Möriken-Wildegg
12-jähriger Bub trifft Beatrice Egli: «Es war super, aber ihre Frisur hat mir nicht gefallen»

Für den 12-jährigen Kai Steven aus Möriken ging ein Herzenswunsch in Erfüllung. Er durfte Beatrice Egli backstage treffen und danach ihr Konzert besuchen.

Carolin Frei
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Dank der Stiftung Wunderlampe durfte Kai Steven aus Möriken-Wildegg sein grosses Idol Beatrice Egli persönlich kennen lernen und ein Konzert besuchen.

Dank der Stiftung Wunderlampe durfte Kai Steven aus Möriken-Wildegg sein grosses Idol Beatrice Egli persönlich kennen lernen und ein Konzert besuchen.

zvg

«Ich freue mich riesig auf den Familientag», sagt der 12-jährige Kai Steven aus Möriken, der schon als Kleinkind an epileptischen Anfällen litt, deshalb kognitiv und in seinen Bewegungen etwas eingeschränkt ist.

Die Vorfreude gilt dem Anlass, den die Stiftung Wunderlampe einmal im Jahr ausrichtet. Zu diesem Tag sind alle Familien, deren Kindern durch die Stiftung ein Herzenswunsch erfüllt wurde, eingeladen. «Es ist wirklich ein wunderbares Fest auf dem Rütihof in Gränichen, mit einem riesigen Büffet. Für spannende Unterhaltung sorgen jeweils verschiedene Spiele sowie die Clownin Wendolina. Zudem schätze ich den Austausch unter den Familien», sagt Kais Mutter Sandra Hurni.

Beatrice Egli
9 Bilder
Im Mai 2013 gewann Beatrice Egli das Finale von «Deutschland sucht den Superstar».
Sie freute sich riesig über den Erfolg, der ihr auch zum Durchbruch in der Schweiz verhalf.
Beatrice Egli bei ihrem Halbfinal-Auftritt
Beatrice Egli will Menschen mit Schlager glücklich machen
Beatrice Egli macht auch neben der Bühne eine gute Figur.
Beatrice Egli als Cinderella
Beatrice Egli mit Glitzer-Oberteil
Beatrice Egli bei einem ihrer Auftritte

Beatrice Egli

Keystone

«Christa ist auch da», ergänzt der 12-Jährige strahlend. Doch sein Herz schlägt nicht für «Wunderlampe»-Botschafterin Christa Rigozzi, obwohl er sie auch super findet, sondern für Sängerin Beatrice Egli. «Sie ist meine Frau», meint er bestimmt.

Seit Kai Steven sie bei der Fernsehsendung «Deutschland sucht den Superstar» gesehen hat, ist er ein absoluter Fan von Beatrice Egli. Wenn eines ihrer Lieder am Radio gespielt wird, ruft er hocherfreut durch die Wohnung «lauter machen».

Anruf genügte

So erstaunt denn nicht, dass es sein grösster Herzenswunsch war, sein Idol einmal zu treffen. «Ich habe von der ‹Wunderlampe› gehört und dort einfach angerufen», erinnert sich die Mutter. Und eines Tages kam dann die Meldung von der Stiftung, dass es mit einem Konzertbesuch und sogar einem Backstage-Treffen klappe.

«Ich habe Beatrice Egli einfach gern, wegen der Lieder. Und es war super, hinter der Bühne. Wir haben Fotos gemacht, sie hat mich umarmt und mir ein Autogramm gegeben», sagt Kai Steven strahlend, fügt aber ernst hinzu: «Sie hat meinen Namen falsch geschrieben. Und ich sagte ihr, dass mir ihre Frisur heute nicht gefällt.»

Ihr grosser Fan bleibt er trotzdem. Beim anschliessenden Konzert im Zürcher Volkshaus hat er in Begleitung seiner Mutter und Schwester kräftig mitgeklatscht und da und dort auch mitgesungen. «Aber mit Ohrenstöpseln, mir wars zu laut», sagt er. Zu seiner Sammlung gehören CDs und ein T-Shirt, wen erstaunts, mit einem Porträt von Beatrice Egli.

Später, wenn er die Heilpädagogische Schule in Lenzburg beendet hat, würde Kai gerne als Feuerwehrmann arbeiten, nicht als Sänger. Warum auch, «seine» Beatrice hat ja eine wunderbare Stimme, das reicht.

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