Aargauer Corona-Ticker

Hartnäckige Symptome bei Regierungsrat Hofmann ++ 27 Patienten werden künstlich beatmet ++ 549 Corona-Fälle

Wie ist die Corona-Situation im Kanton Aargau? Die wichtigsten News finden Sie hier zusammengefasst.

1. April: Schon wieder Stau in Koblenz

Vor dem Grenzübergang Koblenz-Waldshut staute sich der Verkehr auch heute Mittwoch wieder – und das in alle drei Richtungen Bad Zurzach, Klingnau und Leibstadt. Bereits um 15.30 Uhr lagen Verkehrsprobleme vor - im Dorf Koblenz stand eine Kolonne. Gegen 19 Uhr waren die Probleme wieder aus der Welt. 

In der letzten Woche hatte sich die Stauproblematik am Grenzübergang zwar entschärft. Doch seit gestern Montag verkehren zwischen Waldshut und Koblenz keine Züge mehr. Das könnte mit ein Grund für die erneuten Verkehrsbehinderungen sein. Problematisch sind die Staus wegen der deutschen Grenzgänger, die in grosser Zahl im AKW Leibstadt und in Aargauer Spitälern arbeiten. 

Zu einem extrem langen Stau kam es am Montag vor zwei Wochen, als Deutschland viele Grenzübergänge zur Schweiz schloss und auch nur noch Fahrzeuge von Grenzgängern oder des Warenverkehrs passieren liess (siehe Video unten). (pz)

1. April: Neu 549 Corona-Fälle, 27 werden künstlich beatmet

Aktuell, Stand Mittwoch, gibt es 549 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – 50 mehr als am Vortag. 94 befinden sich zurzeit im Spital. 27 Personen werden auf Intensivstationen behandelt, alle müssen künstlich beatmet werden.

Die Zahl der Todesfälle bleibt im Vergleich zum Vortag unverändert: Bislang sind im Aargau 11 Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. (sam)

1. April: Positiv getesteter Regierungsrat Hofmann leidet unter hartnäckigen Symptomen

Sowohl Regierungsrat Urs Hofmann wie auch Landammann Markus Dieth wurden vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet und sind seither in Quarantäne. Während sich Dieth bereits auf dem Weg der Besserung befindet, leidet Hofmann nach wie vor unter hartnäckigen Symptomen. Unter anderem Fieber, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Dennoch nahm Hofmann an der wöchentlichen Regierungssitzung am Mittwoch teil. Diese wird seit vergangener Woche per Telefonkonferenz abgehalten.

"Landstatthalter Stephan Attiger, Regierungsrat Alex Hürzeler und Regierungsrat Jean-Pierre Gallati erfreuen sich eines guten Gesundheitszustands und weisen keine Symptome auf", teilt der Kanton weiter mit. Sie würden teilweise von zuhause aus im Homeoffice oder dann grösstenteils in ihren Büros in Aarau arbeiten – "unter strikter Einhaltung der Verhaltensempfehlungen des Kantonsärztlichen Dienstes sowie des Bundesamts für Gesundheit". (sam)

1. April: Oberster Aargauer Bevölkerungsschützer ebenfalls infiziert

Dieter Wicki ist Chef des Kantonalen Führungsstabes.

Dieter Wicki ist Chef des Kantonalen Führungsstabes.

Ausgerechnet die, die sich im Aargau um die Bekämpfung der Coronakrise kümmern, fallen dem Virus reihenweise zum Opfer. Nachdem bereits Erkrankungen von Polizeikommandant Michael Leupold, Regierungsrat Urs Hofmann, Landammann Markus Dieth und Regierungssprecher Peter Buri bekannt geworden waren, hat es nun auch Oberst Dieter Wicki erwischt – den Chef des Kantonalen Führungsstabes und Leiter der Task Force Coronavirus.

Wicki habe «zwei, drei der typischen Coronavirus-Symptome, unter anderem leichtes Fieber» und befinde sich zu Hause in Selbstisolation, sagt Regierungssprecher Buri. Es seien ausserdem drei weitere Mitglieder der rund 25 Personen zählenden Task Force infiziert. Sie alle hätten sich «in den letzten Tagen» angesteckt, es bestehe kein Zusammenhang mit den Fällen im und um den Regierungsrat.

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31. März: Zwei Coronavirus-Fälle in Aargauer Asylunterkünften – ein Flüchtling liegt im Spital

Ein Bewohner der kantonalen Asylunterkunft in Suhr ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Jelena Teuscher, die Sprecherin des Departements Gesundheit und Soziales, bestätigt entsprechende Informationen der AZ. Der Mann wird zurzeit im Spital behandelt.

Zudem hat sich eine weitere Person in einer anderen Unterkunft angesteckt. Diese sei jedoch nicht im Spital, sondern innerhalb der Unterkunft in einem Isolationszimmer unter Quarantäne, sagt Teuscher. Es gehe dem Mann den Umständen entsprechend gut, er habe Grippesymptome. (nla)

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31. März – Gesundheitsdirektor Gallati: «Für eine Entwarnung in den Spitälern ist es zu früh»  

Gesundheitsdirektor Gallati: «Für eine Entwarnung in den Spitälern ist es zu früh»

Jean-Pierre Gallati bei Moderator Rolf Cavalli in der Sendung «TalkTäglich». Die wichtigsten Aussagen im Zusammenschnitt.

An einem langen Tisch sassen sich Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati und Moderator Rolf Cavalli beim «TalkTäglich» im Studio von Tele  M1 gegenüber. «Auch ich hatte am Anfang Mühe, die vorgegebene Distanz von zwei Metern zu anderen Menschen einzuhalten», räumte der Regierungsrat ein. Am 13. März stand er bei einer Medienkonferenz neben Polizeikommandant Michael Leupold, der später positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Damals war Leupold laut Gallati noch nicht infiziert, zudem sei die Abstandsregel noch nicht fix vorgeschrieben gewesen. «Aber es hätte auch mich erwischen können», meinte der Gesundheitsdirektor, dessen Regierungskollegen Markus Dieth und Urs Hofmann an Covid-19 erkrankt sind.

Gallati sagte weiter, er fühle sich gesund, allerdings könne niemand sicher wissen, ob er nicht mit dem Corona-Virus infiziert sei. «Wenn man jetzt keine Symptome hat und einen Test macht, wird dieser mit grosser Wahrscheinlichkeit negativ ausfallen, trotzdem können Sie schon angesteckt sein.»

Vor zehn Tagen hatte Gallati vor den Medien davor gewarnt, die Aargauer Spitäler könnten bei einer Corona-Welle überlastet werden. Derzeit sind 25 der total 100 Beatmungsplätze mit Patienten belegt, die Zahl der Erkrankten stieg zuletzt im Aargau eher moderat. «Wenn sich die Kurve so weiter entwickelt, wird das Worst-Case-Szenario nicht eintreten», sagte Gallati. Allerdings sei es für eine Entwarnung noch zu früh, er wolle keine Prognose wagen. (fh)

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31. März: Drei neue Todesfälle im Aargau – jetzt 499 bestätigte Corona-Fälle

Drei weitere Person aus dem Aargau sind an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle im Kanton Aargau bei elf, wie aus dem aktuellen Lagebulletin des kantonalen Führungsstabs hervorgeht.

Derzeit gibt es 499 bestätigte Corona-Fälle im Aargau. Das sind 18 Personen mehr als am Montag. Nachdem sich Zahl der hospitalisierten Personen über das Wochenende auf knapp hundert Personen verdoppelt hatte, befänden sich derzeit noch 85 Personen im Spital. 25 Personen sind davon auf Intensivstationen und müssen künstlich beatmet werden. Zu den Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, zählen gegenwärtig auch 3 Personen aus dem Elsass sowie 1 Person aus dem Tessin.

Im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung sind schweizweit bisher 373 Todesfälle in der Schweiz aufgetreten. Seit Montag sind in der Schweiz weitere 78 Menschen verstorben.

Der Trend zeige weiterhin ansteigende Fallzahlen. Zudem sei die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch, heisst es im Lagebulletin. Die Trend-Kurve zeige zwar eine diskrete Abflachung, für eine Prognose sei es jedoch zu früh. Es müsse weiterhin mit krankheits- und quarantänebedingten Ausfällen gerechnet werden.

Das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit bewilligte bisher 3997 Anträge für Kurzarbeit. Davon sind 51'288 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen. Rund 4100 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Die Personalressourcen wurden aufgestockt. (phh/sda)

31. März: Ein Aargauer Todesopfer war 38 Jahre alt

Am Montag teilte der Kanton mit, dass 8 Personen im Aargau verstorben sind. Hatte es in früheren Mitteilungen noch geheissen, alle Patienten seien über 80 Jahre alt, fehlte diese Angabe im Bulletin der Corona-Taskforce vom Montag. Auf Nachfrage präzisiert nun Kantonsärztin Yvonne Hummel: «Die verstorbenen Patienten im Kanton Aargau sind Personen zwischen 38 und 97 Jahren.»

Nun gibt es im Aargau also offenbar auch ein verhältnismässig junges Todesopfer. Die Kantonsärztin sagt allerdings auch: «Alle Patienten wiesen diverse Vorerkrankungen auf und entsprechen in diesem Sinne Risikopatienten.» (nro)

31. März: Aargauer Kuratorium verlangt Förderbeiträge für Kulturschaffende nicht zurück

Die aktuelle Coronakrise stellt die Kunst- und Kulturschaffenden vor existenzielle Herausforderungen. Das Aargauer Kuratorium hat deshalb beschlossen, bereits gesprochene Förderbeiträge für «Vorhaben, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht oder nur teilweise umgesetzt werden können oder konnten», nicht zurückzuverlangen.

Stattdessen müssen die begünstigten Kulturschaffenden eine Schlussabrechnung mit den tatsächlich angefallenen Kosten und den zugesagten Unterstützungsbeiträgen und erfolgten Einnahmen erstellen und bis Ende Jahr einreichen. Weist die Schlussabrechnung keinen Einnahmenüberschuss aus, so wird der bewilligte Beitrag ausbezahlt, beziehungsweise der bereits ausbezahlte Beitrag nicht zurückgefordert. In allen anderen Fällen wird die Geschäftsstelle mit den Beitragsempfängern Kontakt aufnehmen. Das Kuratorium leistet damit für die Kulturschaffenden einen Beitrag zur Abfederung der wirtschaftlichen Konsequenzen der Pandemie.

31. März: Erste Aargauer Spitäler melden Kurzarbeit an – andere könnten folgen

Mitten in der grössten Gesundheitskrise seit Jahrzehnten müssen Arztpraxen, Spitäler und Kliniken Kurzarbeit anmelden. Auch im Aargau. Konkret betroffen sind Bereiche der RehaClinic (Bad Zurzach) sowie aarReha (Schinznach Bad) – und sogar das Kantonsspital Aarau (KSA) inklusive Zofingen. 

Dass die Spitäler im Aargau derzeit halb leer sind, liegt daran, dass sie auf den grossen Corona­ansturm warten. Viele Untersuchungen und Operationen dürfen nicht mehr durchgeführt werden. 

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31. März: Mehrere Coronafälle in Rheinfelder Klinik

Die Coronawelle hat auch die Klinik Schützen in Rheinfelden erreicht. Im stationären Teil der Klinik sind insgesamt sechs Patienten positiv auf das Virus getestet worden. Sie sind allesamt im zur Klinik gehörenden Hotel Schiff untergebracht. Klinik­direktor und Chefarzt Hanspeter Flury bestätigt einen entsprechenden Bericht der «Basler Zeitung». «Eine Patientin musste vor einigen Tagen ins Spital verlegt werden, fünf weisen milde Symptome auf und werden in der Klinik – von anderen Patienten abgeschirmt – weiter behandelt. Eine Person konnte nach Hause in Selbst-Quarantäne entlassen werden», so Flury.

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30. März: Fernunterricht für alle im Aargau ab 20. April

Die Aargauer Schulen machen sich bereit für den Fernunterricht, der nach den Frühlingsferien starten soll. Der Regierungsrat macht zwar Vorgaben, überlässt den Schulen aber die Verantwortung bei der Gestaltung des Unterrichts. 

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30. März: Sportanlagen und Schulareale nachts ab sofort gesperrt

Die Kantonsärztin Yvonne Hummel hat die Schliessung aller Sport-, Freizeit- und Schulanlagen zwischen 20 Uhr und 8 Uhr verfügt. Dies, weil sich letzte Woche Jugendliche in grösseren Gruppen dort aufgehalten hätten, wie der Kanton schreibt. Das Verbot trat am Montagabend in Kraft, es gilt demnach ab sofort. 

30. März 2020: Aargau verzeichnet sprunghaften Anstieg von Corona-Fällen

Wir «schliessen Schul- und Sportanlagen nachts», sagt die Aargauer Kantonsärztin im Beitrag von Tele M1.

30. März: Aargauer Polizeien büssten am Wochenende rund hundert Mal

Im Lagebulletin vom Montag schreibt der Aargauer Kantonale Führungsstab, am vergangenen Wochenende seien «viele Gruppierungen, inkl. Risikogruppen», gebüsst worden. Die Kantonspolizei und die Regionalpolizeien haben rund hundert Ordnungsbussen ausgesprochen, schreibt Kapo-Mediensprecher Bernhard Graser. Die Gebüssten seien durchwegs jüngere Leute gewesen. Die Angabe im Lagebulletin, wonach auch Risikogruppen betroffen waren, könne die Kantonspolizei nicht bestätigen: «Uns ist nicht bekannt, woher diese Information stammt.» Gruppen habe man an beliebten Treffpunkten im ganzen Kanton angetroffen. (mwa)

30. März: Fünf neue Todesfälle im Aargau – jetzt 481 bestätigte Corona-Fälle

Fünf Person aus dem Aargau sind über das Wochenende an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle im Kanton Aargau bei acht, wie aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervorgeht.

Derzeit gibt es 481 bestätigte Corona-Fälle im Aargau. Das sind 117 Personen mehr als am Freitag. 94 Personen befänden sich zurzeit im Spital. 25 Personen sind auf Intensivstationen, 23 davon müssen künstlich beatmet werden.

30. März 2020: Aargau verzeichnet sprunghaften Anstieg von Corona-Fällen

30. März 2020: Aargau verzeichnet sprunghaften Anstieg von Corona-Fällen

   

Der Kanton Aargau habe bisher zwei Corona-Patienten aus dem Elsass, sowie einen Patienten aus dem Kanton Tessin, übernommen. Die Kapazität des Aargauer Gesundheitswesens sei dadurch nicht ein- geschränkt. Wie der Kantonsärztliche Dienst mitteilt, werde derzeit eine Aufnahme eines dritten Patienten aus dem Elsass geprüft.

Die Aargauer Polizei habe über das Wochenende viele Gruppierungen, inkl. Risikogruppen, gebüsst und weggewiesen, die gegen das Versammlungsverbot verstossen hätten. Vor allem auf Schul- und Sportanlagen seien Personen angetroffen worden, die sich entweder in Gruppen von mehr als 5 Personen oder unter Missachtung der sozialen Distanz sportlich betätigt hätten. Ein wesentlicher Teil dieser Menschenansammlungen habe in den Nachtstunden stattgefunden. Aus diesem Grund hat die Kantonsärztin per sofort die Schliessung aller Sport-, Freizeit- und Schulaussenanlagen in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 08.00 Uhr verfügt. 

Die Polizei gehe weiterhin konsequent gegen Verstösse vor. Ebenso seien Geschäfte, die sich nicht an die Vorgaben des Bundes hielten, verzeigt worden.

30. März: Auf dem Brugger Neumarktplatz sind die Sitzinseln abgeriegelt

Geisterhafte Leere in der Brugger Innenstadt: Rund um den Neumarkt sind die Sitzgelegenheiten abgesperrt

Geisterhafte Leere in der Brugger Innenstadt.

Seit Freitagnachmittag sind sämtliche Sitzgelegenheiten auf dem Neumarktplatz abgesperrt. Noch am Mittag war der Platz bei schönem Wetter gut besucht. Zu gut. «Insbesondere am Freitag und Samstag, als das Wetter wärmer wurde, musste die Polizei vermehrt einschreiten, weil die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden», sagt Bernhard Graser von der Kantonspolizei.

