Grosser Rat

Aargauer Parlament bewilligt 16,5 Millionen für Naturprogramm

Das Programm "Natur 2030" will einen vielfältigen und vernetzten Lebensraum Aargau sicherstellen. Der Grosse Rat gab grünes Licht. (Symbolbild)

Das Programm "Natur 2030" will einen vielfältigen und vernetzten Lebensraum Aargau sicherstellen. Der Grosse Rat gab grünes Licht. (Symbolbild)

«Natur 2030» dient unter anderem zur Sicherung, Aufwertung und Vernetzung von Lebensräumen und zur gezielten Förderung von Arten. Die SVP scheiterte mit dem Antrag, den Kredit um zehn Prozent zu kürzen.

Für das Aargauer Mehrjahresprogramm «Natur 2030» stehen in den kommenden fünf Jahren 16,5 Millionen Franken zur Verfügung. Der Grosse Rat hat am Dienstag den Kredit mit 91 zu 38 Stimmen bewilligt. Das Programm will einen vielfältigen und vernetzten Lebensraum Aargau sicherstellen.

Der Grosse Rat stellte sich hinter die Vorlage des Regierungsrats. Der Antrag der Grünen, den Kredit um vier Millionen Franken zu erhöhen, fand keine Mehrheit. Es müsse dringend gehandelt werden, hielten die Grünen fest.

SP und GLP unterstützten den erhöhten Kredit. FDP, CVP und EVP-BDP machten sich für das vom Regierungsrat vorgelegte Programm stark.

Schutz der Landschaft und Förderung von Arten

Die SVP scheiterte mit dem Antrag, den Kredit um zehn Prozent zu kürzen. Planungsbüros und nicht einzig die Natur würden vom Geld profitieren, wurde die Kürzungsforderung begründet.

Das Programm ist ein Eckpfeiler der kantonalen Natur- und Landschaftsschutzpolitik. «Natur 2030» dient gemäss Regierungsrat dem Vollzug von Aufgaben zum Schutz der Landschaft, zur Sicherung, Aufwertung und Vernetzung von Lebensräumen und zur gezielten Förderung von Arten.

Es leiste auch einen Beitrag, um die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu mildern. Das Programm wird nahtlos an das noch bis Ende Jahr laufende Programm «Natur 2020» anknüpfen.

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