Roth-Nachfolge

Aargauer CVP hält sich aus Regierungsratswahl heraus: Ruth Humbel verzichtet auf Kandidatur

Ruth Humbel kandidiert nicht für den Regierungsrat.

Ruth Humbel kandidiert nicht für den Regierungsrat.

Die CVP tritt nicht zur Ersatzwahl von Ex-Regierungsrätin Franziska Roth an. Das teilt die Partei am Donnerstag mit. Sie konzentriert sich auf den National- und Ständeratswahlkampf, wo sie einen zweiten Nationalratssitz anstrebt.

Die CVP lässt durchblicken, dass sie gerne mit anderen Mitteparteien eine gemeinsame Kandidatur lanciert hätte. Das sei nicht möglich gewesen: «Die CVP bedauert, dass sich überparteilich in der Mitte keine Chance ergeben hat, gemeinsam auf ausgewählte Persönlichkeiten zu setzen.»

Als mögliche Kandidatinnen der CVP wurden im Vorfeld Nationalrätin Ruth Humbel und Grossrätin Edith Saner gehandelt. Gesundheitspolitikerin Humbel will sich gemäss Mitteilung in Bern weiterhin für das Gesundheitswesen einsetzen und «mit dem Präsidium der nationalrätlichen Gesundheitskommission eine grosse Herausforderung übernehmen». Saner dürfte nächstes Jahr das Grossratspräsidium übernehmen.

Ganz schliesst die CVP eine Kandidatur nicht aus: Je nachdem, wie der erste Wahlgang ausgeht, wird sie die Situation neu beurteilen.

Gesucht wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger von Franziska Roth im Departement Gesundheit und Soziales. Die ehemalige SVP-Politikerin trat Mitte Juni zurück, nachdem sie für ihre Amtsführung massiv kritisiert wurde – auch von der ehemals eigenen Partei. Die Wahl findet am 20. Oktober statt, zeitgleich mit den Eidgenössischen Wahlen.

Update folgt...

(mwa)

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