Aufgestellt hat die Gitter die Regionalpolizei Brugg im Auftrag der Kantonspolizei. Punktuelle Wegweisungen seien nicht nachhaltig, so Graser. Freigewordene Sitzplätze würden nach Abzug der Polizei durch andere Personen besetzt. Weitere Massnahmen sind indes nicht geplant: «Solange die Leute die Verhaltensanweisungen befolgen, sieht die Polizei keine Veranlassung für weitere Absperrungen.» (pbr)

30. März: Kritik an Kurzarbeitsplänen der Spitäler

Wegen der Coronakrise müssen die Gesundheitseinrichtungen im Moment auf nicht dringende Eingriffe und Therapien verzichten. Deshalb wird Kurzarbeit auch in Spitälern ein Thema. «Es darf nicht sein, dass die Angestellten im Gesundheitsbereich durch Kurzarbeit benachteiligt werden», kritisiert die Gewerkschaft VPOD Aargau-Solothurn nun in einer Mitteilung. Kurzarbeit bedeute für die Angestellten eine Lohneinbusse, so der VPOD weiter.

30. März: Fernunterricht an Volksschulen auch nach Ferien

Der Fernunterricht an den Aargauer Schulen wird auch nach den Frühlingsferien weitergehen – das Aargauer Bildungsdepartement hält es für sehr wahrscheinlich, dass der Bundesrat das Verbot des Präsenzunterrichts über den 19. April hinaus verlängern wird. Das hat er am Montagmorgen an einer Medienkonferenz mitgeteilt. 

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30. März: Bastelfieber-Shop wird überrannt

William Reinecke machte sich Sorgen, dass er Kurzarbeit anmelden muss. Seine wichtigsten Kunden, wie die Migros oder Coop, stellten ihre Bestellungen ein, seine eigenen Geschäfte musste er schliessen. Doch die Nachfrage in seinem Bastelshop «I AM CREATIVE» in Spreitenbach ist in Zeiten des Coronavirus explosionsartig angestiegen.  

Überstunden stehen an der Tagesordnung, seitdem das Bastelgeschäft dank Coronavirus boomt und die Kinder ihre nun äusserst grosszügig bemessene Freizeit nicht mehr zwischen Tablet und Smartphone, sondern inmitten von Malstiften und Aufklebern verbringen.

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30. März: AKW Leibstadt: Umbau mit Leistungserhöhung auf dem Prüfstand

Ein neuer Turbinenkondensator im AKW Leibstadt soll die Leistung leicht um 10 Megawatt erhöhen. Eingebaut werden soll er ab Mai, wenn das AKW für drei Monate vom Netz geht. Doch jetzt steht das Vorhaben wegen des Coronavirus' in Frage. 

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30. März: Für Aargauer Tierheime wird es finanziell eng

Die Massnahmen wegen des Corona-Virus erlauben keine Ferien. So bleiben die Menschen zu Hause und geben ihre Haustiere nicht in die Tierheime. Ihnen fehlen die Ferientiere – eine wichtige Einnahmequelle.

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28. März: Wegen Coronavirus zieht es alle an den Hallwilersee

Obwohl sich die Lage stetig zuspitzt und der Bund stark an „stay at home“ appelliert, lockt das schöne Wetter vom Samstag die Leute an die frische Luft. Ein besonders beliebtes Ziel ist der Hallwilersee. Für Ranger Barbara Gautschi bedeutet der Ansturm aber alle Hände voll zu tun, damit der 2-Meter-Abstand auch eingehalten wird, wie TeleM1 berichtet. Sehen Sie hier den Beitrag zum Thema:

Riesiger Ansturm auf Hallwilersee

Riesiger Ansturm auf Hallwilersee

28. März: Solidarische Hilfe für den Elsass: Der Kanton Aargau übernimmt Patienten

Der Kanton Aargau hat einem Hilfegesuch Frankreichs zugestimmt, dem Elsass zwei schwer erkrankte Patienten abzunehmen. Auch dem Tessin werden Patienten abgenommen. So hat der Koordinations- und Steuerungsausschuss Coronavirus, bestehend aus Landammann Dr. Markus Dieth und Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati entschieden. Sie sehen diesen Schritt als Zeichen der Solidarität, wie der Kanton am Samstag in einer Medienmitteilung schreibt.

27. März: Bahnverbindung Waldshut-Koblenz wird eingestellt

Laut einer Mitteilung der sda wird die SBB-Bahnverbindung über den Rhein zwischen dem deutschen Waldhut-Tiengen und Koblenz AG per Sonntag 24 Uhr geschlossen. Das hätten die deutschen Behörden entschieden, wie an einer Telefonkonferenz des Kantonalen Führungsstabs bekannt wurde. Das werde vor allem Auswirkungen haben auf Grenzgänger, die in Spitälern arbeiteten, hiess es.

27. März: 364 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – ein weiterer Todesfall

Derzeit gibt es 349 bestätigte Corona-Fälle im Aargau, wie aus dem aktuellen Lagebulletin des Kantons hervorgeht. Das sind 15 Personen mehr als am Vortag. 50 Personen befänden sich zurzeit im Spital. 12 Personen sind auf Intensivstationen, 9 davon müssen künstlich beatmet werden.

Eine weitere Person ist an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Damit liegt die Zahl der Todesfälle im Kanton Aargau bei 3. Alle Verstorbenen waren über 80 Jahre alt.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AVVA) habe aktuell 2530 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 34'618 Arbeitnehmerinnen davon betroffen seien. Rund 4400 Gesuche müssten noch bearbeitet werden. Aufgrund der grossen Anzahl an Gesuchen müsse weiterhin mit einer Wartezeit gerechnet werden.

"Das Gesundheitswesen ist gut aufgestellt und bereit", schreibt der Kanton. Zurzeit gebe es noch genügend Spitalbetten, inklusive Intensivplätze. Die Reha-Kliniken haben zusätzliche Plätze für die Rekonvaleszenz geschaffen. Der Kanton rechnet mit einer Zunahme von Infektionen, Erkrankungen und Todesfällen. "Falls die durch den Bundesrat beschlossenen Massnahmen greifen, müsste sich die Anzahl der Neuansteckungen jedoch verlangsamen."

Ausserdem: Der vorerst letzte Fahrplanwechsel für den Schienenverkehr und den öffentlichen Verkehr auf den Strassen ist auf den 30. März 2020 geplant.

27. März: Aarau zahlt erste Hilfskredite an Corona-geschädigte Firmen aus

Drei Tage nachdem der Stadtrat 1,5 Millionen Franken für zinslose Darlehen gesprochen hat, sind bereits erste Auszahlungen veranlasst worden. Bis Donnerstag gingen 16 Anträge ein. Aarauer Firmen mit maximal 10 Vollzeitstellen bekommen bis zu 15'000 Franken.

27. März: Ökumenische Gottesdienste auf Tele M1

Fortsetzung Die Premiere vom letzten Sonntag findet eine Fortsetzung: Solange das Veranstaltungsverbot gilt, wird Tele M1 am Sonntag um 10 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst ausstrahlen, dies in Kooperation mit der Reformierten Landeskirche und der Römisch-katholischen Kirche.

27. März: Gesperrte Grenzübergänge – auch AKW hoffen auf Entschärfung, deutsche Angestellte satteln auf Velos um

Die langen Staus haben nicht nur Folge für deutsche Angestellte in Gesundheitsberufen, sondern auch in Kernkraftwerken. Auch wenn sich die Situation unterdessen entschärft hat.

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26. März: 349 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – 9 müssen künstlich beatmet werden

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 349 bestätigte Fälle vor. Das sind 30 mehr als am Mittwoch. Das geht aus dem aktuellen Lagebulletin zum Coronavirus hervor.

Derzeit sind 38 Personen hospitalisiert. 10 Personen sind auf Intensivstationen, 9 davon müssen künstlich beatmet werden. Am Vortag waren es 16 Personen im Spital, davon 5 auf Intensivstationen. Die Zahl der Todesfälle im Aargau liegt weiterhin bei 2 Personen.

Der Kanton Tessin habe zudem ein Übernahmegesuch für fünf Akutpatienten gestellt. Der Kanton Aargau sei bereit, diese Patienten zu übernehmen.

Das Departement für Bildung, Kultur und Sport (BKS) weist ausserdem darauf hin, dass das Unterrichtsverbot ausnahmslos gilt; dies dementsprechend auch für Privat- und Musikunterricht.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AVVA) habe aktuell 2'125 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wobei 30'791 Arbeitnehmerinnen davon betroffen sind. Rund 3'300 Gesuche müssten noch bearbeitet werden. Aufgrund der grossen Anzahl an Gesuchen müsse weiterhin mit einer Wartezeit gerechnet werden. 229 Personen seien neu als arbeitslos angemeldet. Damit sei die Zahl der Neuanmeldungen seit dem 13. März 2020 auf 1788 Personen gestiegen.

26. März: Verein Aargauer Wanderwege
sagt Mitgliederversammlung ab

Der Vorstand des Vereins Aargauer Wanderwege sagt aufgrund der Corona-Krise die Mitgliederversammlung vom 18. April ab, wie er mitteilt. Esther Gebhard-Schöni werde wie geplant von ihrem Amt als Präsidentin im April 2020 zurücktreten. Ab diesem Zeitpunkt wwerde sich Vize-Präsidentin Brigitte Suter-Hunziker mit Unterstützung des Vorstandes ad interim um die Beschlussfähigkeit der Geschäfte des Vereins kümmern. Gleichzeitig gibt der Verein Aargauer Wanderwege bekannt, dass vorerst alle geführten Wanderungen bis Ende April 2020 abgesagt sind. Die Highlight-Wanderungen habe man in Absprache mit den Partnern, dem Departement Bildung, Kultur und Sport, Abteilung Kultur sowie dem Naturama, auf das nächste Jahr verschieben können. Über die Durchführung von anderen Anlässen gibt die Homepage und das Wandertelefon Auskunft.

26. März: Stadt Aarau unterstützt KMU mit 1,5 Millionen Franken – erste Auszahlungen veranlasst

Wie der Stadtrat mitteilt, sei am Mittwoch eine Sofortmassnahme zu Gunsten von Aarauer Kleinbetrieben beschlossen worden. Dafür sei eine Summe von 1,5 Millionen Franken für zinslose Darlehen mit Rangrücktritt bereitgestellt worden. Erste Auszahlungen wurden bereits veranlasst.

Die Stadt Aarau habe bis heute 16 Anträge aus den unterschiedlichsten Branchen erhalten, u.a. Gastronomie und Detailhandel. Damit sollen Kleinunternehmen unterstützt werden, die aufgrund der bundesrätlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ihren Betrieb einstellen mussten.

Die Darlehen können weiterhin mit dem entsprechenden Formular elektronisch bei der Stadtkanzlei beantragt werden (kanzlei@aarau.ch). Profitieren sollen Betriebe mit max. 10 Vollzeitstellen, die eigenständig geführt werden. Filialbetriebe werden nicht unterstützt. Das Betriebs- und Geschäftslokal muss sich in Aarau befinden. Pro Unternehmen ist die Leistung auf 15'000 Franken limitiert.

26. März: Social Distancing ist in Asylunterkünften unmöglich – zwei Geflüchtete berichten über ihre Sorgen

Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten. Auf allen Kanälen wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, Abstand zu halten, die Hände zu waschen und möglichst zu Hause zu bleiben. Die Massnahmen gelten auch für die Männer, Frauen und Kinder, die in Asylunterkünften im Aargau leben.

Einer von ihnen ist Rfaat Abdul Daiem. Er ist 71 Jahre alt und gehört damit zur Corona-Risikogruppe. Seit 2015 lebt der Syrer als vorläufig Aufgenommener in der Schweiz. Seit kurzem wohnt er in einer Unterkunft in Suhr. Er habe alleine ein Zimmer, sagt er am Telefon. Zum ersten Mal. In den Jahren zuvor musste er das Zimmer mit jungen Männern teilen. Im Einzelzimmer sei es besser. Trotzdem macht er sich wegen des Corona-Virus Sorgen. «Auf meinem Stock hat es 13 Zimmer. Es leben hier Familien mit Kindern und Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern. Wir teilen das WC, das Badezimmer und die Küche.»

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26. März: 10'000 zusätzliche Schutzmasken für das Spital

Aarau Das Kantonsspital (KSA) kommt unverhofft zu 10'000 weiteren Pandemieschutzmasken. Das Medienunternehmen CH Media, zu dem auch die Aargauer Zeitung gehört, hatte die Masken ursprünglich zur Schweinegrippe-Vorsorge besorgt, aber nie gebraucht. Die Masken wurden am Standort Aarau gelagert. Da sie weiterhin brauchbar sind und das Spital Schutzmasken dringend benötigt, wurden sie gestern durch das KSA abgeholt.

25. März: 319 bestätigte Corona-Fälle im Aargau – 59 mehr als am Dienstag

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 319 bestätigte Fälle vor. Das sind 59 zusätzliche Infektionen gegenüber Dienstagnachmittag. Diese Zahl ist dem aktuellen Lagebulletin zum Coronavirus zu entnehmen. Aktuell sind im Kanton Aargau 16 Personen hospitalisiert, davon 5 Personen auf der Intensivstation. Alle diese fünf müssen künstlich beatmet werden. Bis anhin ist es im Kanton zu zwei Todesfällen gekommen, welche durch das Coronavirus verursacht wurden. Beide Todesopfer waren über 85 Jahre alt.

Mit weiteren Infektionen muss gemäss Kantonalem Führungsstab gerechnet werden.

Die Kantonspolizei ist nach wie vor mit Spezialdetachementen im Einsatz um das Versammlungsverbot des Bundes durchzusetzen. Hierzu wurden am gestrigen Freitag 40 Einsätze durchgeführt. Die Lage an den offenen Grenzübergängen hat sich soweit normalisiert, jedoch ist zu Stosszeiten mit einer verlängerten Wartezeit zu rechnen, da sich nach wie vor Staus bilden können.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 1'608 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wovon kantonal 24'490 Arbeitnehmerinnen betroffen sind. 3'500 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es muss mit einer Wartezeit gerechnet werden.

Pendlerinnen und Pendler werden nochmals vom Kanton darauf hingewiesen, dass innerhalb einer Woche die SBB ihren Fahrplan weiter ausdünnen werde. Es gebe am morgigen Donnerstag und am 30. März weitere Fahrplanwechsel.

Aargauerinnen und Aargauer, die momentan auf Reisen im Ausland sind, werden dazu aufgerufen, sich auf dem «Travel Admin App» des EDA zu registrieren.

25. März: Finanzdirektor Markus Dieth mit Coronavirus infiziert – Regierungsräte in Selbstquarantäne

Der Kanton Aargau hat am Mittwoch bestätigt, dass Landammann und Finanzdirektor Markus Dieth (CVP) positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Er befindet sich zu Hause in Selbstisolation.

Positiv getestet wurde ebenfalls Regierungssprecher Peter Buri, auch er befindet sich zuhause in
Selbstisolation. Es geht ihnen gesundheitlich den Umständen entsprechend gut, teilt der Kanton mit.

Kantonsärztin Yvonne Hummel hat eine Liste von Personen erstellt, die sich aufgrund der Kontakte mit Landammann Markus Dieth und Regierungssprecher Peter Buri für mindestens zehn Tage in freiwillige Selbstquarantäne zu begeben haben.

Regierungsrat und Landstatthalter Stephan Attiger, Regierungsrat Alex Hürzeler und Regierungsrat Jean-Pierre Gallati arbeiten teilweise von zuhause aus im Home Office.

Bereits am Dienstag wurde bekannt, dass der Aargauer Polizeidirektor und Regierungsrat Urs Hofmann und der Kommandant der Aargauer Kantonspolizei Michael Leupold am Coronavirus erkrankt seien. Beide befinden sich in Selbstisolation. Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut.

Die Regierungstätigkeit werde auf digitalem Weg aufrechterhalten. Der Regierungsrat führte seine Sitzung am Mittwochvormittag als Telefonkonferenz durch.

25. März: 3,3 Millionen Franken gegen die Krise – Stadt Baden zahlt ihre Rechnungen vorzeitig

Die Stadt Baden will die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Coronavirus-Krise unterstützen: Sie hat deshalb beschlossen, dass alle an die Stadtverwaltung gerichteten Rechnungen im Betrag von insgesamt 3,3 Millionen Franken, die bis 30. Juni 2020 bezahlt werden müssten, vorzeitig heute Mittwoch  ausgelöst werden.

«Darunter befinden sich viele Bauunternehmen und Handwerker der Baustellen Sekundarstufenzentrum und Kurtheater», heisst es in der Mitteilung der Stadt. Die Massnahme soll die Liquidität der Handwerker und Dienstleister in der aktuell schwierigen Situation stützen.

