Mobilität
Rund 85 Prozent der Erwerbstätigen von Koblenz arbeiten ausserhalb der Gemeinde — viel mehr als an anderen Orten

Koblenz ist eine typische Schweizer Gemeinde: Hier leben die Menschen, arbeiten tun sie anderswo. Wo sie arbeiten, zeigt eine Auswertung der Mobilitätsstatistik des Bundes.

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In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Koblenz.

In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Koblenz.

(chm)

In der durchschnittlichen Gemeinde in der Schweiz pendeln rund 75 Prozent der Erwerbstätigen in einen anderen Arbeitsort. In Koblenz liegt der Anteil mit 84.9 Prozent deutlich darüber.

Die meisten Erwerbstätigen aus Koblenz arbeiten innerhalb des Kantons Aargau: Die Gruppe zählt 627 Personen, was 73.3 Prozent entspricht.

Der häufigste Arbeitsort der Bevölkerung von Koblenz ist die Gemeinde selbst. Es arbeiten hier 129 Personen oder 15.1 Prozent der Erwerbstätigen, die in der Gemeinde leben. Mit einigem Abstand folgt Bad Zurzach, wo 64 Personen (7.5 Prozent) zur Arbeit gehen. Weitere populäre Arbeitsgemeinden sind: Würenlingen (53, 6.2%), Zürich (52, 6.1%) und Döttingen (45, 5.3%)

Als Arbeitsort gibt Koblenz total rund 471 Personen (Stand 2018) einen Job. Nebst den 129 Personen, die in Koblenz wohnen und arbeiten, pendeln Menschen aus den folgenden Gemeinden zur Arbeit nach Koblenz: Böttstein (34, 7.2%), Bad Zurzach (29, 6.2%), Döttingen (24, 5.1%) und Klingnau (20, 4.2%). In Koblenz arbeitet auch eine bedeutende Gruppe an Grenzgängerinnen und Grenzgängern, nämlich 116 Personen. Diese sind jedoch nicht Teil der Mobilitätsstatistik.

Hinweise: Für die Mobilitätsstatistik hat das Bundesamt für Statistik mehrere Datenquellen herangezogen, um abzuschätzen, in welchen Gemeinden die Erwerbstätigen leben und arbeiten. Die Zahlen basieren teilweise auf Annahmen und sind deshalb als Näherungswerte zu sehen. Datenstand ist 2018. Die Texte sind mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.