erste kleinere Arbeiten ausgeführt. «Wir haben die Annahmestelle für Private bereits neu eingerichtet und aufgewertet», erklärt Geschäftsführer Marco Waser. Zudem habe man bereits eine neue Beschilderung für die Wertstoffe und Abfälle montiert und die ganze Halle gereinigt, neu angestrichen und mit neuen LED Leuchten ausgestattet.

Baustart Ende Juni

Für die Hauptprojekte des Ausbaus in Rheinfelden läuft derzeit noch die Ausführungsprojektierung. Der Zeitplan sieht vor, dass Ende Juni mit den Bauarbeiten begonnen wird. Sie werden in Etappen durchgeführt. Wie Marc Waser sagt, wird als erstes die Sortierhalle saniert. Danach folgt der Neubau des Bürogebäudes.

In weiteren Etappen folgen Arbeiten an der Kanalisation, das Einrichten der Sortieranlagen und der Um- und Neubau im Areal Nord/West. Zur neuen Infrastruktur gehören unter anderem eine Verschrottungsanlage für Bahnwagen und eine Metallschneide- und Schredderanlage. Bis alle Etappen abgeschlossen sind, rechnet das Unternehmen mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren.

Verhandlungen laufen

Wie den Standort Rheinfelden hat die Waser AG 2016 auch den Entsorgungsplatz in Hornussen weitergeführt, als die Klein AG ihre Bilanz deponieren musste. Während die Ausbaupläne im unteren Fricktal nun bald Gestalt annehmen, ist die Zukunft des Entsorgungsunternehmens im oberen Fricktal derzeit noch offen. Anfang Jahr hat die Herzog Hornussen AG die Parzelle in der konkursamtlichen Versteigerung für 1,6 Millionen Franken erworben. Das Land dient der Herzog Hornussen AG vorderhand als strategische Reserve.

Der Mietvertrag der Waser Entsorgung AG läuft noch bis Ende Jahr. Derzeit laufen Gespräche mit den neuen Eigentümern. «Die Verhandlungen sind im Gange und sollten bis Mitte Juni abgeschlossen werden», so Marc Waser. Eines ist für den Geschäftsführer des Entsorgungsunternehmens aber bereits jetzt klar: «Wir möchten unsere treue Kundschaft auf jeden Fall auch weiterhin im Oberen Fricktal vor Ort bedienen.»

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Autor

Marc Fischer

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