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25. März: Aarau stellt 1,5 Mio. Soforthilfe bereit

Als erste Aargauer Stadt unterstützt Aarau Kleinunternehmen, welche ihre Tätigkeit wegen der Coronamassnahmen des Bundes einstellen mussten. Der Stadtrat beschloss, 1,5 Millionen Franken für zinslose Darlehen mit Rangrücktritt zur Verfügung zu stellen. Profitieren sollen Betriebe mit bis zu 10 Vollzeitstellen. Filialbetriebe werden nicht unterstützt. Das Betriebs- und Geschäftslokal muss in Aarau sein. Pro Firma gibts maximal 15'000 Franken. (uhg)

25. März: Mehrere Polizeipostem im Fricktal geschlossen – Hauptposten bleibt offen

Die Regionalpolizei unteres Fricktal trifft Massnahmen, um das Infektionsrisiko zu senken. Dazu hat die Polizei ihre Aussenposten in Stein und Möhlin geschlossen. Damit reagiert der 13 Mitglieder zählende Korps auf die Coronavirus-Pandemie. Weiterhin geöffnet bleibt der Hauptposten in Rheinfelden, in dem nun die Kontaktaufnahme mit der Bevölkerung zentralisiert wird.

Als weitere Massnahme, um die Einsatzfähigkeit des Korps zu gewährleisten, hat die Regionalpolizei entschieden, das Korps in drei Vierergruppen zu splitten. Die Einsatzkräfte der Vierergruppen bleiben stets untereinander. Der persönliche Kontakt von Mitglieder unterschiedlicher Gruppen wird vermieden.

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25. März: Gesundheits-Personal profitiert von Gratis-Angeboten

Pflegepersonal erfährt grosse Dankbarkeit für ihre Leistung

Bäcker Marc Jaisli will den «Helden in weiss» etwas zurückgeben: Der Beitrag von «TeleM1».

Personen, die im Gesundheitsdienst arbeiten, können in Zeiten des Coronavirus auf Solidarität und Unterstützung zählen. Einige Betriebe aus der Region haben extra Angebote ins Leben gerufen, um Danke zu sagen. Wie etwa das Tierhotel 5 Sterne in Niedergösgen SO. Hier können Personen, die im Spital arbeiten, ihren Vierbeiner abgeben, wenn sie nicht genug Zeit zur Betreuung haben. Und dies völlig kostenlos. In einer Krisensituation will Betreiber Piet Umiker nicht profitieren. «Jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch zeigen», sagt er gegenüber TeleM1.

Eine, die vom Angebot gerne Gebrauch macht, ist Nadine Kaufmann, Fachangestellte Gesundheit am Kantonsspital Baden. «Wir sind an der Front und haben täglich mit infizierten Menschen zu tun. Und es ist auch wichtig, dass man uns entgegenkommt. Ich bin mega dankbar für die Unterstützung.»

Im Jaisli-Beck in Buchs gibt es für Mitarbeiter aus den Spitälern kostenlos Backwaren. «Aber wir haben auch gesagt, dass sie es nicht ausnutzen sollen», meint Geschäftsführer Marc Jaisli lachend. Er windet dem Gesundheitspersonal ein Kränzchen. Alle würden einen super Job machen, meint er. «Wir glauben an euch!»

25. März: 40 Soldaten das Badener Kantonsspital-Personal

Erster Armee-Einsatz im Aargau

Erster Armee-Einsatz im Aargau: Der Beitrag von «TeleM1».

  

Ab Mittwoch werden die 40 Sanitäts- und Spitalsoldaten des Spital Bataillon 66 im Kantonsspital Baden (KSB) zum ersten Mal im Einsatz stehen. Eingerückt sind sie bereits vor knapp einer Woche, am Dienstag wurden sie geschult, den jeweiligen Spital-Teams vorgestellt und mit den organisatorischen Abläufen des KSB vertraut gemacht.

 «Auch wenn die Soldaten nicht wissen, wie lange der Einsatz dauern wird und wann der nächste freie Tag ansteht, ist die Stimmung in der Truppe sehr gut», sagt Richard Sjölund, Medienbeauftragter des Bataillons.

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24. März: KSA lässt Schutzmaterial aus China einfliegen

Das Kantonsspital Aarau hat einen Frachtflieger gechartert, der demnächst in China Verbrauchsmaterial zur Bewältigung der Coronakrise abholt – Labortests, Schürzen, Masken. Das gab Christoph Fux, Chefarzt Infektiologie und Spitalhygiene, am Dienstag im «Talk Täglich» auf Tele M1 bekannt.

Mehr zum «Talk Täglich» lesen sie hier.

Was geht in den Aargauer Spitälern wirklich ab?

Was geht in den Aargauer Spitälern ab? KSA-Chefarzt Christoph Fux im «Talk Täglich»

  

24. März: 266 bestätigte Fälle im Aargau – Zweites Todesopfer

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 266 bestätigte Fälle vor. Das sind 25 zusätzliche Infektionen gegenüber Montagnachmittag. Diese Zahl ist dem aktuellen Lagebulletin zum Coronavirus zu entnehmen. Aktuell sind im Kanton Aargau 24 Personen hospitalisiert, davon 2 Personen auf der Intensivstation. Beide müssen künstlich beatmet werden. Bis anhin ist es im Kanton zu zwei Todesfällen gekommen, welche durch das Coronavirus verursacht wurden. Auch die zweite verstorbene Person war über 85-jährig und wies eine Vorerkrankung auf.

Mit weiteren Infektionen muss gemäss Kantonalem Führungsstab gerechnet werden.

Die Kantonspolizei ist nach wie vor mit Spezialdetachementen im Einsatz um das Versammlungsverbot des Bundes durchzusetzen. Die Lage an den offenen Grenzübergängen hat sich soweit normalisiert, jedoch ist zu Stosszeiten mit einer verlängerten Wartezeit zu rechnen, da sich nach wie vor Staus bilden können.

Im Kanton Aargau sind gemäss Lagebulletin aktuell genügend Betten in den Spitälern frei (inklusive Intensiv-Stationsplätze). Auch habe der Engpass bei den Schutzmasken dank der Versorgung durch das Labor Spiez kurzfristig behoben werden können.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 1'193 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, wovon kantonal 18'618 Arbeitnehmerinnen betroffen sind. 2'700 Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es muss mit einer Wartezeit gerechnet werden.

Es sei als Folge des Corona-Virus und der wirtschaftlichen Folgen absehbar, dass während der Erntezeit Erntehelfer fehlen würden. Aus diesem Grund werde versucht, diese Arbeitskräfte anderweitig zu organisieren.

Pendlerinnen und Pendler werden vom Kanton darauf hingewiesen, dass innerhalb einer Woche die SBB ihren Fahrplan weiter ausdünnen werde. Es gebe am 26. und am 30. März weitere Fahrplanwechsel.

Aargauerinnen und Aargauer, die momentan auf Reisen im Ausland sind, werden dazu aufgerufen, sich auf dem «Travel Admin App» des EDA zu registrieren. In den nächsten Wochen plant das EDA dutzende zusätzliche Flüge nach Mittelamerika, Asien und Afrika, um 750 Schweizer Reisende zurückzuholen.

24. März: Auch Regierungsrat Urs Hofmann infiziert

Nach Polizeikommandant Michael Leupold (siehe unten) ist mit Urs Hofmann auch ein Aargauer Regierungsmitglied positiv getestet worden. Weitere Verdachtsfälle werden abgeklärt.

Bereits am Montag wurde der Aargauer Polizeidirektor positiv getestet. Auch er befindet sich nun in Selbstisolation. Es gehe Hofmann den Umständen entsprechend gut. Weitere Verdachtsfälle im Regierungsumfeld würden nun abgeklärt, teilt der Kanton mit.

24. März: Positiv getestet: Aargauer Polizeikommandant Michael Leupold mit Coronavirus infiziert

Wie die Tageszeitung Blick heute berichtet, hat sich der Aargauer Polizeikommandant Michael Leupold (52) mit dem Coronavirus infiziert und befindet sich nun bei sich zu Hause in Selbstisolation. Leupold wurde bereits am vergangenen Samstag positiv auf das Virus getestet. Es gehe Leupold den Umständen entsprechend gut, teilt die Kantonspolizei Aargau mit.

 
Der Kommandant der Aargauer Kantonspolizei muss nun voraussichtlich zwei Wochen zu Hause bleiben und ist in dieser Zeit krankgeschrieben. Die operative Führung der Kantonspolizei Aargau hat sein Stellvertreter Peter Gassler übernommen. Zum ganzen Artikel kommen Sie hier.

24. März: Gastronomen, Detaillisten und Dienstleister bieten der Corona-Krise mit neuen Geschäftsideen die Stirn

Nach dem Bundesratsbeschluss von letzter Woche, dürfen nur noch Geschäfte öffnen, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten. Die Zurzibieter Gwerbler haben sich deshalb einiges einfallen lassen, um in diesen schwierigen Zeiten über die Runden zu kommen.

So bieten Restaurants, die vorher ausschliesslich auf die Bewirtung der Gäste im Lokal ausgerichtet waren, nun Take-away-Menüs an. Mehrere Läden haben sich zusammengeschlossen und bieten nun für ältere Menschen einen Hauslieferservice an. Und sogar die lokale Bibliothek liefert die Bücher nun vor die Haustüre. Eine kleine Übersicht über die Ideen der findigen Gewerbeleute finden Sie hier.

24. März: Trotz aller Corona-Warnungen: Ausgerechnet Pro Senectute führte Wanderung durch

Als die Social-Distancing-Regeln längst galten, wanderten Zurzacher Senioren am 12. März gemeinsam ins Birstal. Es sei dumm gelaufen, sagt der Geschäftsleiter von Pro Senectute Aargau. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

24. März: Polizei bildet ein spezielles Corona-Detachement

Die Kantonspolizei Aargau sowie die Regionalpolizei führt vermehrt Kontrollen zum Verhalten der Bevölkerung durch. Dabei wurden am Wochenende 25 Ordnungsbussen verhängt und 250 Ermahnungen ausgesprochen. Ausserdem wurden einige Lebensmittelgeschäfte und Tankstellenshops dazu angehalten den Schutz der Kunden zu verbesser, wie die kantonale Task Force Corona mitteilt.

Laut der Kantonspolizei würden verbotene Gruppenbildungen rasch und unmissverständlich aufgelöst. «Wer nach einmaliger Ermahnung die Weisungen nicht einhält oder sich gänzlich uneinsichtig zeigt, wird gebüsst und allenfalls zugleich mit einer Wegweisung belegt», heisst es in der Mitteilung. Die Kantonspolizei hat mehrere Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen zu einem «Detachement Corona» zusammengezogen und setzt dieses neben den ordentlichen Patrouillen im neuen Aufgabengebiet im ganzen Kanton ein. (az)

Auf Kontrollgang mit der Stadtpolizei Aarau (21.3.2020)

Auf Kontrollgang mit der Stadtpolizei Aarau (21.3.2020)

  

23. März: Osterüberraschung für das Pflegezentrum

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Eine Möhlinerin hat dem Wohn- und Pflegezentrum im Dorf ihre neu gekauften Ostersachen geschenkt, «damit chli Farb diä schweri Zyt schneller verbi go losst», wie sie auf Facebook schreibt. Die Freude im Wohnzentrum über das unerwartete und üppige Osternest war entsprechend gross. (twe)

23. März: Aargauer Firma wartet auf Schutzmasken-Maschine

«Wir sitzen wie auf Nadeln», sagt Felix Schönle, der Geschäftsführer und Patron der Firma Wernli AG in Rothrist. Schönle hat vor einigen Wochen in China eine Maschine zur Herstellung von Schutzmasken bestellt. Diese sollte gemäss Plan in der kommenden Woche ins Flugzeug verladen und in die Schweiz verfrachtet werden. Er sei täglich mehrmals im Kontakt mit dem chinesischen Lieferanten, sagt Schönle. Das nötige Material zur Herstellung der Masken wird an verschiedenen Orten in Europa bereits produziert. Die erste Lieferung erwartet man bei Wernli noch diese Woche. 

Bestellungen für die Masken nimmt die Firma bereits jetzt online entgegen. Den Kunden wird unter Vorbehalt der termingerechten Lieferung der Maschine eine Verfügbarkeit ab Anfang Mai in Aussicht gestellt. Die Warteschlange ist lang.

Schönle sagt, er sei mit Bestellungen in Millionenhöhe überschwemmt worden. Die Maschine spuckt bei einwandfreier Funktion 140'000 Masken pro Tag aus. Wernli hat die Bedarfsgruppen mit erster Lieferpriorität bereits definiert: öffentliche Gesundheitseinrichtungen, Institutionen von Bund, Kantonen und Gemeinden sowie Apotheken und grössere Firmen. Die Maschine hat 80'000 Dollar gekostet. (Dominic Wirth)

Den Artikel zum Thema lesen Sie hier.

23. März: 241 bestätigte Fälle im Aargau – 72 mehr als am Freitag

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 241 bestätigte Fälle vor (72 mehr als am Freitag, 9 mehr als am Sonntag), wie dem aktuellen Lagebulletin zum Corona-Virus zu entnehmen ist. 10 Personen sind zurzeit hospitalisiert, 3 Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon 2 Personen künstlich beatmet werden müssen. Mit weiteren Fällen muss gemäss Kantonalem Führungsstab gerechnet werden.

Im Kanton Aargau sind gemäss Lagebulletin aktuell genügend Betten in den Spitälern frei (inklusive Intensiv-Stationsplätze). Die Lage der Desinfektionsmittelbeschaffung und Schutzmaterial hat sich entspannt. Jedoch gibt es Engpässe von bestimmten Medikamenten.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hat aktuell 864 Anträge für Kurzarbeit bewilligt, was 14'403 Arbeitnehmerinnen betrifft. Unzählige Gesuche müssen noch bearbeitet werden. Es muss mit einer Wartezeit gerechnet werden.

23. März: Grosser Umweg statt Mega-Stau in Koblenz: Nur teilweise Erleichterung für deutsche Spital-Angestellte

Entlastung für die deutschen Grenzgänger, die im Aargau im Gesundheitsbereich arbeiten. Sie erhalten nun bei ihrer täglichen Fahrt über die Grenze einen eigenen Grenzkorridor – jedoch nicht im Ostaargau. Sie müssen alle über Rheinfelden ausweichen, wo sich der Korridor befindet. Damit stehen sie zwar weniger im Stau. Für den Umweg müssen jene, die sonst in Kaiserstuhl, Bad Zurzach oder Waldshut über die Grenze fahren, aber bis zu zwei Stunden Fahrt einplanen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Heute Morgen staute sich der Verkehr vor dem Grenzübergang Waldshut trotzdem. Um 7.45 Uhr war die Kolonne in Richtung Tiengen 5 Kilometer lang. Später löste sich der Stau auf. 

23. März: Enkeltrickbetrüger nutzen Corona-Angst aus

Aufgepasst Betrüger versuchen mit dem Corona-Virus Geld zu machen und insbesondere ältere Menschen auszunutzen. «Es ist bis jetzt zu einer Handvoll solcher Fälle gekommen», bestätigt die Kapo Aargau. Ennet der Grenze scheint diese Masche verbreiterter zu sein. So warnt das Polizeipräsidium Freiburg vor angeblichen Angehörigen, die am Telefon behaupten, sie seien mit dem Corona-Virus infiziert und benötigten Geld für die Behandlung. (sga)

22. März: 64 Verstösse gegen das Versammlungsverbot

Kontrolliert Innerhalb von 24 Stunden hat die Kantonspolizei Aargau am Wochenende 64 Verstösse gegen das Versammlungsverbot von mehr als fünf Personen festgestellt. Diese Verstösse seien mit Verwarnungen geahndet worden, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons. Die Polizei löste dabei die jeweiligen Personenansammlungen auf. Einige Interventionen betrafen auch Verstösse gegen das Verkaufsverbot, wie der Kanton weiter mitteilt.

