Jahresbericht
Trotz Corona-Pandemie: Die KSA-Gruppe erwirtschaftet einen Millionengewinn

Die Corona-Pandemie prägte auch das Geschäftsjahr der KSA-Gruppe, bestehend aus dem Kantonsspital Aarau (KSA), dem Spital Zofingen (SZ) und dem KSA Praxiszentrum am Bahnhof. Trotzdem erwirtschaftete die Gruppe einen Millionen-Gewinn.

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Die KSA-Gruppe kann für das vergangene Jahr einen Gewinn von 17,1 Millionen Franken ausweisen.

Die KSA-Gruppe kann für das vergangene Jahr einen Gewinn von 17,1 Millionen Franken ausweisen.

Claudio Thoma

Die KSA-Gruppe präsentiert ihre Geschäftszahlen nicht ohne Stolz. Mit ihren mehr als 5500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe sie «die grösste Gesundheitskrise seit hundert Jahren erfolgreich gemeistert», wie die Gruppe am Freitag mitteilt.

In Zahlen bedeutet dies: Für das vergangene Jahr weist die KSA-Gruppe einen Gewinn von 17,1 Millionen Franken aus. Das Kantonsspital Baden konnte im Jahr 2021 einen Gewinn von 15,5 Millionen erwirtschaften.

Das Ergebnis der KSA-Gruppe sei durch Coronabedingte Effekte beeinflusst. Dazu zählten die für das Jahr 2020 im 2021 erfolgte Entschädigung der COVID-19-Vorhalteleistungen in der Höhe von 36,5 Millionen sowie die erneuten Mehrkosten und Ertragsausfälle aufgrund der andauernden Pandemie.

Die KSA-Gruppe

Die KSA-Gruppe umfasst das Zentrumsspital KSA Aarau, das Regionalspital KSA Zofingen sowie das KSA am Bahnhof in Aarau und setzt sich engagiert für den Nachwuchs in Medizin und Pflege ein. Mit mehr als 5600 Mitarbeitenden aus rund 80 Nationen ist sie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen im Kanton. Die KSA-Gruppe behandelt jährlich über 33’000 Patientinnen und Patienten stationär sowie fast 790’000 ambulant. Über 50 Kliniken, Institute und Abteilungen der KSA-Gruppe versorgen die Bevölkerung rund um die Uhr mit medizinischen Leistungen, von der Grundversorgung, über die spezialisierte bis hin zur hochspezialisierten Medizin.

Trotz der Pandemie sei es dem KSA gelungen, den Ertrag gegenüber dem Vorjahr um 9,1 Prozent zu steigern. Ohne Covid-19-Entschädigung betrug der Ertrag 65,8 Millionen. Markant sei der Anstieg bei den ambulanten Behandlungen gewesen. Der entsprechende Ertrag sei um 11,4 Prozent gestiegen.

Pandemie erfolgreich gemeistert

Das KSA habe auch während der Pandemie alle seine Kernaufgaben erfüllen können. An den Standorten Aarau und Zofingen seien seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 1818 stationäre Covid-Patientinnen und Patienten behandelt, davon 331 auf der Intensivstation. Das KSA habe insgesamt 272’176 Covid-Tests durchgeführt und 424’693 Impfdosen verabreicht.

Aktiver Beitrag gegen den Fachkräftemangel

Im Jahr 2021 wurde weiterhin in die Aus- und Weiterbildung investiert: Mit total 958 Aus- und Weiterzubildenden, davon rund 400 Assistenzärztinnen und -ärzte sowie rund 500 Pflegende, engagiere sich die KSA-Gruppe für den Nachwuchs in Medizin und Pflege.

Umfragen zeigten, dass 94 Prozent der Patientinnen und Patienten das KSA Aarau und 95 Prozent das KSA Spital Zofingen weiterempfehlen. Total verzeichnete die KSA-Gruppe im Berichtsjahr 33’741 stationäre Austritte, 787’199 ambulante Behandlungen und Konsultationen sowie 2390 Geburten, wovon 203 im Geburtshaus Nordstern KSA das Licht der Welt erblickten.

Verwaltungsratspräsident Peter Suter bei der Grundsteinlegung beim Kantonsspital Aarau am 7. April 2022.

Verwaltungsratspräsident Peter Suter bei der Grundsteinlegung beim Kantonsspital Aarau am 7. April 2022.

Valentin Hehli

Im weiteren weist die KSA-Gruppe auf den Start des Neubaus «Dreiklang» des Kantonsspitals Aarau im August 2021 hin. Ziel sei ein modernes, patientenfreundliches und effizientes Spital. (az)

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