Laufenburg

Wirtepaar geht bereits nach einem Jahr wieder: Die Nachfolger-Suche für die «Probstei» läuft

Ein Jahr wirtete das Ehepaar Dindar in der «Probstei», nun ist das Lokal wieder ausgeschrieben.

Ein Jahr wirtete das Ehepaar Dindar in der «Probstei», nun ist das Lokal wieder ausgeschrieben.

Die Laufenburger «Probstei» ist noch an der Fasnacht offen, danach verlässt das Wirtepaar Pinar und Cemil Dindar das Altstadt-Restaurant.

Am kommenden Donnerstag wird die Städtlefasnacht in Laufenburg nach der Salm­an­landung offiziell eröffnet. Nur wenige Stunden später zirkulieren dann die Schnitzelbänkler durch die Altstadtbeizen. Zu den ­Auftrittsorten der Schnitzelbänkler gehört auch die «Probstei» in der Marktgasse. Und auch über die weiteren Fasnachtstage werden Pinar und Cemil Dindar noch in der «Probstei» wirten. Danach verlassen sie das Lokal nach genau einem Jahr wieder.

Sie hätten sich aus familiären Gründen entschieden, Laufenburg wieder zu verlassen, so die Wirte im November, als das Lokal zur Neuverpachtung ausgeschrieben wurde. «Wir wollen wieder mehr Zeit mit unseren drei Kindern verbringen.» Im Rückblick sei der Entscheid, das Restaurant zu übernehmen etwas zu früh gekommen. «Wir dachten bei der Zusage, es würde gut funktionieren, doch die Kinder brauchen uns noch.»

Die «Probstei» bietet Platz für 35 Gäste

Eigentlich lief der Vertrag bereits Ende Januar aus, doch schon im November kündigte das Wirtepaar an, dass sie das Restaurant auch noch über die Fasnacht betreiben, wenn bis dahin kein Nachfolger gefunden ist. Dies ist nun der Fall, wie ­Adrian Ackermann von der Ackermann Immobilien AG sagt, die von Eigentümer Guido Maier mit der Vermietung des Lokals betraut ist. Es hätten sich zwar einige Interessenten ­gemeldet, so Ackermann. Doch den meisten fehle entweder das Wirtepatent oder die Erfahrung.

Das Lokal ist deshalb weiterhin als «Altstadtbeizli mit viel Charme» auf verschiedenen ­Immobilien-Plattformen ausgeschrieben. Die «Probstei» bietet im Lokal Platz für 35 Gäste. In den Sommermonaten kommen 20 Aussenplätze dazu. Die Bruttomiete beträgt gemäss der Ausschreibung 1750 Franken.

Nachdem es nun mit dem nahtlosen Übergang nicht klappt, den sich Guido Maier bei der ersten Ausschreibung erhofft hatte, hat Adrian Ackermann ein neues Ziel ins Auge gefasst. Er hofft, dass bis an ­Ostern ein Nachfolger für das Wirtepaar Dindar gefunden ist und die «Probstei» ihre Türen dann wieder öffnen kann.

Autor

Marc Fischer

Marc Fischer

Meistgesehen

Artboard 1