Eine gewisse Häufung von Verstössen gegen das Versammlungsverbot gab es gemäss Polizei bei Schulhäusern und Sportplätzen; hier wurden in der Regel Gruppen von Jugendlichen aufgelöst. Daneben gingen bei den Polizeistellen diverse Hinweise auf Verstösse gegen das Versammlungsverbot ein, wobei die Polizei dann vor Ort keine Feststellungen mehr machen konnte. «Die Kantonspolizei und die Regionalpolizeikorps werden das Verbot auch künftig konsequent durchsetzen und Verstösse ahnden», mahnt der Kanton in der Medienmitteilung. (az)

22. März: Corona-Fälle im Aargau auf 232 gestiegen

Die Anzahl bestätigter Corona-Erkrankter ist in den letzten Tagen auch im Aargau nochmals stark gestiegen. Am Donnerstag zählte der Kanton noch 118 Fälle, am Freitag waren es 168 und bis zur letzten Messung gestern Mittag nun deren 232. Dazu kommt eine Dunkelziffer an Infizierten, welche die Erkrankung zu Hause auskurieren, ohne sie zu melden oder sie gar nicht selber bemerken. Es bleibt im Aargau bisher bei einem Todesfall wegen des Corona-Virus. Ein 88-jähriger Mann verstarb letzte Woche. (az)

22. März: Aargauer Lebensmittel-Transporteur gefordert

Die Hamsterkäufe in den Schweizer Lebensmittelläden nehmen nicht ab. Die Mitarbeiter von Coop und Migros legen Extraschichten ein, um die leergeräumten Regale wieder aufzufüllen. Auch die Firma Schöni aus Rothrist, der schweizweit grösste Transporteur von Produkten von und nach Italien, ist in diesen Tagen stark gefordert. «Momentan transportieren wir die drei- bis vierfache Menge an Lebensmitteln und Getränken in die Schweiz», sagt Patron Daniel Schöni (48) gegenüber dem «Sonntagsblick».

Die Importeure fahren angesichts der gestiegenen Nachfrage ihre Lagerbestände hoch. Zudem wollen sie sich für den Fall absichern, dass viele Mitarbeiter von Lieferanten aufgrund des Corona-Virus ausfallen und die Produktion einbricht. 

Noch komme es bei den Lieferketten zu keinen Unterbrüchen, sagt Schöni. Auswirkungen der Corona-Krise spürt er aber auch andernorts: Zu seiner Firmengruppe gehört auch die Schöni Swissfresh AG, eine der grössten Produzentinnen von Sauerkraut. Weil die Nachfrage nach länger haltbaren Lebensmitteln explodiert ist, kauft Schöni in Deutschland Sauerkraut dazu. «Das Kilo kostet derzeit eineinhalb Mal so viel wie sonst», stellt er fest. In Frankreich exportieren gewisse Produzenten schon gar kein Sauerkraut mehr. 

22. März: Tele M1 überträgt am Sonntag erstmals einen Gottesdienst

«Aussergewöhnliche Zeiten ermöglichen aussergewöhnliche Aktionen», schreibt die Reformierte Kirche Aargau. Am Sonntag (10 bis 10.30 Uhr) überträgt Tele M1 den Gottesdienst aus der Stadtkirche Aarau mit Pfarrer Stefan Blumer. Musik von Nadia Bacchetta (Orgel) und Rafael Beier (Saxofon). 

21. März: Das grösste Aargauer Hotel schliesst nun auch

Nun hat auch das Park-Hotel in Bad Zurzach seinen Betrieb eingestellt. «Aufgrund der aktuellen Lage und Auslastung und insbesondere zum Schutz der Gesundheit von uns allen stellen wir den operativen Hotelbetrieb ab sofort bis vorerst am 19. April ein», schreibt Hotel-Manager Ralph Möller in einem Newsletter an die Gäste. Das Park-Hotel ist mit seinen 175 Zimmern und 355 Betten das grösste Hotel im Kanton Aargau. Das Thermalbad Zurzach hatte schon vor einer Woche geschlossen. Der Zurzacherhof dagegen hat weiterhin geöffnete. (pz)

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21. März: Döttinger Baugeschäft Birchmeier rappt gegen Corona

«Es git tusig Grönd zum mitmache. Mach au du mit!». Unter diesem Motto hat die Baufirma Brichmeier aus Döttingen ein Video auf Youtube gestellt. Das Rap-Video mit dem Titel «Mach mit gäge Corona» soll die Mitarbeitenden aber auch die Bevölkerung auf «ganze spezielle Art motivieren, im Kampf gegen den Corona-Virus zusammenzuhalten, schreibt die Birchmeier Gruppe unter dem Youtube-Video. «Auch möchten wir damit allen im Gesundheitswesen danken und so einen kleinen zusätzlichen Beitrag leisten.»

21. März: Gartencenter lanciert in der Krise einen «Drive-Trough»

Der Verkauf von Lebensmittelpflanzen bleibt laut dem Kanton erlaubt, solange die Hygiene- und Abstandsregeln des Bundes eingehalten werden. Dies gilt auch für Gemüsesetzlinge. Das Gartencenter Zulauf in Schinznach-Dorf geht nun einen ungewöhnlichen Weg: Ein «Drive- Trough» im Gewächshaus soll den kontaktlosen Kauf von Setzlingen ermöglichen. Der Kunde verlässt dabei sein Auto nicht. Auch der Bezahlvorgang läuft über ein Förderband ohne Kontakt zu den Angestellten ab. Ab heute um 9 Uhr ist der Verkauf eröffnet.

21. März: Hightech Zentrum Aargau lanciert eine Support-Hotline

Hilfe für Unternehmen Das Hightech Zentrum Aargau schaltet per sofort eine Support-Hotline unter der Nummer 056 560 50 70 für Aargauer Unternehmen auf. Das Ziel: Aargauer Unternehmen unkomplizierte und schnelle Unterstützung anbieten.

21. März: Atomkraftgegner halten an Mahnwache vor dem Ensi fest

Trotz Corona-Pandemie erinnern Atomkraftgegner weiterhin an vier Abenden pro Woche vor dem Sitz des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) in Brugg mittels Mahnwache an die Katastrophe von Fukushima und fordern die Stilllegung des Kernkraftwerks Beznau. Aufgrund der Verordnungen zur Corona-Krise hat die Gruppe neue Rahmenbedingungen festgelegt. Seit Dienstag nehmen noch maximal zwei Personen und nicht mehr durchschnittlich sechs an der Mahnwache teil. Diese Beschränkung gilt für die ganze Stunde. Über 65-Jährige sind nicht zugelassen. Das gilt auch für Heini Glauser aus Windisch. Der Initiator der Ensi-Mahnwache ist 67 Jahre alt. «Bei uns findet gerade eine Verjüngung statt und wir sprechen uns nun besser ab», hält Heini Glauser fest.

21. März: Polizei kontrolliert Versammlungsverbot

Seit diesem Samstag dürfen sich nicht mehr als fünf Personen zusammen aufhalten in der Öffentlichkeit. In Aarau patrouillieren auffällig viele Polizisten zu Fuss und im Streifenwagen, um die Einhaltung der neuen Verbote sicherzustellen. Zuwiderhandelnde werden mit Busse bestraft. Auch der Sicherheitsabstand von zwei Metern zwischen Menschen muss eingehalten werden. Am Samstagvormittag ist die Aarauer Innenstadt noch fast gespenstisch leer. (roc)

Gespenstische Ruhe: Uniformierte sorgen dafür, dass sich nicht mehr als fünf Personen ansammeln.

Polizeipatrouille in der Aarauer Innenstadt.

Gespenstische Ruhe: Uniformierte sorgen dafür, dass sich nicht mehr als fünf Personen ansammeln.

20. März: Neu 168 Corona-Fälle im Aargau – ein Todesfall

Im Kanton Aargau steigt die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 168 (Stand Freitag). Das sind 50 Infizierte mehr als gestern. 25 Personen befinden sich zurzeit im Spital, wie der Kanton in seinem täglichen Lagebulletin mitteilt. Vier Infizierte würden auf den Intensivstationen behandelt, 2 müssten künstlich beatmet werden.

Erstmals ist auch eine infizierte Person gestorben. Dabei handelt es sich um einen 88-jährigen Mann, der an einer schweren Krebserkrankung litt und keine weitere Behandlung mehr wünschte, wie Kantonsärztin Yvonne Hummel an der Medienkonferenz ausführte. 

20. März: Mittägliches Hup-Konzert für Gesundheitspersonal

In der ganzen Schweiz wurde heute um 12.30 Uhr dem im Dauereinsatz stehenden Gesundheitspersonal gedankt. Mit Applaus – oder einem Hup-Konzert wie in Brugg. Dieses Video sorgt für Gänsehaut:

 

20. März: So dankt der Aargau den Helferinnen und Helfern in der Corona-Krise

Auch die Bürgerinnen und Bürger des Kantons Aargau haben am Freitagmittag ihre Dankbarkeit gegenüber dem Pflegepersonal im Dauereinsatz gezeigt. Im Video zu sehen: Applaus aus dem Badener Martinsbergquartier und von Passanten beim Brugger Neumarkt.

So dankt der Aargau den Helferinnen und Helfern in der Corona-Krise

20. März: Flugplatz Birrfeld stellt Flugbetrieb ein

Die Corona-Krise trifft auch den Flugplatz Birrfeld: Dieser wird ab Samstag, 21. März, auf unbestimmte Zeit für das Publikum geschlossen. Verzichtet wird auf Flüge und Veranstaltungen.

«Die Bewohner der Schweiz schränken ihren Bewegungsraum ein und verzichten auf ihre Freizeitaktivitäten», schreiben Werner Neuhaus und René Dubs, Präsident und Vizepräsident des Aero-Clubs Aargau. «Entsprechend sind auch wir gefordert und leisten unseren Beitrag. Wir sind deshalb solidarisch und verzichten aufs Fliegen ab dem Flugplatz Birrfeld. Wir nehmen mit dieser Massnahme auch die Verantwortung für unsere Mitarbeiter wahr, um sie nicht der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen.»

Untersagt sind alle Schul- und Trainingsflüge. Ebenfalls werden die Generalversammlung sowie die Flugplatzputzete auf unbestimmte Zeit verschoben. Ausgenommen von der Regelung sind die Helikopter-Rettungsflüge, die im gewohnten Rahmen stattfinden, sowie die für den Unterhalt notwendigen Werksflüge. (mhu)

20. März: So geht Einkaufen in der Aarauer Innenstadt mit Social Distancing

So sieht das verschärfte Regime betreffend Social Distancing konkret in der Aarauer Innenstadt am Freitagmorgen aus: Bei der renovierten, eben wiedereröffneten Migros Igelweid werden Kunden am Eingang zuerst von einem Securitas freundlich gestoppt, bevor man von einem Migros-Mitarbeiter eine Einlasskarte bekommt und man sich die Hände desinfiziert. Trotz Beschränkung war die Migros gut besucht und die Kunden gehen sich so gut es geh aus dem Weg. 

20. März: Kantonsspital Baden noch nicht im Corona-Notbetrieb – intern wirft das Fragen auf

Keine Operationen mehr, die nicht dringend notwendig sind: Das war die klare Ansage des Bundesrats an die Spitäler, als am Montag die Notlage ausgerufen wurde. Dennoch werden am Kantonsspital Baden (KSB) weiter «elektive» Operationen durchgeführt. Das geht aus internen Chat-Einträgen hervor, welche der AZ vorliegen. Darin schrieb Adrian Schmitter, der CEO des KSB, am Dienstag, das Spital sei weder «geldgeil» noch bewege man sich mit dieser Praxis in der Illegalität.

«Sollte die Zahl der Corona-Patienten ansteigen, fahren wir den Krisenmodus sukzessive rauf respektive den Normalbetrieb runter», schrieb Schmitter. Dies wäre laut dem Spital-CEO innerhalb weniger Stunden möglich. Derzeit gebe es aber noch keinen Anlass, den OP-Betrieb herunterzufahren.

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20. März: Corona-Hilfe: Bis zu 500 Millionen Franken für Aargauer Wirtschaft

Der Regierungsrat will Firmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, mit bis zu einer halben Milliarde Franken unterstützen. Der gesamte Überschuss der Rechnung 2019 – insgesamt 229 Millionen Franken – wird in die Ausgleichsreserve des Kantons eingelegt. In diesem Kässeli für schlechte Zeiten sind jetzt schon 252 Millionen Franken. Dies gaben Finanzdirektor Markus Dieth und Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann am Freitagmorgen an der Präsentation der Jahresrechnung bekannt.

Flankierend werden diverse verwaltungsinterne Entlastungsmassnahmen realisiert. Dazu zählt eine generelle Fristverlängerung zum Einreichen der Steuererklärung bis zum 31. Mai, die Erstreckung von Zahlungsfristen oder die Aussetzung von Mahnläufen.

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19. März: Auch Bremgarten schliesst Spielplätze

Als Folge des Bundesratsentscheids vom vergangenen Montag schliesst die Stadt Bremgarten alle öffentliche Räume bis am 19.April, wie die Stadtkanzlei mitteilt. Das heisst sämtliche Turnhallen, alle Stadttürme, das Casino, das Waldhaus und so weiter. Anders als in anderen Gemeinden sind in Bremgarten auch die Spielplätze betroffen. «Alle Spielplätze sind geschlossen beziehungsweise sollten von der Bevölkerung gemieden werden, um grössere Menschenansammlungen zu verhindern», teilt die Stadt mit. Die gleiche Massnahme hat bereits die Gemeinde Auenstein ergriffen.

19. März: Nun sind es offiziell 118 Corona-Virus-Infizierte – 6 auf Intensivstation, 3 werden beatmet

Die Aargauer Zahl der Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, stieg gestern auf heute um 17 auf 118 Personen. Fast jede siebte Person befindet sich in einem Spital: Konkret sind es 17. Auf Intensivstation werden davon 6 Personen, 3 davon müssen sogar künstlich beatmet werden.

Der Regierungsrat hat einen Koordinations- und Steuerungsausschuss "Coronavirus" eingesetzt. Aufgrund von Anfragen aus der Bevölkerung hat dieser Folgendes festgelegt: 

  • Der Verkauf von Lebensmittelpflanzen (z.B. Gemüse-Setzlinge) wird erlaubt
  • Geschlossen bleiben Lebensmittelmärkte und Hundesalons
  • Baustellen bleiben offen

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19. März: Zu viele rufen für Auskünfte beim Notruf an

"Die Kantonalen Notrufzentrale erhält derzeit viele Anrufe mit Auskunftsbegehren betreffend den behördlichen Anordnungen des Bundes", heisst es im Facebook-Post der Kantonspolizei Aargau. Von Fragen rund um den Corona-Virus sei besonders die Notrufnummer der Sanität 144 betroffen, wie Mediensprecher Bernhard Graser auf Anfrage erklärt. "Wir wollten die Leute darauf aufmerksam machen, dass es sich beim Notruf nicht um ein Auskunftstelefon handelt."  

Graser macht auf einen weiteren Fall aufmerksam, der in letzter Zeit vermehrt auftaucht: "Leute, die Angehörige mit Grippe-Symptomen haben, rufen auf der Notrufzentrale an, weil sie wollen, dass eine Ambulanz kommt." 

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19. März: Aargauer Polizeisprecher in Ischgl mit Corona-Virus infiziert

Max Suter aus Aarau ruft die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben und Abstand zu halten. Es ist ein eindrücklicher Appell, mit dem sich der 65-Jährige an die Öffentlichkeit richtet. Der kurz vor der Pensionierung stehende Kriminalbeamte, langjährige Pressesprecher der Aargauer Kantonspolizei und Aarauer Einwohnerrat hat sich in seinem Skiferien im österreichischen Ischgl mit dem Corona-Virus infiziert und sitzt zurzeit zu Hause eine zweiwöchige Quarantäne ab.  

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19. März: Nationalrätin Ruth Humbel mit Appell: «Erschreckend viele Menschen nehmen die Massnahmen nicht ernst»

Man könne schon sagen, der Bund reagiere zu langsam, sagt Nationalrätin Ruth Humbel (CVP), Präsidentin der Kommission Gesundheit und Soziales des Nationalrates, zur Kritik an den aktuellen Corona-Massnahmen, aber: «Wenn er zu rasch vorgegangen wäre, hätten die Leute nicht mitgemacht.» Sie erinnert daran, dass noch vor kurzem viel Unverständnis aufkam, als Autosalon und Fasnacht abgesagt werden mussten. Das seien mutige Entscheide gewesen.

Jetzt gehe die Kritik in die umgekehrte Richtung. Es sei aber immer ein Abwägen, was in einer bestimmten Lage nötig, richtig, und durchsetzbar sei. Oberstes Ziel müsse die Gesundheit der Menschen und das Funktionieren des Gesundheitswesens sein. Der Bund mache dies zusammen mit seinen Spezialistinnen und Spezialisten sowie in Zusammenarbeit mit den Kantonen gut, findet Humbel.

Und doch nähmen jetzt noch zu viele die Pandemie nicht ernst genug: «Wir sehen, wie jetzt noch erschreckend viele Menschen die absolut nötigen Massnahmen, die ihrem eigenen Schutz und demjenigen von besonders gefährdeten Personen dienen, nicht ernst nehmen!»

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19. März: Hallwilersee-Badis sind jetzt abgesperrt – Polizei muss Leute wegweisen

Die Gemeinde Seengen liess auf Geheiss der Regionalpolizei ihre fünf Badis absperren. Nicht alle hielten sich an die neue Sperrzone.

