Schreibwettbewerb

Zwei Brüder aus Gipf-Oberfrick für ihre Geschichten ausgezeichnet

Talentierte Brüder: Elias und David Scheidegger aus Gipf-Oberfrick

Talentierte Brüder: Elias und David Scheidegger aus Gipf-Oberfrick

Von Känguru Hupsi erzählt Elias, von Räuber Heinrich sein Bruder David. Beide Geschichten wurden im Rahmen des Schreibwettbewerbs «Kissenschlacht» ausgezeichnet. 630 Kinder haben beim Schreibwettbewerb mitgemacht.

Es war einmal ein Känguru. Es hiess Hupsi und hatte einen sooo dicken Bauch. Es hatte immer Hunger! Sein Lieblingsessen war Zwieback. An einem Tag hatte sie keinen Zwieback mehr im Haus. Da hüpfte sie schnell zum Volg und kaufte zwei Packungen Zwieback. Aber sie hatte sich so beeilt, dass sie ihre Einkaufstüte zu Hause vergessen hatte. Oh weh! Was sollte sie bloss machen? Dann kam ihr eine Idee: Für was habe ich denn den Beutel? Zum Sachen hinein tun. Und schon war der Zwieback verschwunden und Hupsi hopste heim. Zu Hause suchte und suchte Hupsi den Zwieback. Wo hab ich den nur hingelegt? Da sah sie auf ihrem Bauch ganz viele Krümel! Und was schaute da aus dem Beutel heraus? Ein kleines Krümelmonster! Da musste Hupsi lachen.

Elias Scheidegger, Gipf-Oberfrick, 3.Platz Kategorie 1./2. Klasse

Habt ihr schon einmal von Räuber Heinrich gehört? Nein? Dann werde ich euch erzählen, was ich über ihn in Erfahrung gebracht habe. Räuber Heinrich war ein fast ganz normaler Räuber. Nur sah er ein bisschen komisch aus. Er hatte zwar einen langen Bart, aber eine Krawatte als Gürtel. Er hatte einen roten und einen grünen Socken, einen Kochtopf auf dem Kopf und trug Sommer und Winter immer kurze Hosen. Jetzt werdet ihr euch wohl fragen: Wieso ist der so komisch angezogen? Da muss ich euch erklären, dass der Räuber Heinrich ein ganz vergesslicher Räuber war. Alles was er fand, warf er in eine Tonne neben dem Eingang seiner Höhle. Denn dies war seine Fundgrube. Dort landete alles was herumlag und wenn er etwas verlor, suchte er in der Fundgrube nach dem passenden Ersatz. Nur den Kochtopf, den trug er immer auf dem Kopf, denn er war bekannt für seinen Bärenhunger!

Heinrich lebte nicht ganz allein in seiner Höhle, sondern mit seiner Katze. Im Stall neben der Höhle wohnten seine Hühner. Als jetzt zur Geschichte: Eines Morgens stand der Räuber Heinrich auf und bemerkte, dass seine Katze einen Knoten im Schwanz hatte. Heinrich fing schon an sich über den Sohn von seinem Nachbarräuber aufzuregen. Doch da fiel ihm wieder ein, dass er dies selber gemachte hatte, weil er an etwas denken musste. Er studierte lange, an was ihn dieser Knoten wohl erinnern sollte. Vor lauter Studieren qualmte es aus seinen Ohren. Da traf es ihn wie ein Stromschlag! Ah ja, es sollte ihn daran erinnern, dass er eine Hühnerfeder unter das Bett gelegt hatte. Aber an was sollte das ihn erinnern? Er wandere unruhig auf und ab und ging in den Garten hinaus. Plötzlich fiel sein Blick auf ein Vogelnest. Darin lag ein bunt bemaltes Ei. Ein Vogelei mitten im Winter? Bei tiefem Schnee? So etwas gab es doch nicht! Aber das war doch ein Hühnerei! Schnell brachte Räuber Heinrich das Ei zurück in den Hühnerstall. Doch was sah er da? Alle Hühner waren über und über mit Schmuck bedeckt! Mit seinem gestohlenen Schmuck! Da fiel dem Räuber Heinrich erst wieder ein, dass er einen Schatz im Hühnerstall versteckt hatte und dass die Hinweise zum Schatz führten. Da hatte er sich doch tatsächlich reingelegt!

«Die Schatztruhe ist leer, das freut die Hühner sehr», summt er vor sich hin und fängt laut an zu lachen.

David Scheidegger, Gipf-Oberfrick, 2.Platz Kategorie 3.–5. Klasse

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