Zeiningen
Gisela Taufer: «Das dürfte meine letzte Legislatur sein»

Zeiningens Gemeindepräsidentin ist sei 20 Jahren Exekutivmitglied und als Präsidentin am Sonntag wiedergewählt worden. Alexander Kohler wird neuer Vizepräsident.

Dennis Kalt
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So sieht der neue Gemeinderat von Zeiningen aus, es fehlt Ralf Wunderlin.

So sieht der neue Gemeinderat von Zeiningen aus, es fehlt Ralf Wunderlin.

Zvg / Aargauer Zeitung

Sechs Kandidaten buhlten um die fünf Sitze im Gemeinderat. Klar wiedergewählt im ersten Wahlgang – 303 Stimmen waren hierfür nötig – wurden mit Gisela Taufer (FDP, 618), Ralf Wunderlin (FDP, 566) und Alexander Kohler (SVP, 516) die drei bisherigen Gemeinderatsmitglieder. Den Sprung neu in den Gemeinderat schaffte neu Melanie Sailer (parteilos, 510) und Isabel Scheuerer (parteilos, 404). Den Einzug in den Gemeinderat verpasst hat hingegen Thomas Börlin (SVP, 243), der ebenfalls neu kandidierte. Vizepräsident Fredy Studer und François Bugmann verzichteten auf eine Kandidatur. Insgesamt lag die Stimmbeteiligung bei 44 Prozent. Das absolute Mehr für den ersten Wahlgang lag bei 303 Stimmen.

Klar im Amt der Präsidentin für vier weitere Jahre wurde Taufer (565) bestätigt. Sie sagt:

«Ich freue mich überaus über das gute Ergebnis. Das zeigt mir, dass die Bevölkerung mit meiner Arbeit in den vergangenen vier Jahren zufrieden war.»

Für Taufer bricht im kommenden Jahr bereits die sechste Amtsperiode in der Zeininger Exekutive an. Vor 20 Jahren wurde sie zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt. Seit vier Jahren amtet sie als Präsidentin von Zeiningen. «Das dürfte jetzt wahrscheinlich meine letzte Legislatur sein», sagt die 70-Jährige.

In der nächsten Legislatur sieht Taufer es als ihre wichtigste Aufgabe an, das Projekt Kindergarten/Mehrzweckhalle umzusetzen sowie die Strasseninfrastruktur instand zu halten. Wichtig ist hier, dass sich das neue Gremium schnell einspiele. Nachfolger von Fredy Studer im Amt des Vizepräsidentens wird Kohler. Im ersten Wahlgang übertraf er das absolute Mehr von 308 mit 420 Stimmen deutlich. Neben Kohler entfielen bei der Wahl zum Vizepräsidenten 54 Stimmen 78 Stimmen auf Wunderlin und 54 Stimmen auf Sailer.

Die neu gewählte Scheuerer findet es wichtig, für Neuzuzüger und junge Familien ein attraktives Umfeld zu schaffen, ohne dabei die Eingesessenen «ihres» Dorfes zu berauben. Für die neu in die Exekutive gewählte Sailer ist es wichtig, mit Steuergeldern sorgsam und verantwortungsvoll umgehen, so dass Jung und Alt gleichermassen davon profitieren können. Auch die Vereine im Dorf würde sie gezielt bei nachhaltigen Projekten unterstützen.

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