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19. März: Trotz den Aussagen des Bundesrates zieht Militär wertvolle Arbeitskraft ein

Ein junger Drogist aus Buchs bekam vom Militär das Aufgebot. Der zuständige HR-Verantwortliche der Apotheke zeigt sich darüber erstaunt, hatte der Bundesrat doch an seiner Medienkonferenz noch bekannt gegeben, kein medizinisches Fachpersonal einzuziehen.

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18. März: 101 bestätigte Corona-Fälle im Aargau

Die Zahl der Corona-Infizierten im Aargau ist auf 101 Fälle gestiegen, wie die Aargauer Regierung am Mittwoch mitteilt. Das sind 34 bestätigte Fälle mehr als am Dienstag. Sechs infizierte Personen befinden sich zurzeit im Spital. Vier gelten als geheilt.

«Die Ausbreitung des Coronavirus kann nicht mehr aufgehalten werden», heisst es im Lagebulletin weiter. Die Zahlen der Infektionen, Erkrankungen und Todesfälle würden weiter zunehmen. In den nächsten Wochen müsse daher mit einer zunehmenden Zahl von krankheits- und quarantänebedingten Ausfällen gerechnet werden.

18. März: Stadtbibliothek Aarau mit Rekordausleihe – Leihfristen automatisch verlängert

In den drei Tagen vor dem Lockdown wurden in der Stadtbibliothek Aarau mehr als doppelt soviel Medien ausgeliehen als üblich. Über die Rückgabe müssen sich die Kundinnen und Kunden derzeit keine Sorgen machen: Wie die Stadtbibliothek mitteilt, würden die Leihfristen automatisch verlängert.

18. März: Busbetrieb: «Wir spüren den Wegfall extrem»

Der öffentliche Verkehr wird in den nächsten Tagen seinen Betrieb herunterfahren. Wie Peter Baertschiger von der Busbetrieb Aarau AG (BBA) sagt, werde es wohl auf einen ganztägigen Halbstundentakt auf allen Linien hinauslaufen, beginnend Mitte oder Ende nächster Woche. «Der erste und letzte Bus werden auch künftig zur selben Zeit fahren wie bisher, damit diejenigen, die arbeiten müssen, transportiert werden können.» Bereits eingestellt ist der Zusatzkurs zur Berufsschule. Baertschiger bedauert die Entwicklung: «Wir fahren gerne, und wir möchten den Betrieb nicht so sehr ausdünnen, dass danach alle zusammengepfercht sitzen müssen. Trotzdem: Wir spüren den Wegfall der Fahrgäste extrem.»

Auch die Regionalbus Lenzburg AG (RBL) bereitet sich auf eine Ausdünnung des Angebots vor. «Sobald der reduzierte Fahrplan der SBB bekannt ist, werden wir darauf abgestimmt die Reduktion des Fahrplanes RBL planen», sagt Geschäftsführer René Bossard. (nro)

18. März: Grosse Solidarität in Zeiten von Corona

In den Sozialen Medien finden sich viele Hilfsangebote – auch aus der Region Baden. Am Freitagmorgen haben sich zwei Frauen ein Herz gefasst und die Facebookgruppe «Gern gscheh – Badä hilft» ins Leben gerufen, die inzwischen bereits auf 655 Mitglieder (Stand Dienstagnachmittag) angewachsen ist. Sie fanden bald Nachahmer. 

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18. März: Täglich eine Geschichte für Kinder

Seit der Kindergarten in Bad Zurzach geschlossen ist, postet der Geschichtenerzähler und Kindergärtner Jürg Steigmeier jeden Tag ein Märchen für den Nachwuchs zu Hause auf Facebook. Einmal mit Text für jene, die schon etwas lesen können; und einmal live als Erzählung.

Zu jeder Geschichte gibt es eine von ihm kreierte Illustration für Zuhause zum Ausmalen. «Die können mir später zugeschickt werden. Die schönsten Bilder werden mit Festivalpässen zum Märchen- und Geschichtenfestival ‹Klapperlapapp› am 5. und 6. September 2020 belohnt. Ich hoffe schwer, dass bis dann bei uns wieder eine Art ‹courant normal› herrscht.»

Mehr zur Branche der freischaffenden Künstler, die sich in der Corona-Krise als solidarisch und kreativ erweist, lesen Sie hier.

18. März: So geht die Aargauer Polizei gegen Verstösse vor: «Es ist nicht unser Ziel, Tausende von Bussen zu verteilen»

Aargauer Kantons- und Regionalpolizisten wollen bei der Corona-Kontrolle mit Augenmass vorgehen. Der Fokus liegt weiterhin bei Verbrechensbekämpfung und Bearbeitung von Notrufen. Darum appelliert die Polizei an die Eigenverantwortung der Menschen. 

Am Hallwilersee hat die Polizei die Badis gesperrt und alle anwesenden Personen weggewiesen:

Polizeieinsatz in der Badi Brestenberg am Hallwilersee

Polizeieinsatz in der Badi Brestenberg am Hallwilersee, 18.3.2020

 

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18. März: 8000 Aargauer Zivilschützer müssen mit Aufgebot rechnen

In den nächsten Tagen müssen alle Zivilschützer mit einem Aufgebot rechnen. Eine erste Formation ist im Spital Muri im Corona-Einsatz, weitere werden in den nächsten Wochen folgen.

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17. März: Keine Bussen – Badener Gewerbe zeigt Disziplin

Am Wochenende durften sich in Restaurants und Bars wegen des Corona-Virus maximal 50 Menschen gleichzeitig aufhalten. Die Stadtpolizei Baden schreibt auf Anfrage, die Vorgaben des Bundes und des Kantons seien in der Stadt gut eingehalten worden. «Bussen wurden keine gesprochen.» Seit Dienstag gilt für die Gastronomie ein Öffnungsverbot. «Es bestehen zwar noch verschiedene Unklarheiten zur detaillierten Umsetzung; grundsätzlich ist aber feststellbar, dass sich die grosse Mehrheit den Regelungen fügt», teilt die Stadtpolizei weiter mit, und dankt den Unternehmen für die Einhaltung der Vorgaben. (pkr)

17. März: Tagesstätte Sonnenblick in Muhen schliesst vorübergehend

Um die betagten Gäste und Angehörigen nicht zu gefährden, bleibt die Tagesstätte Sonnenblick in Muhen geschlossen. Das schreibt die Institution auf ihrer Webseite. Die Schliessung gilt, bis der Bundesrat die Massnahmen wegen des Corona-Virus' lockert. Bis jetzt seien Gäste und Personal gesund. Die Tagesstätte bietet ihre Dienste Angehörigen von dementen und anderen pflegebedürftigen Senioren an. Diese erhalten dadurch zeitweilige Entlastung. 

17. März: Polizei musste Markt auflösen

Der Bundesrat hat in seiner Verfügung vom Montag zwar explizit geschrieben, Märkte seien untersagt. In Lenzburg hat man am Dienstagmorgen dennoch versucht, den Wochenmarkt mit Frischprodukten aus der Region durchzuführen, wahrscheinlich in der irrigen Annahme, weil Lebensmittel verkauft würden, sei dies zulässig. Die Regionalpolizei hat den Markt aufgelöst.

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17. März: Feldschlösschen fährt die Bier-Produktion herunter

Auch bei der Bierbrauerei Feldschlösschen in Rheinfelden hat man nicht erst am letzten Freitag, als der Bundesrat die erste Tranche der einschneidenden Massnahmen bekannt gab, Massnahmen getroffen. Die Produktion läuft bei Feldschlösschen im Moment zwar noch normal. «Da die Events abgesagt sind und die Gastronomie schon in den letzten Tagen nur noch beschränkt Gäste hatte, werden die Volumen sinken», sagt Mediensprecherin Gaby Gerber. Dies erst recht, nachdem der Bundesrat gestern Montag ein komplettes Veranstaltungsgebot erlassen hat und die Restaurants, Bars und Unterhaltungslokale per sofort schliessen müssen.

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17. März: Pferderennen abgesagt

Der Aargauische Rennverband hat die Frühlingspferderennen, die im Mai im Aarauer Schachen hätten stattfinden sollen, abgesagt. Man wolle sich nun ganz aif die Herbstrenntage fokussieren, allenfalls mit zusätzlichen Rennen, teilt der Verein mit.

17. März: Wildtierpark Roggenhausen bleibt eingeschränkt geöffnet

Der Bund hat unter anderem verfügt, dass "botanische und zoologische Gärten und Tierparks" ab Dienstag geschlossen bleiben müssen. Bei abgeschlossenen Anlagen ist das gut umsetzbar. Der Aarauer Wildpark Roggenhausen allerdings ist ein Spezialfall: Er ist nicht nur gratis, sondern auch rund um die Uhr zugänglich. Zäune gibt es nur um die einzelnen Gehege, mitten durchs Gelände führen Wald- und Wanderwege. Die Stadt Aarau hat deshalb Abklärungen getroffen und teilt nun mit: "Das Roggenhausen ist für die Bevölkerung weiterhin zugänglich." 

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16. März: Erste Gemeinde schliesst ihre Spielplätze

Der Gemeinderat Auenstein hat beschlossen, als Massnahme gegen das Corona-Virus alle öffentlichen Gebäude für Freizeitnutzungen und kulturelle Veranstaltungen zu schliessen. Das betrifft laut Gemeindemitteilung die Mehrzweckhalle, die Aula im Schulhaus Bündte sowie die Räume der alten Schule.

Die Massnahme gilt vorerst bis Ende April 2020. Geschlossen werden auch sämtliche Aussenanlagen wie beispielsweise Spielplätze. "Der Gemeinderat will damit eine Durchmischung, auch mit auswärtigen Kindern, Jugendlichen und weiteren Personen, verhindern."

16. März: Trotz Corona-Virus: Das Thermalbad Bad Zurzach bleibt geöffnet

Update: Nach dem Bundesratsentschied vom Montagabend müssen alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe ab Mitternacht ihren Betrieb bis am 19. April einstellen.

Während diverse Bäder im Kampf gegen das Corona-Virus ihren Betrieb einstellen, haben Gäste in Bad Zurzach weiterhin Einlass. Allerdings dürfen sich nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig im Bad aufhalten. Es sei keine wirtschaftliche Frage, das Bad offen zu halten, sagt Geschäftsführer Dominik Keller. 

Und: Mit diversen Massnahmen wird sichergestellt, dass keine Viren im Thermalwasser überleben können. Mehr zum Thema lesen Sie hier. 

16. März: Kurt Schmid bleibt länger AGV-Präsident

Am 30. April an der Delegiertenversammlung des Aargauischen Gewerbeverbandes (AGV) mit Wirtschaftstag und Verleihung des Unternehmenspreises hätte der neue AGV-Präsident gewählt werden sollen. jetzt werden die DV, Wirtschftstag und Verleihung des Unter ehmenspreises ausgesetzt, wie der AGV mitteilt. Kurt Schmid bleibt AGV-Präsident bis zur Durchführung der ordentlichen DV.

Der AGV fordert, die vorgesehene Kurzarbeitsentschädigung müsse rasch und unbürokratisch erfolgen. Für viele Gewerbetreibende dürfte die Aufrechterhaltung der Liquidität die grösste Herausforderung werden. Der Kanton müsse deshalb in Zusammenarbeit mit den Banken dafür sorgen, dass Überbrückungsfinanzierungen einfach möglich sind.

Um Liquiditätsengpässen zudem begegnen zu können, bedürfe es einer grosszügigen und kulanten Handhabung der Steuerbehörden bei Stundungsgesuchen für Zahlungspflichten von direkten und indirekten Steuern, so der AGV weiter. Und er ruft die öffentliche Hand auf, "ihre Zahlungspflichten gegenüber der Wirtschaft ohne Verzug zu erfüllen".

16. März: AKB verspricht Hilfe für KMU mit Liquiditäts-Problemen – Unternehmerpreis abgesagt

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) will kleinen und mittleren Betrieben wegen der Coronavirus-Pandemie unter die Arme greifen. Die staatseigene Bank gewährt ihren KMU, die unverschuldet in Liquiditätsprobleme geraten sind und über intakte Geschäftsmodelle verfügen, Überbrückungshilfe.

Die AKB hat ausserdem die Verleihung für den Aargauer Unternehmerpreis, die am 30. April 2020 über die Bühne gehen sollte, abgesagt.

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16. März: Fusionsprozess zwischen Herznach und Ueken kommt ins Stocken

Die Coronavirus-Krise hat auch Auswirkungen auf den Fusionsprozess der Fricktaler Gemeinden Herznach und Ueken. Sämtliche Sitzungen der Arbeitsgruppen "Fusionsprozess" sind bis zum 30. April 2020 abgesagt. Das teilen die Gemeinden auf ihren Webseiten mit. 

Die Gemeindeverwaltung Ueken wird ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Gemeindeverwaltung in Herznach wird vorerst für den Publikumsverkehr offen gehalten, bis dass eventuell anderslautende Weisungen von Bund und Kanton erlassen werden. Ab sofort sind die Gemeindeverwaltungen Ueken und Herznach telefonisch während der Bürozeiten erreichbar.

16. März: Gemeindeverwaltung Windisch macht die Schalter dicht

Weil der Verwaltungsbetrieb aufrecht erhalten werden soll, werden die Schlater der Gemeindeverwaltung Windisch am Montagmittag um 11.30 Uhr bis auf weiteres geschlossen. 

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16. März: Hallenbäder Baden und Frick sowie Saueriermuseum schliessen

Gemäss Mitteilung der Stadt Baden vom Montagmorgen bleibt das Hallenbad vorderhand geschlossen. Auch das Hallenbad Vitamare in Frick ist seit Samstag bis auf weiteres geschlossen. Ebenfals in Frick hat das Sauriermuseum vorübergehend seine Pforten geschlossen. Bereits geschlossen haben auch die Hallenbäder in Aarau, Menziken und Seon (siehe weiter unten).

16. März: Nächste Einwohnerratssitzung in Aarau abgesagt

Am Montag, 23. März, hätte die nächste Sitzung des Einwohnerrats Aarau stattfinden sollen. Diese wurde nun abgesagt, wie die Stadt mitteilt.

16. März: In Aarau bleiben die meisten Kinder zu Hause

Wie viele Kinder kommen heute zur Betreuung in die Schule? Diese Frage stellt sich im ganzen Kanton. Im Aareschulhaus in Aarau zeigt sich: Die Kinder bleiben zu Hause. Etwa 90 Prozent der Kindergärtler abgemeldet. Es werden maximal sieben erwartet. In der Primarschule rechnet man mit maximal vier Schülern (bei sieben Abteilungen), die betreut werden müssen. (uhg)

15. März: Die Hallenbäder bleiben geschlossen

Wegen der verschärften Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus stellen die Hallenbäder in Seon, Menziken und Aarau ihren Betrieb ein. Mehr lesen Sie hier.

14. März: Gegen Engpässe – Migros Verteilzentrum Suhr mit Sonderschicht am Sonntag

Im Kampf gegen einen mögliche Versorgungsengpass wegen des grassierenden Corona-Virus leistet das Migros-Verteilzentrum Suhr morgen Sonntag eine Sonderschicht. Dass am Sonntag gearbeitet werde komme sonst höchstens an Ostern oder Weihnachten vor, sagt ein Mitarbeiter des Verteilzentrums. Ausnahmsweise verkehren an einem Sonntag drei Güterzüge ab Suhr. Gemäss Recherchen der AZ wurde für das Suhrer Verteilzentrum ausserdem das geltende Nachtfahrverbot für LKWs aufgehoben.

Die Migros Verteilzentrum Suhr AG beliefert die rund 600 Migros-Verkaufsstellen mit Lebensmitteln aus dem Kolonialwarensortiment sowie rund 300 migrolino-Shops mit dem gesamten Hauptsortiment. In der letzten Woche hätten die Lieferungen ins Tessin um rund 30 Prozent zugenommen, sagt ein Mitarbeiter des Verteilzentrums - besonders gefragt seien Konserven und Teigwaren. Schon für Samstag seien alle Angestellten zur Arbeit aufgeboten worden. (uhg/fh)

14. März: Twerenbold Reisen verschiebt Saisonbeginn 

Das Aargauer Reise-Unternehmen Twerenbold verschiebt wegen des Corona-Virus den Saisonbeginn auf Anfang Mai. Alle Abreisen bis Ende April würden annulliert. Davon betroffen seien auch alle Angebote der «Excellence Flussreisen», wie das Unternehmen am Samstag in seiner Mitteilung schreibt. Reisegäste, die von Annullationen betroffen seien, würden in den kommenden Tagen schriftlich über die verschiedenen Rückerstattungs- oder Umbuchungsmöglichkeiten informiert.  

