Abstimmung
In Moosleerau scheitert das Filmgesetz deutlich

Zweimal Nein, einmal Ja: So hat Moosleerau bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Moosleerau: 61 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Moosleerau: 61 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Mit 61 Prozent Nein hat Moosleerau das Filmgesetz mit einem der deutlichsten Resultate im Kanton Aargau abgelehnt. Kantonsweit wies die Gemeinde den achtgrössten Nein-Anteil aus. 52.3 Prozent Ja lautete das Ergebnis zum Filmgesetz im Kanton Aargau. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 58.4 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 61 Prozent Ja zum Filmgesetz, in den ländlichen gab es 53 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Filmgesetz steht Moosleerau im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 61 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Filmgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 17 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Filmgesetz, in der Romandie hiess es 71 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Moosleerau stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Mehrheit gegen Transplantationsgesetz

Nein zum Transplantationsgesetz in Moosleerau: Eine Mehrheit von 59.6 Prozent der Stimmenden verwarf die Vorlage. 52.8 Prozent Ja lautete das Ergebnis zum Transplantationsgesetz im Kanton Aargau. In der Schweiz lautete das Ergebnis 60.2 Prozent Ja.

Über die Organtransplantation war zuletzt am 7. Februar 1999 abgestimmt worden, als das Stimmvolk über einen Verfassungsartikel zur Transplantationsmedizin entscheiden konnte. Das Resultat in Moosleerau lautete 72.9 Prozent Ja. Schweizweit stimmten 87.8 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in den ländlichen gab es 57 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Mit dem Nein zum Transplantationsgesetz steht Moosleerau im Gegensatz zur Mehrheit der ländlichen Gemeinden. Rund 64 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Transplantationsgesetz gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 24 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 54 Prozent Ja zum Transplantationsgesetz, in der Romandie hiess es 79 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 66 Prozent Ja. Die Gemeinde Moosleerau stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Frontex-Ausbau deutlich angenommen

In der Gemeinde Moosleerau hat es ein deutliches Ja gegeben zum Frontex-Ausbau. 66.7 Prozent befürworteten die Vorlage. Der Kanton Aargau befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 72.9 Prozent. Das nationale Ergebnis war 71.5 Prozent Ja.

Zum Schengen-Abkommen sagten die Stimmberechtigten von Moosleerau 2008 mit 69.6 Prozent Nein. Zur Übernahme der EU-Waffenrichtlinie im Rahmen von Schengen lautete das Resultat in der Gemeinde vor drei Jahren 63 Prozent Nein. Beide Vorlagen nahm das Schweizer Stimmvolk an.

Mit 32.4 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Moosleerau deutlich tiefer als im Kanton Aargau (37.8 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 40.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden. Textvorlagen: Stefan Trachsel

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