424 kontrollierte Fahrzeuge, 226 Bussen: Die Aargauer Kantonspolizei hat in der Woche vom 13. bis 17. Mai 2019 eine gezielte Aktion gegen Ablenkung am Steuer durchgeführt. Die Kontrollen fanden auf verschiedenen Abschnitten der Aargauer Strassen statt. Die Bilanz: 100 Lenkerinnen und Lenker wurden gebüsst, weil sie ohne Freisprecheinrichtung telefonierten. 80 Bussen gab es, weil Lenker oder Mitfahrerinnen den Sicherheitsgurt nicht trugen. Weitere Verstösse betrafen unter anderem Fahren auf der Autobahn ohne Vignette, fehlende Kontrollschilder und Rechtsüberholen.

Die Polizei hielt ausserdem neun Personen an, welche während der Fahrt auf ihrem Mobiltelefon herumdrückten. Diese Lenker wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Insgesamt habe man 27 Verzeigungen erstattet, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Weniger Anzeigen als bei erster Schwerpunkt-Aktion

Aus Sicht der Polizei erfreulicher fielen 100 Atemlufttests aus: Sie waren alle negativ. Sechs Fahrzeuglenker dürften unter Einfluss von Betäubungsmittel gestanden haben. Sie werden verzeigt.

Die Kantonspolizei führte im vergangenen März die erste Schwerpunkt-Aktion gegen Ablenkung durch. Damals resultierten 50 Verzeigungen.

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(mwa)