14. März: Feuerwehren stellen Übungsbetrieb weitgehend ein

Die Aargauische Gebäudeversicherung hat die Feuerwehrkommandos im Aargau angewiesen, bis Ende Mai nur noch die allerdringendsten Übungen durchzuführen. Ausserdem werden alle Kurse abgesagt.

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13. März: Fünf neue Fälle im Aargau

Wie der Kanton bekannt gibt, sind seit gestern fünf neue Fälle bekannt. Insgesamt sind es damit 32 bestätigte Fälle. Man rechne mit weiteren, heisst es im Bulletin. Drei infizierte Patienten sind wieder genesen. 

13. März: Mike Müllers Erfolgsprogramm viermal im Aargau abgesagt – am Mittwoch stand er noch auf der Bühne

Mit «Heute Gemeindeversammlung» wäre Mike Müller am Sonntag, 15. März, auf der Kaiserbühne in Kaiserstuhl aufgetreten. Seine Show wurde nun auf den 15. November verschoben, wie die Veranstalter mitteilen. 

Anders in Klingnau am Mittwochabend: Da stand Mike Müller vor 220 Zuschauern auf der Bühne der Propsteiturnhalle. Ursprünglich war der Auftritt mit 275 Plätzen ausverkauft gewesen. Die Kulturkommission als Veranstalter erhielt aber einige Stornierungen, wohl aufgrund des Corona-Virus. Nur die letzten zwei Reihen blieben leer. 

Müller nahm die Aktualität zum Corona-Virus in seinem Programm mehrmals auf. Zu Beginn etwa desinfizierte er sich die Hände. Das Virus blieb an Müllers "Gemeindeversammlung" insgesamt aber Nebensache. 

Abgesagt sind Mike Müllers Auftritte auch in Möriken am 12. und 13. März (neues Datum: 9./10. Dezember) sowie in Erlinsbach am 14. März (neu: 19. Dezember). (pz)

13. März: Die Trompeten verstummen – reihenweise Absagen von Jahreskonzerten

Das werden ruhige Wochenenden: Noch hat der Bundesrat weder beschlossen, noch bekannt gegeben, dass nur noch Veranstaltungen mit weniger als 300 Besuchern durchgeführt werden dürfen, schon werden reihenweise Anlässe abgesagt. Zum Beispiel Musikabende: Im Raum Aarau wurden die auf 14. März angesetzten Konzerte der Musikgesellschaften Muhen (Motto „Let’s Dance“) und Gränichen („Krimiabend“) abgesagt. Besonders bitter ist der Fall Muhen, hätte doch dort erstmals die neue Halle des Schulhauses „Breite“ (die Kosten betrugen 23 Millionen Franken)  bespielt werden sollen. Ebenfalls in den letzten Stunden abgesagt wurden das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Suhr (erstmals unter der Leitung der neuen Direktorin Karin Wäfler) und das Galakonzert der Stadtmusik Aarau (beide am 28. März. Das ist bitter für alle Musikanten, die wochenlang geprobt haben, und für alle Fans, die sich auf einen Hörgenuss freuten. (uhg)

12. März: Kanton plant keine Schulschliessungen - Bildungsdepartement dementiert Gerüchte 

Unter den Schülern der Kanti Baden kursiert das Gerücht, die Kantonsschule sei ab Montag geschlossen. Offenbar soll ein Lehrer die Aussage gemacht haben, eine Schliessung ab kommender Woche sei sehr wahrscheinlich. Simone Strub, Sprecherin des kantonalen Bildungsdepartements, dementiert dies auf Anfrage der AZ: „Das stimmt definitiv nicht, es handelt sich dabei offenbar um ein falsches Gerücht." Am Donnerstagnachmittag habe die Kantonsschule Baden kommuniziert, dass der Betrieb mit den empfohlenen Vorsichtsmassnahmen des Bundes weiterlaufe, ergänzt Strub. Auch sonst seien im Aargau keine Schulschliessungen geplant: „Es gibt derzeit keine Anzeichen, dass der Bund oder der Kanton den Entscheid treffen würden, Schulen zu schliessen“, betont Strub.

12. März: 27 Corona-Virus-Infizierte im Aargau – Kanton richtet Hotline für medizinische Notfälle ein

Innerhalb eines Tages hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Aargau von 18 auf 27 erhöht – ein Patient ist im Spital, wie der Kanton in seinem neuesten Lagebulletin mitteilt. Drei der 27 Patienten sind vom Virus geheilt, insgesamt 100 Kontaktpersonen befinden sich in freiwilliger Selbstquarantäne. Neu richtet der Kanton eine telefonische Hotline für die medizinische Notfallberatung rund um das Coronavirus ein – diese steht der der aargauischen Bevölkerung unter der Nummer 0900 401 501 während den nächsten Wochen gratis zur Verfügung. (hae)

12. März: Findet Grossratssitzung vom 17. März überhaupt statt?

Der Zürcher Kantonsrat verlegt seine  nächste Sitzung in eine Messehalle, wo mehr Platz ist. Im Aargau ist die nächste Grossratssitzung am 17. März geplant. Findet sie statt, und wo? Die Sitzung sei zurzeit noch vorgesehen, aber unter sorgfältiger Beobachtung der verschiedenen Veränderungen, sagt Rahel Ommerli, Leiterin des Parlamentsdienstes. Bevor Grossratspräsidentin Edith Saner definitiv entscheidet, so Ommerli, „warten wir die weitere Entwicklung bis Freitagnachmittag und die weiteren Anordnungen des BAG und die Empfehlung des Kantonsärztlichen Dienstes ab“. Man wolle sich einerseits an die Vorgaben und Empfehlungen des BAG und des Kantons halten und anderseits eine Gesamtschau einer Güterabwägung machen. Ratssitzungen sollen auf keinen Fall leichtfertig abgesagt werden.

Mehr Platz für Parlamentarier als im Zürcher Kantonsrat

Im Grossratsgebäude werden die Hygienemassnahmen derweil erweitert. „Im Aargau haben wir das Glück“, so Ommerli, einen grosszügigen Ratssaal mit recht viel Platz zu haben. In diesen Reihen sassen bis 2005 200 Ratsmitglieder, heute 140. In Zürich und anderen Kantonen sitzt man deutlich enger“.

Der Entscheid, die Ratssitzungen anderswo durchzuführen, müsste vom Büro des Grossen Rats getroffen werden. Die Grossratssitzung kurzfristig an einem anderen Ort durchzuführen, wäre nicht möglich, sagt Ommerli. Es gebe einige Anforderungen, die erfüllt werden müssen, beispielsweise die Abstimmungsanlage mit Namensabstimmungslisten, die Möglichkeit für Fraktionssitzungen etc.

Entscheid fällt voraussichtlich heute

Der Rat und die Öffentlichkeit werden von der Ratsleitung vermutlich morgen Freitagnachmittag nach den neusten Beschlüssen des Bundesrates informiert. Ommerli: „Aufgrund der schnellen Entwicklungen müssen wir uns aber auch im Falle eines Durchführungsentscheids auf plötzliche Änderungen einstellen.“ (mku)

12. März: Fachhochschule Nordwestschweiz setzt Corona-Krisenstab ein

Der Kanton Tessin hat alle Berufsschulen und Universitäten geschlossen, auf dem Campus Brugg-Windisch der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) finden die Lehrveranstaltungen bisher normal statt. Dort studieren, forschen und arbeiten rund 4500 Menschen an der Pädagogischen Hochschule, der Hochschule für Technik und der Hochschule für Wirtschaft.

Allerdings hat die Fachhochschule einen Krisenstab eingesetzt, welcher die Situation laufend beobachtet. „Aktuell bereiten wir uns auf die Situation vor, dass der Präsenzunterricht wegen des Corona-Virus nicht mehr stattfinden könnte“, erklärt Dominik Lehmann, Kommunikationsleiter der FHNW. Studierende und Dozierende würden im Intranet  fortlaufend informiert, zudem stelle die Schule mehrere Tools zur Verfügung. So gebe es die Möglichkeit von Videokonferenzen und Home Office, sowie zur Teilnahme am Unterricht von zu Hause aus.

„Es gibt bisher einen Fall einer infizierten Studentin am Standort Muttenz BL“, sagt Lehmann. Die Studentin sei aber seit dem 2. März nicht mehr an der Fachhochschule gewesen, hält er fest. Die Schule sei wegen des Falls in Kontakt mit dem zuständigen kantonsärztlichen Dienst. „Die Studentin ist in Quarantäne, Massnahmen an der FHNW waren gemäss kantonsärztlichem Dienst weder für Lehrpersonen noch für Mitstudierende nötig, der Lehrbetrieb läuft derzeit an allen Standorten weiter“, betont Lehmann.

12. März: Bergrennen schon jetzt abgesagt

Das 55. Bergrennen von Reitnau findet nicht wie geplant am Sonntag, 28. Juni statt, sondern erst in einem Jahr, am Sonntag, 27. Juni 2021. Die Organisatoren, der ACS Aargau, teilte am Donnerstag mit, die Absage des diesjährigen Grossanlasses (letztes Jahr kamen 9500 Fans) sei ihnen sehr schwer gefallen: «Die dazu führenden Gründe sind vielseitig», heisst es in einem Facebook-Eintrag. Das Wort Corona kommt nicht vor, aber es ist klar, dass es der wichtigste Grund ist. «Im Fokus steht die Rücksichtnahme auf die örtliche Bevölkerung, der Schutz aller Helfer des Anlasses, natürlich der Zuschauer und aller weiteren Beteiligten», heisst es. «Wir sind trotz unseres Entscheides zuversichtlich und hoffen, dass sich die Situation in Europa in den kommenden Monaten wieder verbessert.»

12. März: Aktionäre ausgeladen: Bank Aareland plant Geister-GV

Als erste grössere Regionalbank führt die Bank Aareland (Erlinsbach/Küttigen) keine Generalversammlung (GV) im klassischen Sinn mehr durch. Diese war für Freitag, 27. März, geplant und hätte wie letztes Jahr wiederum um die 500 Personen ins Zentrum Bläuen in Erlinsbach gelockt.
Am Donnerstag erhielten die über 1500 Aktionäre der Bank Aareland einen Brief, in dem ihnen nicht die Verschiebung der Versammlung angekündigt wurde, sondern aufgefordert wurden, nicht daran teilzunehmen. Stattdessen sollen den unabhängigen Stimmrechtsvertreter mit der Wahrnehmung ihres Wahl-/Stimmrechts beauftragen. Damit könne man die Zahl der anwesenden Personen stark vermindern, eine termingerechte Dividendenzahlung gewährleisten und Unsicherheit wegen einer allfälligen Verschiebung der GV verhindern.

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12. März: Keine Zuschauer bei der Einwohnerratssitzung Obersiggenthal

Zur Einwohnerratssitzung heute Donnerstagabend in Obersiggenthal sind keine Zuschauer zugelassen. Dies infolge der Corona-Thematik, wie die Gemeindekanzlei mitteilt.

12. Corona-Fall in Bad Zurzacher Altersheim: Angestellte positiv getestet – Eingangskontrolle für Besucher

Das Altersheim in Bad Zurzach.

Das Altersheim in Bad Zurzach.

Am Mittwochnachmittag ist eine Mitarbeiterin des Zentrums für Pflege und Betreuung Pfauen in Bad Zurzach positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zwei weitere Mitarbeitende weisen Krankheitssymptome aus. Die bereits zuvor eingerichtete Eingangskontrolle für Besucher bleibt bestehen. 

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12. März: Experten beantworten die wichtigsten Fragen der AZ-Leser

Das AZ-Lesertelefon zum Corona-Virus klingelte ununterbrochen. Grosseltern wollten von den Infektiologen Benedikt Wiggli und Christoph Fux wissen, ob sie ihre Enkel noch hüten sollen. Andere fragten, ob sie die Ferien besser absagen. Weitere Fragen betrafen mögliche Gefährdungen wegen hohem Blutdruck, für Schwangere oder ob der Besuch des Fitness-Centers für Risikopatienten ratsam sei. 

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12. März: Corona-Virus senkt das Reisefieber – auch Twerenbold und Stöcklin leiden

Diese Jahr beginnt die Italien-Saison bei Twerenbold Reisen nicht Ende März, sondern voraussichtlich erst Anfang Mai.

Diese Jahr beginnt die Italien-Saison bei Twerenbold Reisen nicht Ende März, sondern voraussichtlich erst Anfang Mai.

Bei Twerenbold Reisen in Baden und Stöcklin Reisen in Wettingen kommt es wegen des Corona-Virus zu zahlreichen Stornierungen und einem Rückgang der Buchungen. «Das Corona-Virus trifft uns im Mark», sagt VR-Präsident Karim Twerenbold, der das Unternehmen in vierter Generation führt. 

Gerade bei Reisen nach Italien sei die Zahl der Stornierungen gross. «Wir haben den Saisonstart für Reisen nach Italien verschoben und aktuell alle Reisen nach Italien bis Ende April 2020 storniert», so Twerenbold. 

Die Stöcklin Reisen AG aus Wettingen sei vom Corona-Virus «arg betroffen», sagt Geschäftsleiter und Inhaber Emil Schmid. «Mit dem Bekanntwerden des Virus sind die Teilnehmerzahlen regelrecht eingebrochen.» Da die Feriendestination Italien 80 Prozent des Jahresumsatzes ausmache, stehe die Firma still.

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11. März: Corona-Virus: Feriensperre für Beznau-Mitarbeiter – so rüsten sich die Aargauer AKWs gegen eine Epidemie

Alle Externe, auch Besucher, haben zurzeit keinen Zutritt mehr zum AKW Beznau.

Alle Externe, auch Besucher, haben zurzeit keinen Zutritt mehr zum AKW Beznau.

  

Die Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt haben Massnahmen ergriffen, um eine schnelle Verbreitung des Corona-Virus' unter den Mitarbeitenden zu verhindern. Dazu gehören Home-Office, und dass in den Mensas jeder zweiter Platz frei bleibt. Im AKW Beznau gilt sogar eine Feriensperre für Mitarbeitende. 

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11. März: Wegen Corona wird «Schützen» zum Take away

Der Gasthof Schützen in Aarau.

Der Gasthof Schützen in Aarau.

Der Gasthof zum Schützen in Aarau auf einen Take-away-Service für Stubenhocker – nebst dem regulären Betrieb. «Diese Woche wurden uns wegen des Corona-Virus sage und schreibe 40 Events abgesagt», schreiben die „Schützen“-Wirte Manuela Schmid und Peter Schneider auf Facebook. Auch im Restaurant spüre man die Verunsicherung der Gäste. Man wolle deshalb nicht untätig sein und versuchen, die «Schützen»-Klassiker zusätzlich auch für Zuhause zu bieten.

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11. März: «Gault-Millau»-Wirt Albi von Felten serviert ein Anti-Corona-Menu

«Es ist brutal, was wegen des Corona-Virus abgeht. Auch bei uns», sagt «Hirschen»-Wirt Albi von Felten aus Erlinsbach. Aber er will nicht jammern, nur schon seiner Mitarbeiter wegen. Er kocht gegen das Virus an.

Der bekannte Gastronom (15 «Gault-Millau»-Punkte) hat ein «Anti-Virus-Programm» auf die Karte gesetzt. «Wir können das Virus nicht aufhalten», sagt von Felten, «aber wir können unseren Organismus gegen Infektionen stärken.» Gemeinsam mit seiner Küchencrew hat er ein stärkendes Menu entwickelt.

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11. März: 18 Corona-Fälle im Aargau – Infektions-Kette bei zwei Personen unklar

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 18 bestätigte Corona-Virus-Fälle vor. Das ist ein Fall mehr als noch am Dienstag. Bei 2 Personen, die bereits am Dienstag als bestätigte Fälle gemeldet wurden, ist die Infektions-Kette nicht mehr nachvollziehbar. Im Kanton sind bereits zwei Personen wieder vom Virus geheilt. Die verbleibenden 16 infizierten Personen sind wohlauf und alle bei sich zuhause isoliert.

150 Kontaktpersonen sind zurzeit in einer freiwilligen Selbstquarantäne. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden, wie der Kanton schreibt.

Wie der Kanton mitteilt, hätte der Kantonsärztliche Dienst bis am Mittwoch (Stand 15 Uhr) total 1125 Veranstaltungsgesuche bewilligt. 12 Gesuche wurden abgelehnt.

Für die Bevölkerung im Aargau würden weiterhin die wichtigsten Verhaltensempfehlungen gelten:

  • Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder einem Desinfektionsmittel
  • Husten und Niesen in Wegwerf-Papiertaschentücher oder in die Armbeuge
  • Kontakt zu Personen meiden mit Husten- und Schnupfen-Symptomen
  • Zuhause bleiben, wenn man selber unter Husten, Atemwegbeschwerden und Fieber leidet.

Weitere Verhaltensempfehlungen und Hinweise finden Sie auf der Website des BAG.

11. März: Kurzarbeit: 86 Gesuche, 1200 Personen - primär aus der Event-, Gastro- und Reisebranche

Unter der Corona-Krise leiden vor allem Veranstaltungstechniker, Catering-Anbieter und Reisefirmen im Aargau: "Wir haben bis Mittwoch, 15.30 Uhr insgesamt 86 Gesuche für Kurzarbeit erhalten", sagt Stefann Nauer vom Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons. Die grosse Mehrzahl der Gesuche werde bewilligt, erklärt Nauer, derzeit gebe es Kurzarbeit für 1200 Angestellte im Aargau. Vor zwei Tagen waren es erst 37 Gesuche, die Nachfrage der Firmen nach finanzieller Unterstützung durch den Kanton ist also massiv gestiegen.

10. März: Corona-Fall in Wettinger Altersheim: Angestellte positiv getestet – Besuche von Angehörigen verboten

Nach der Corona-Infektion einer Mitarbeiterin des Wettinger Alterszentrums «St. Bernhard» ist ein Trakt isoliert worden. 62 Bewohner sind davon betroffen. Besuche von Angehörigen sind verboten.

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10. März: Lenzburger Einwohnerrat lässt keine Besucher zu

Sven Ammann, der Präsident des Lenzburger Einwohnerrats, hat entschieden, dass die kommende Einwohnerratssitzung vom 12. März ausnahmsweise nicht öffentlich ist. Besucherinnen und Besucher sind also nicht willkommen, Medienvertreter jedoch schon. Der Grund ist auch hier: das Corona-Virus. „Diese Massnahme ermöglicht eine Sitzordnung der Mitglieder des Einwohnerrats, welche mehr Abstand zwischen den Personen gewährleistet“, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die Öffentlichkeit werde über die Medien und via Twitter (@StadtLenzburg) umgehend über die Verhandlungen beziehungsweise Beschlüsse informiert, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die AZ wird vor Ort sein. Verhandelt wird unter anderem die Sanierung der Bleiche für 4,6 Mio. Franken.

10. März: Bus-Unternehmen im Aargau setzen Schutzmassnahmen für Fahrpersonal um

Die Transportunternehmen im Einzugsgebiet des Tarifverbundes A-Welle haben am Dienstag beschlossen, ab Mittwoch zusätzliche Massnahmen zum Schutz des Fahrpersonals umzusetzen. Die vordersten Bus-Türen bleiben künftig geschlossen, beim Fahrer kann man keine Tickets mehr lösen. Nachts werden die Busse teils desinfiziert.

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10. März: Aargau weist neu 17 Corona-Fälle auf - zwei Patienten geheilt

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 17 bestätigte Fälle vor, das sind drei mehr als gestern Montag. Weiterhin ist die Infektions-Kette für alle diese Fälle klar, wie der Kanton im aktuellen Corona-Bulletin mitteilt.

15 infizierte Personen sind wohlauf und zu Hause isoliert, zwei Personen sind geheilt. 150 Kontaktpersonen befinden sich zurzeit in einer freiwilligen Selbstquarantäne.

10. März: Aargauer Ärzte-Präsident kritisiert den Bund: «Der Schlingerkurs muss aufhören»

Vor anderthalb Wochen wurde der erste Fall einer Corona-Virus-Erkrankung im Aargau nachgewiesen. Der Patient ist wieder genesen. Aber es sind weitere Fälle hinzugekommen. Und Ängste. Das spüren nicht nur die Spitäler, sondern auch die Hausärzte.

«Wir stellen eine riesige Verunsicherung fest», sagt Jürg Lareida, Präsident des Aargauischen Ärzteverbands. «Und wir wollen dazu beitragen, dass sich die Situation beruhigt.» Es könne nicht sein, dass die Leute vor lauter Angst nicht mehr aus dem Haus gingen, sagt er.

Was empfehlen also die Aargauer Ärzte? «Das Wichtigste ist, dass wir die Älteren schützen. Wenn jemand stirbt, ist das nicht nur unnötig, sondern macht Angst.» Wer grippeähnliche Symptome aufweise, dürfe deshalb auf keinen Fall Besuche bei älteren oder vorerkrankten Personen machen. Berufstätige sollten nicht arbeiten gehen, wenn sie sich krank fühlen, sagt der Ärzteverbandspräsident.

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10. März: Aargauer Firma will im April 140'000 Schutzmasken herstellen

Der Aargauer Unternehmer Felix Schönle hat schon vor Wochen eine Maschine zur Herstellung von Schutzmasken bestellt. 80'000 Dollar hat sie gekostet. Von Fantasiepreisen will er aber nichts wissen.

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10. März: Raiffeisenbank Mettauertal: GV wird verschoben

Auch die Raiffeisenbank Mettauertal verschiebt ihre Generalversammlung. «Die Entwicklung der Corona-Virus-Ausbreitung zeigt keine positive Veränderung. Es ist somit davon auszugehen, dass die vom Bundesrat und den Kantonen beschlossenen Massnahmen über den 15. März beibehalten, allenfalls sogar ­verschärft werden», schreibt der Verwaltungsrat in einer Mitteilung.

Der Verwaltungsrat habe daher, «im Interesse und zum Schutz der Gesundheit der Genossenschafterinnen und Genossenschafter», beschlossen, die geplante Generalversammlung vom 27. März zu verschieben. Über das Verschiebedatum werde «zu gegebener Zeit» informiert. (twe)

10. März: Gewichtige Einbussen bei «Blumen für die Kunst»

Die coronabedingt massive Einschränkung in der Besucherzahl hat die Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus finanziell getroffen. Inhaltlich können die Veranstalter der reduzierten Ausgabe aber durchaus auch Positives abgewinnen.

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10. März: Wirtschaftsforum Zurzibiet streicht Anlass mit Federer-Kenner

Wegen des Corona-Virus' hat das Wirtschaftsforum Zurzibiet erstmals sein beliebtes WFZ-Frühstück abgesagt. Am Mittwoch hätte Radioreporter Bernhard Schär über den Mensch «Roger Federer» erzählen sollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

10. März: Corona-Virus zwingt Firmen zur Kurzarbeit – auch das Badener Trafo gehört dazu

Volle Säle, packende Reden und ausgelassene Apéros – das war einmal. Das Corona-Virus ist Gift für die Aargauer Wirtschaft. Vor allem für die Event- und Gastrobranche. 70 Prozent aller Gesuche auf Kurzarbeit kamen aus diesem Sektor. ­Bewilligt wurde unter anderem jenes des Badener Kongresszentrums Trafo.

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10. März: Der Blaue Salon bei Emil Frey in Safenwil wird abgesagt

Die traditionsreiche Frühlingsausstellung von Emil Frey, der Blaue Salon, sollte vom 20. bis 22. März stattfinden. Nun wird die Ausstellung abgesagt, wie es auf der Webseite des Unternehmens heisst. "Wie aufgrund der aktuellen Corona-Situation und den rechtlichen Vorgaben leider zu erwarten war, werden wir den Blauen Salon absagen. Wir bedauern diesen Entscheid sehr – sehen uns aber gezwungen, diesen Schritt zu gehen", schreibt Emil Frey. Man sei mit Hochdruck an der Suche nach einem Ersatztermin für die Frühlingsausstellung.

10. März: Aargauerin in der Corona-Sperrzone – der Grappa ist hier Desinfektionsmittel

Beatrice Strässle aus Rupperswil lebt in Norditalien und führt dort mit ihrem Partner ein Bed and Breakfast nahe des Dorfs Montabone. Es liegt in der «Zona Rossa», der Corona-Sperrzone, die die italienische Regierung verhängt hat. Wie weiter?

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10. März: Blumen für die Kunst: «Wir gehen wegen des Corona-Virus von gewichtigen Einbussen aus»

Die coronabedingt massive Einschränkung in der Besucherzahl hat die Ausstellung «Blumen für die Kunst» im Aargauer Kunsthaus finanziell getroffen. Inhaltlich können die Veranstalter der reduzierten Ausgabe aber durchaus auch Positives abgewinnen.

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9. März: 2 geheilte Patienten und freiwillige Quarantäne

Im Aargau haben sich bis am Montag insgesamt 14 Personen mit dem Corona-Virus angesteckt. Seit Sonntag ist keine weitere Ansteckung dazugekommen. Zwei der 14 Personen sind inzwischen geheilt. «Sie wurden aus der Isolation entlassen und es geht ihnen gut», sagt Kantonsärztin Yvonne Hummel. Auch die zwölf anderen – darunter ein Kind – seien wohlauf.

Seit Freitag werden Kontaktpersonen von Infizierten nicht mehr vom Kantonsärztlichen Dienst unter Quarantäne gestellt. Sie sind neu in freiwilliger Quarantäne und werden vom Patienten direkt oder von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten informiert. «Die Kontaktpersonen dürfen arbeiten und zur Schule gehen, wenn sie keine Beschwerden haben», sagt die Kantonsärztin. «Sobald aber Symptome auftreten, sollten sie zu Hause bleiben – und zwar solange, bis sie mindestens 24 Stunden beschwerdefrei sind.»

Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, werden aber weiterhin isoliert. Wenn möglich geschieht das zu Hause. Im Spital werden nur die Patientinnen und Patienten mit einem schweren Krankheitsverlauf behandelt. Die Isolation dauert sowohl zu Hause als auch im Spital mindestens zehn Tage. Ob eine Isolation aufgehoben wird, werde in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst entschieden, sagt Yvonne Hummel. Damit jemand als geheilt gelte, müsse er mindestens 48 Stunden beschwerdefrei sein.

9. März: Was bedeutet die Corona-bedingte Absage eines Events für die Veranstalter und die Besucher? – Ein Beispiel

Absage über Absage. Geplante Veranstaltungen fallen dem Corona-Virus derzeit reihenweise zum Opfer; auch im Fricktal sind in den letzten zehn Tagen weit mehr als zwei Dutzend Anlässe abgesagt oder, im optimistischeren Fall, verschoben worden.

Darunter auch Raiffeisen-­klangheimli.ch, eine Unterhaltungsshow, die weit über die Region hinaus bekannt ist und jedes Jahr um die 1000 Besucher nach Zuzgen lockt. Die Show wurde, ebenso wie die Generalversammlung der Raiffeisenbank Wegenstettertal, die jeweils im selben Zelt stattfindet, vor einer Woche abgesagt.

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9. März: SP-Kandidaten-Hearing ist vertagt

Am Sonntagabend war noch ungewiss, ob das für Donnerstag geplante Hearing in Aarau mit den vier Kandidierenden für das Präsidium der SP Schweiz stattfindet oder nbicht. jetzt teilt die SP Aargau mit, dass es abgesagt beziehungsweise verschoben wird. Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus sei ungewiss, ob der Parteitag der SP Schweiz vom 4./5. April stattfinden kann, so die Begründung. Die SP Aargau werde für das Hearing ein neues Datum festlegen, sobald Klarheit über die Durchführung des nationalen Parteitages herrscht.(mku)

9. März: Flohmarkt und Kinderkleiderbörse finden nicht statt

 Aufgrund der aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus und der Empfehlung des Kantons Aargau, wird die Kinderkleiderbörse und der Flohmarkt in Ennetbaden vom, Samstag, 14. März abgesagt, wie die Gemeinde mitteilt. Die nächste Kidsbörse findet am 12. September statt.

Auch der Flohmarkt des Vereins «Karibuni Tansania» vom Samstag, 14. März, findet nicht statt.

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9. März: Aargauer Messe Aarau (AMA) soll verschoben werden

Eigentlich hätte die Aargauer Messe Aarau (AMA) vom 25. bis 29. März stattfinden sollen. Doch nun haben Messeleitung und Verwaltungsrat entschieden, dass sie verschoben werden soll. "Für den Verwaltungsrat und die Messeleitung hat die Gesundheit von Ausstellern, Publikum und
Mitarbeitenden oberste Priorität", heisst es in der Medienmitteilung. "Die Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist ungewiss, auch in Bezug auf die behördlichen Anordnungen. Eine Durchführung der AMA im März 2020 ist daher aus gesundheitlichen und organisatorischen Gründen kein realistisches Szenario mehr." Die AMA 2020 soll neu vom 13. bis 17. Mai 2020 stattfinden. "Voraussetzung dafür ist, dass ein Grossteil der Aussteller und Partner die Verschiebung mitträgt", so die Veranstalter. "Die Messeleitung führt nun mit allen Beteiligten Gespräche und hofft, dass eine Verschiebung der AMA in den Mai möglich ist."

9. März: Aargauer Bäckerei landet mit diesen Corona-Hasen einen Verkaufs-Hit

Die Bäckerei Richner nimmt das aktuelle Thema des Corona-Virus in ihre Vor-Ostern-Produktion auf. Seit Samstag stehen Schoggihasen in den Regalen, die Schutzmasken tragen. Den Kunden gefällt's.

Mehr dazu lesen Sie hier. Sehen Sie hier den Beitrag von TeleM1:

Corona-Hasen aus Aargauer Bäckerei sind der Renner

Corona-Hasen aus Aargauer Bäckerei sind der Renner

   

9. März: Weingenuss-Anlass am 20. und 21. März im Campussaal Brugg-Windisch findet statt.

"Nach aktuellem Stand führen wir den Weingenuss-Anlass durch, die Bewilligung des Kantons für die Veranstaltung liegt vor", sagt Pascal Furer, Geschäftsführer des Branchenverbandes Aargauer Wein, auf Anfrage. In gut zehn Tagen, am Freitag, 20. März und am Samstag, 21. März, präsentieren Aargauer Winzerinnen und Winzer im Campussaal Brugg-Windisch an 40 Ständen ihre Weine und Direktvermarkter ihre Regionalprodukte. "Wir hatten bei der letzten Durchführung zwar über 1000 Besucher, aber nicht zur gleichen Zeit, deshalb kann der Anlass stattfinden", erklärt Furer. Scherzhaft ergänzt er, die Behörden rieten zwar vom Händeschütteln ab, das Anstossen mit Aargauer Wein sei hingegen nicht verboten. (fh)

9. März: 10. AKB Immo-Messe Brugg abgesagt – eine Messe im 2020 ist fraglich

«Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Corona-Virus haben wir uns schweren Herzens entschieden, unsere 10. Immo-Messe abzusagen», teilt die Aargauische Kantonalbank mit. Noch sei unklar, ob im 2020 eine Messe durchgeführt werden könne. Dies hänge von der weiteren Entwicklung ab. Sicher wird aber nächstes Jahr wieder eine Immo-Messe stattfinden (Samstag, 20. März 2021).

Die AKB begründet den Entscheid wie folgt: «Diese Massnahme mag übertrieben erscheinen. Leider können wir aber die Auswirkungen des Virus auf unsere Veranstaltung nicht genau abschätzen und möchten keine unnötigen Risiken eingehen. Vor allem auch, weil wir unsere Besucherinnen und Besucher nicht auf ihre bisherigen Aufenthaltsorte oder Kontakte kontrollieren können und sich unsere Ausstellungsstände auf einem relativ engen Raum befinden. (az)

8. März: Zahl der Corona-Erkrankungen steigt im Aargau auf 14 – bisher kein schwerer Verlauf

Am Freitag waren im Kanton Aargau 12 Personen am Coronavirus erkrankt. Eine davon galt bereits wieder als geheilt. Über das Wochenende ist die Zahl  der Erkrankungen laut Regierungssprecher Peter Buri um zwei auf 14 angestiegen, wovon weiterhin eine Person als geheilt gilt. Laut Buri sind die Erkrankten inzwischen mehrheitlich wieder zuhause in Isolation, da diese bisher einen unkomplizierten klinischen Verlauf zeigten. Ein schwerer Verlauf sei bisher (Stand Sonntagabend) bei keinem der Corona-Patienten im Aargau zu beobachten, es gehe ihnen laut Auskunft von  Kantonsärztin Yvonne Hummel den Umständen entsprechend gut. Der Kanton informiert am Montagnachmittag wieder über den aktuellsten Stand, dann auch mit einem zusätzlichen Fokus auf die Auswirkungen des Virus auf die Aargauer Wirtschaft. (mku)

8. März: SP-Präsidenten-Hearing in Aarau: Entscheid fällt bis Dienstagabend

Diesen Donnerstag plant die SP Aargau in Aarau ein Hearing mit den vier Kandidierenden (unter ihnen Nationalrat Cédric Wermuth) für das Präsidium der SP Schweiz. Die SP Schweiz macht die Durchführung des Wahlparteitags am 4./5. April davon abhängig, ob der Bundesrat diese Woche das Verbot von Veranstaltungen über 1000 Personen verlängert. Die Geschäftsleitung der SP Aargau überprüft nun gemäss Auskunft des politischen Sekretärs Claudio Bernet, ob der Anlass am Donnerstag durchgeführt wird oder nicht. Entschieden werde spätestens am Dienstagabend. (mku)

8. März: Parteitag der FDP Aargau findet nicht statt

Eben hat die FDP Schweiz ihre Delegiertenversammlung vom April mit rund 500 Teilnehmenden wegen des Coronavirus auf anfangs Mai verschoben. Nun steht fest, dass auch der geplante Parteitag der FDP Aargau von Dienstag in Kleindöttingen nicht stattfindet. Dies hat laut FDP-Geschäftsführer Stefan Huwyler der Geschäftsleitungsausschuss am Sonntag beschlossen. In welcher Form das nachgeholt wird, ist noch offen. Am Dienstag hätten der frühere Ständerat Philipp Müller und die frühere Nationalrätin Corina Eichenberger verabschiedet sowie Stephan Attiger erneut für den Regierungsrat nominiert werden sollen. Eine Bewilligung hatte die FDP vorsorglich beim Kanton eingeholt. (mku)

6. März: Quarantäne-Pflicht aufgehoben – Gallati: «Ich will ein Wirrwarr verhindern»

Der Kanton hat am Freitag per sofort die Quarantäne-Pflicht für Personen aufgehoben, die Kontakt mit Corona-Infizierten hatten. Auch Corona-Patienten selber müssen bei gutem Verlauf nicht mehr im Spital isoliert werden, sondern zu Hause. Der Entscheid überraschte. Denn bis anhin standen über 160 Aargauer aus dem Umfeld der mit dem Virus infizierten Personen (Stand Freitag deren 12) unter Quarantäne. Auf Anfrage begründet Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati seinen Entscheid, die Quarantäne-Pflicht aufzuheben, so: «Ich wollte Klarheit schaffen und ein Wirrwarr verhindern.»

Für erneute Verunsicherung in den Kantonen sorgt die Ankündigung des Bundesamtes für Gesundheit, auf Anfang nächste Woche wieder neue Empfehlungen für die Betreuung von angesteckten und mit ihnen in Kontakt gekommenen Personen zu veröffentlichen.

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6. März: Aargauer Schüler zeigen keine Corona-Symptome – angestecktes Familienmitglied wieder zu Hause

Der Zeininger Corona-Fall hat einen milden Krankheitsverlauf – in der Schule ist nach der anfänglichen Aufregung Ruhe eingekehrt und den beiden Schülern geht es gut.

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6. März: Kanton verordnet keine Quarantänen mehr

Der Kanton Aargau hat einen Strategiewechsel beschlossen: Neu werden keine Verfügungen für Quarantänen mehr ausgesprochen. Das bedeutet, die Betroffenen begeben sich freiwillig in 14-tägige Quarantäne. Eventuelle Betreuungspersonen sollen fünf Tage Zuhause bleiben. Stand Freitagabend gibt es im Aargau 11 Fälle von Corona-Virus-Ansteckungen. Eine weitere Person gilt als geheilt.

6. März: Gewerbeschau in Bad Zurzach abgesagt

Das Corona-Virus hat nun auch Konsequenzen für die geplante Gewerbeschau in Bad Zurzach von 17. bis 19. April. Sie ist abgesagt. Der Veranstalter begründet den Entscheid damit, dass er die Bewilligung für eine allfällige Durchführung erst kurz vor der Messe erhalten hätte, und der ganze Aufwand der Aussteller unter Umständen vergeblich gewesen wäre.

Zudem hätten aufgrund der aktuellen Lage, Massnahmen verstärkt werden müssen. Zum Beispiel mit Eintrittskontrollen.

Gemäss OK-Mitglied Josef Haus hätte sich das massiv auf den Besucherzahl ausgewirkt. An der Gewerbeschau im Bezirkshauptort verzeichnen die Veranstalter jeweils rund 15'000 Besucher. Dieses Jahr hatten sich 85 Aussteller angemeldet.

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6. März: Murimoos sperrt Dörfli und Moospintli ab

Verschiedene Massnahmen im Murimoos sollen die Gefahr des Corona-Virus mindern. Bio-Markt und Metzgerei bleiben geöffnet, ebenso der Spielplatz.

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6. März: Zwei Zeininger Schüler bleiben vorerst zu Hause – Familienmitglied infiziert

Sie zeigen zwar keine Symptome, werden dennoch die nächsten beiden Wochen den Unterricht nicht besuchen. Ein Familienmitglied hat sich mit dem Corona-Virus angesteckt.

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

6. März: Geisterspiel des STV Baden abgesagt

Heute Freitagabend hätten die Handballer des STV Baden zum Auswärtsspiel nach Stans reisen sollen. Zunächst war ein Geisterspiel vor leeren Rängen vorgesehen. Die Partie ist nun abgesagt und wird voraussichtlich am Samstag, 18. April, nachgeholt.

Zur Meldung geht es hier.

6. März: Raiffeisenbank Wasserschloss verschiebt die Jubiläums-GV

Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Wasserschloss hat entschieden, die Jubiläums-Generalversammlung vom 30. April in Windisch zu verschieben. Aktuell steht noch kein alternatives Datum fest.

5. März: Zwei neue Aargauer Fälle – doch vier Infizierte sind schon wieder zu Hause

Der Kanton Aargau hat am Donnerstagnachmittag über den aktuellen Stand des Corona-Virus informiert. 160 Aargauer befinden sich in Quarantäne, neun sind am Virus erkrankt. Die Ausbreitung wird genau überwacht, es gibt aber auch Lockerungen.

Den Newsticker und den Artikel dazu können Sie hier nachlesen.

5. März: Aargauer Spitäler und Kliniken erlassen Besucher-Beschränkungen

Die Klinik Barmelweid und das Kantonsspital Aarau erlauben nur noch zwei Besucher pro Patient, das Kantonsspital Baden prüft noch, ob es diese Massnahme auch einführen will.

Mehr dazu lesen Sie hier.

5. März: Cupfinal des HSC Suhr Aarau gegen die Kadetten Schaffhausen verschoben

Der Cupfinal zwischen dem HSC Suhr Aarau und den Kadetten Schaffhausen findet nicht in anderthalb Wochen statt. Das ursprünglich auf Sonntag, 15. März, angesetzte Highlight wird vom Schweizerischen Handballverband verschoben. Der Ersatztermin ist noch nicht bekannt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

5. März: Plastikexperiment Grossanlass in Baden findet nicht statt

Der für Freitag und Samstag geplante Anlass in der Trafo-Halle 37 in Baden ist abgesagt. Dort hätten diverse Aussteller im Rahmen des Badener Plastikexperiments ihre Plastikalternativen und plastikfreien Produkte vorgestellt. 

5. März: Aargauer wegen Corona-Verdacht in Isolation

Rund 150 Personen im Aargau befinden sich wegen des Corona-Virus aktuell in Quarantäne. Ein Betroffener erzählt von seinem Leben, abgeschieden von der Aussenwelt.

Hier finden Sie den ganzen Artikel.

5. März: Auto-Ausstellung Aarau West erhält keine Bewilligung

Von über 400 Anfragen hatte der Kanton übers Wochenende nur einem Veranstalter keine Bewilligung erteilt: Dem Aargauer Autogewerbeverband mit Präsident Martin Sollberger und seiner traditionellen Auto-Ausstellung Aarau West. Diese hätte vom 13. bis 15. März stattfinden sollen. 9000 Menschen wurden erwartet, über drei Tage verteilt auf zwei Hallen und Aussenbereiche.

Am gleichen Wochenende und ebenfalls in Oberentfelden findet aber nun die Motorrad-Frühlingsausstellung vom landesweit bekannten Töff-Spezialisten Moto Mader statt. Weil sich «die gleichzeitige Personenansammlung unter 1000 Personen hält, haben wir eine Bewilligung erhalten», steht auf deren Website geschrieben. «In Zusammenarbeit mit der Kantonsärztin» seien «wichtige Hygienestandards eingeführt» worden. Die lauten: Kranke Personen sowie solche, die kürzlich in China, Südkorea, Singapur, Norditalien oder im Iran waren, sollen zu Hause bleiben. 

4. März: Bereits 7 Personen von Corona-Virus infiziert

Insgesamt gibt es im Kanton Aargau nun sieben Fälle von Corona-Virus-Ansteckungen, wie die Behörden im neuen Lagebulletin am Mittwochnachmittag mitteilen. Rund 150 Personen beziehungsweise Kontakte stehen unter Quarantäne. Bei allen neuen Fällen konnten die Infektionswege zugeordnet und alle Kontaktpersonen informiert werden, so dass die Krankheitsausbreitung unterbunden werden kann. 

Seit der Inkraftsetzung des Veranstaltungsverbots am 28. Februar 2020 habe der Kantonsärztliche Dienst über 630 Gesuche geprüft. Davon habe man sieben Gesuche wegen zu hoher Teilnehmerzahl oder mangelnder Hygienemassnahmen abgelehnt.

Der Kantonsärztliche Dienst sei dafür personell verstärkt worden. Die Polizei werde mit Schutzmaterial ausgerüstet. Die Infoline des kantonalen Führungsstabs unterstütze den Kommunikationsdienst des Regierungsrats. Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse sei die Lageentwicklung der Schweiz nach wie vor nicht absehbar. Dennoch seien derzeit keine weiterführenden Massnahmen erforderlich.

4. März: Shoppi Tivoli verschiebt wegen Corona-Virus das Jubiläumsfest

  • Am 12. März wird das erste und flächenmässig grösste Einkaufscenter der Schweiz 50 Jahre alt. Ein viertägiges Fest war geplant, das nun aber «aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Situation verschoben wird», wie Centerleiter Patrick Stäuble mitteilt. Mehr zum Thema lesen Sie hier in unserem ausführlichen Artikel

4. März: Wegen 1700 Fleischvögeln – Corona-Virus bringt Metzgerei in die Bredouille

  • Wegen der abgesagten Generalversammlung der Raiffeisenbank Rohrdorf-Fislisbach blieb der «Chämi Metzg» auf 1700 Fleischvögeln sitzen. Vermeintlich. Denn eine Facebook-Aktion half aus der Misere. Innert vier Stunden gingen die Vögel über die Theke. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

4. März: Aargauer Sportlerin/Sportler des Jahres: Gala abgesagt

  • Am Freitagabend hätten die Aargauer Sportlerin und der Aargauer Sportler des Jahres 2019 an der Sport-Gala präsentiert und gefeiert werden sollen. Dazu kommt es allerdings nicht. Wegen des Corona-Virus' ist die Gala abgesagt worden. 
  • "Der Bund hat die Kampagne gegen den Corona-Virus verschärft und von bisher Gelb auf Rot erhöht. Die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler und aller Gäste liegen uns am Herzen. Auf die Durchführung dieses Anlasses möchten wir daher verzichten", schreibt der Kanton.

Das Voting für die Aargauer Sportlerin oder den Aargauer Sportler des Jahres läuft ungehindert bis am Mittwochabend weiter. Die Resultate werden am Freitag kommuniziert.

  • Zur Wahl stehen das Curling-Team um Silvana Tirinzoni, der Schwinger Nick Alpiger, Ski Freestyler Nicolas Gygax, die Para Schwimmerin Nora Meister, Karateka Elena Quirici und Ringer Randy Vock. Die Wahl schliesst am Mittwoch, 4. März 2020, um 23:59 Uhr.

3. März: Masken und Desinfektionsmittel im KSB gestohlen

  • Im Kantonsspital Baden werden infolge der Corona-Virus-Ausbreitung reihenweise Masken und Desinfektionsmittel gestohlen, wie Tele M1 berichtet. Darüber kann Mediensprecher Omar Gisler nur den Kopf schütteln: «Es bringt überhaupt nichts, diese Materialien zu Hause zu horten – und im Spital haben wir einen Mangel!» Das KSB zieht nun Konsequenzen: Die Hygieneartikel werden ab sofort eingesperrt.
Coronavirus-Angst: Im Spital gehen die Maskendiebe um

Coronavirus-Angst: Im Spital gehen die Maskendiebe um

Schutzmasken sind seit längerer Zeit an fast allen Orten ausverkauft. In Spitälern wie dem Kantonsspital Baden werden daher immer wieder Masken/ Exemplare entwendet. Aber für welche Personen sind Masken überhaupt sinnvoll?

  • Etwas anders ist es im Kantonsspital Aarau: Diebstähle kann Mediensprecher Ralph Schröder keine bestätigen. Doch die Schutzmasken, die für Besucher am Eingang aufgelegen hatten, wurden vorsichtshalber entfernt und werden neu kontrolliert an den Stationen abgegeben.

3. März: Hypi-GV abgesagt

  • Die Generalversammlung der Hypothekarbank Lenzburg findet nicht statt, so wie einige GVs der Raiffeisenbanken im Aargau: Die «Hypi» hat ihre GV, an der jeweils über 1000 Menschen teilnehmen, abgesagt. Sie hätte am 21. März in Lenzburg stattfinden sollen. Es wäre die 151. ordentliche GV gewesen und auf ein unbestimmtes Datum verschoben. Aufgrund der Corona-Virus-Ausbreitung habe man sich zur Absage entschlossen, teilte die Hypi am Dienstagnachmittag mit. Das Aktionärstreffen werde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

2. März: Nach Raiffeisenbank Böttstein verschiebt auch Aare-Rhein die GV

2. März AMA findet statt

  • Aarau: Die Veranstalter der Aargauer Messe Aarau (AMA) sind entschlossen, die Veranstaltung wie geplant vom 25. bis 29. März durchzuführen. Es sei denn, der Bund entscheide bis am Sonntag, das derzeit nur bis zum 15. März geltende Grossanlass-Verbot zu verlängern. Dann ziehe man eine Verschiebung in Betracht, sagt Messeleiterin Suzanne Galliker: «Unser Ziel ist, dass es auch in diesem Jahr eine AMA gibt.» (az)


2. März: Bank-Aktionäre müssen auf Dividende warten

  • Kirchleerau: Über 600 Genossenschafter, die sich die Generalversammlung der Bank Leerau vom kommenden Samstag angemeldet haben, müssen neu planen: Die Versammlung ist abgesagt. Einen Ersatztermin gibt es noch nicht. So lange die GV nicht entschieden hat, gibt’auch keine Dividende. (az)

2. März: Keine Raiffeisen-Party in der Vianco-Arena

  • Brunegg: Ebenfalls abgesagt ist die Generalversammlung der Raiffeisenbank Aare-Reuss. Sie sollte am 21. März in der Vianco-Arena stattfinden. Letztes Jahr kamen 1158 Personen. (az)

2. März: Heute gibt’s News  für die Hypi-Aktionäre

  • Lenzburg: Ebenfalls für den 21. März geplant ist die Generalversammlung der Hypothekarbank Lenzburg. Der Krisenstab ist an der Arbeit. Voraussichtlich heute Abend wird die Hypi einen Entscheid kommunizieren. An der 150. Generalversammlung waren letztes Jahr 1098 Aktionäre mit dabei. (az)

2. März: Bank Aareland nimmt  sich noch etwas Zeit

  • Küttigen: Die Clientis Bank Aareland wartet noch zu. Ihre GV soll am 27. März stattfinden. (az)

1. März: Aargauer Gesundheitsdirektor Gallati stimmte gegen Veranstaltungs-Verbot – als einziger

  • Die kantonalen Gesundheitsdirektoren stimmten über den Plan von Bundesrat Alain Berset ab, Veranstaltungen mit über 1000 Personen bis zum 15. März zu verbieten. Der Aargauer Jean-Pierre Gallati war dagegen – über die Gründe schweigt er. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

1. März: Chindsgi-Lehrer mit Corona-Virus infiziert

29. Februar: Aargauer Veranstalter reichen fast 400 Gesuche innert eines Tages ein – eines wird abgelehnt

  • Wegen des Corona-Virus' brauchen Aargauer Organisatoren von Veranstaltungen mit über 150 Personen eine Bewilligung. Der Kanton ist am ersten Tag nach dieser Publikmachung regelrecht mit Gesuchen überflutet worden. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

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